20.06.11 14:24 Uhr
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Elektroauto: Im Osten hui, im Westen pfui?

Im Osten (Asien) könnte das E-Auto zu einem echten Renner werden, im Westen hingegen durchaus ein Nischenmodell bleiben.

Tatsächlich ist der Westen aufgrund der jahrzehntelangen Erfolge auf seine konventionellen Modelle festgenagelt, während die chinesische Autoindustrie derzeit noch im Entstehen ist - und sich das beste Konzept für die Zukunft quasi aussuchen kann.

Kurzum sind Elektroautos im Westen eher unbeliebt, Werke und Infrastruktur (Tankstellennetz, Raffinerien) auf Benziner und Diesel zugeschnitten.


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WebReporter: DP79
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Elektroauto, Osten, Westen
Quelle: www.green-motors.de

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20.06.2011 14:24 Uhr von DP79
 
+4 | -1
 
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Ganz interessanter Artikel, quasi der Kampf Ost gegen West um das Thema Elektroauto und Elektromobilität. Allerdings kann sich das Blatt immer noch wenden und wird sich wohl auch wenden müssen...
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20.06.2011 14:50 Uhr von Der_Norweger123
 
+3 | -0
 
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Die so genannte "Tankstellen": für E-Autos wird auch Steckdose genannt.
Solche gibt es auch bei einer konventioneller Tankstelle.

Der preis und wie praktisch es ist, ist ausschlaggebend mMn.
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20.06.2011 15:18 Uhr von CommanderRitchie
 
+6 | -7
 
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Klar doch Kein Wunder .... Jahre um Jahre haben die europäischen Hersteller - insbesondere die Deutschen Hersteller - es versäumt, den Trend alternativer Antriebe zu verfolgen.

Während man hier den Autokäufern suggeriert, dass es aus Prestige - und Lifestylegründen enorm wichtig wäre, ein Fahrzeug mit mindestens 250 PS - möglichst als SUV - in der Garageneinfahrt stehen zu haben - sehen die Asiaten es viel lockerer mit ihrer Mobilität. Und warum ?? Weil die ihr Selbstbewusstsein nicht durch den Kauf von Protzklotz-SUV aufbauen müßen. Die einzige elektrotechnische Evolution in Europa beschränkt sich auf irgendwelchen Multimedialnavigationdvdgpswlan - Müll, den kaum einer haben muß (jedenfalls nicht, wenn man in die Aufpreislisten schaut).
Da wird dann viel in 500 PS Hightech-Pseudo-Sport-Karren investiert, die dann - auf Grund des hohen Preises - nur einem kleinen Käuferkreis zugänglich ist.

Leute - laßt euch nicht "vergageiern"......... Die Chinesen sind in ihrer Automobilentwicklung schon viel weiter, als man es uns hier "weißmachen" will. Vielleicht hat´s der ein - oder andere schon bemerkt, dass sich Europa "mit Händen und Füßen" gegen die Einfuhr Chinesischer Fahrzeuge sperrt !!
Angeblich alles Kopiert, Nachgebaut, ohne Lizenzen und, und, und .... Komischerweise läßt Mercedes; Smart-ähnliche Fahrzeuge mit völlig anderem Antriebssystem (Elektroantrieb) kurzum Beschlagnahmen und Zerstören !!
Angeblich zu nahe am Mercedes-typischen Entwickelungskonzept....... hahahahaha - wußte gar nicht, dass Mercedes ein Smart mit Elektroantrieb verkauft !!!

Jaja - so ist sie - die europäische Autoindustrie ......... statt für eine schnelle und preisgünstige Verbreitung von Elektrofahrzeugen zu sorgen - werden Fahrzeuge aus Asien und deren technischer Vorsprung im Elektroantriebs-Bereich als der letzte Schrott dargestellt .... und hier schön weiter für irgendwelche SUV mit Alibi-Hybrid-Generator geworben ......
Und alles nur, weil man Investitionen scheut und die Aktienanleger nicht verärgern will - erbärmlich !!

PS: Wir fahren einen DACIA Sandero - ohne vermeintliche technische Highlights - und...... er läuft und läuft und läuft .....breites Grinsen -)
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20.06.2011 16:39 Uhr von DoJo85
 
+5 | -1
 
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Warum auch: Der Mitsubishi iMiev soll in Japan ca. 32000 Euro kosten. Hallo!? Für ein Elektroauto? Mit 47 kW und 150 km Reichweite? Und wie lange muss das Auto dafür an der Steckdose hängen?

Also ich gebe keine 30000 für ein derartiges Fahrzeug aus ^^
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20.06.2011 19:31 Uhr von Dracultepes
 
+4 | -0
 
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@CommanderRitchie: Ja aber mehr tut er auch nicht der Plastikbomber.

Und führe mal ein Ipod ähnliches Gerät ein. Das wird auch ganz fix vernichtet. Die Chinesen kopieren nunmal bis zum umfallen und wenn sie kopieren meistens leider sehr schlecht.

Wieso nur dürften andere Länder ihre Autos einführen? Weil Japan so ein Entwicklungsland ist und uns technisch nicht überlegen ist? Oder wieso?
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20.06.2011 21:07 Uhr von Botlike
 
+3 | -1
 
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Hat nichts mit Festgenageltheit zu tun. Für mich ist das größte Problem einfach die Reichweite. Wenn ich nichtmal 300km fahren kann, ohne zwischendurch stundenlang Pause zum "Tanken" machen zu müssen, ist für mich ein E-Auto einfach sinnlos. Und ein gut ausgebautes Tankstellennetz für E-Fahrzeuge bringt auch nichts, wenn man fürs Volltanken 8 Stunden braucht...
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21.06.2011 06:46 Uhr von John2k
 
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Beim E-Auto: müssten viele Ihre Fahrweise überdenken. Das ist den Leuten eventuell noch nciht bewusst und vielleicht wollen sie es auch überhaupt nicht. Vielleicht bekommt dann auch der letzte Idiot endlich mit, dass es einfach sinnlos ist Vollgas zu geben, um dann letztendlich doch an der nächsten Ampel zu stehen oder am Vordermann zu kleben, um den zur nächsten Ampel zu schieben. Wenn man eine Strecke kennt, kann man schon sehr gut enschätzen, wie die Ampelphasen sind und seine Fahrweise danach richten. Mit einem Automatikauto funktioniert es jedenfalls noch viel besser, da man sich da bloß nur noch auf den Weg konzentrieren braucht.
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21.06.2011 07:21 Uhr von weg_isser
 
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@ CommanderRitchie: Genau, und weil in Asien Autos nicht als Prestige gekauft werden, sind europäische Nobelkarossen überhaupt nicht begehrt.

BMW, Audi, Mercedes und Co. sind da die absoluten Ladenhüter...wahrscheinlich sind die sehr guten Verkaufszahlen in Asien frei erfunden.

Wie sollte das auch gehen, da wird ja kein Wert auf Prestige gelegt.

Du Träumer...


Die europäischen Hersteller werden daran nicht zu Grunde gehen, die finden ihren Weg und dürften auch von dem Vorsprung der Asiaten bei E-Autos profitieren.
Sollen die Asiaten ruhig Milliarden in die Verbesserung der Akkus investieren...so lange das Reichweitenproblem nicht gelöst ist, werden die E-Autos Nischenprodukte bleiben!

Der Umweltaspekt von E-Autos ist auch Unsinn, die Umweltverschmutzung wird dadurch nur verlagert, nicht verringert.

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