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Studie: Automatenspiel weniger suchtgefährdend als bislang angenommen

Eine von den Professoren Franz W. Peren und Reiner Clement vom Forschungsinstitut für Glücksspiel und Wetten in Bonn vorgelegte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass das gewerbliche Automatenspiel nach Lotto die am wenigsten problematische Spielform für die Allgemeinheit darstellt.

Die Untersuchung wurde vor dem Hintergrund durchgeführt, dass Glückspiel dann problematisch wird, wenn in Not geratene Spieler aus den Töpfen der Allgemeinheit unterstützt werden müssen. Hier wurden bislang die Automaten in Spielotheken und Gaststätten als Hauptverursacher vermutet.

Die jetzt vorgestellte Untersuchung widerlege dies eindeutig, betonen die Professoren. Staatliche Spielbanken seien mindestens dreimal, und Online-Geldspiele sogar neunmal so gefährlich. Der politische Handlungsbedarf liege damit woanders als bisher "verortet".


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Sucht, Automat, Glücksspiel
Quelle: www.presseportal.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2011 13:02 Uhr von gugge01
 
+2 | -0
 
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Ja, denk ich auch: Nach ca. 30 Minuten hatte ich in Las Vegas das Problem das ich mich an den Automaten zu tote gelangweilt habe.
Außerdem habe ich von dieser Hintergrundmusik in den Spielhallen rasende Kopfschmerzen bekommen.

Das mit den Spielautomaten ist so ähnlich wie bei der Sache mit den Kopfhörerjunkies.

Es gibt halt sehr viele die einfach panische Angst davor haben mit ihren eigenen Gedanken allein zu seinen.
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20.06.2011 13:15 Uhr von bono2k1
 
+0 | -0
 
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Ein Schelm: der Böses dabei denkt...

http://www.rbb-online.de/...

http://www.shz.de/...
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20.06.2011 13:16 Uhr von Hanno63
 
+2 | -1
 
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es ist ein glattes Fake-Thema hier , denn : vor einigen Jahren noch wurde für die Spiel-Dauer an Automaten (Kneipe) garantiert : pro Spiel die Dauer von ca. 30 Sekunden .??
Heute werden oft nichtmal 5 Sek eingehalten, sodass man nach ca. 30 Sek.. mindestens 3-4 Spiele hat ,...dann die Gewinnsumme nichtmehr direkt ausgezahlt wird, sondern erst nach Abzug einer "weiteren kleinen Spiel-Serie" , der Rest mit Trick zugänglich wird, denn "Direkt-Abbruch" ist nichtmehr möglich. also fast 6-fache Abzocke , weniger Bedenkzeit = leichterer Geld-Verlust und indirekt dadurch :...grösserer Suchtfaktor.

Somit die "New´s" hier :
indirekte , bewusst verharmlosende Werbung für fast alle meistens ja eigentlich mittellose,... Spielsüchtige
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20.06.2011 13:47 Uhr von limasierra
 
+4 | -1
 
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voll und ganz deiner Meinung: Spielautomaten machen nicht so süchtig wie bis jetzt angenommen ??? Ja klar und Zigaretten wirken eigentlich wie Gummibärchen .. Gerade die Spielautomaten zb Novoliner usw fahren mit deinen Dopaminen und Endorphinen Achterbahn aber Studien wollen dir nun das Gegenteil sagen... Naja, aber wir wissen ja bereits, das wenn es um das Wohl der Menschheit gehen "würde" so etwas wie Zigaretten, Alkohol, Glücksspiel usw. nicht existiert.
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20.06.2011 13:52 Uhr von gsteiner
 
+2 | -2
 
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Was für ein Unsinn: OMG, der Verfasser der Studie hat offensichtlich keine Ahnung. Ein klassischer Fall von Schreibtischtäter.
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20.06.2011 14:00 Uhr von Kappii
 
+1 | -2
 
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@gsteiner: "Ein klassischer Fall von Schreibtischtäter. "
Weißt du, das schöne an Schreibtischtätern ist, dass sie so herrlich Objektiv sind und das solche Studien an wissenschaftlichen Protokolle gebunden sind. Und natürlich kann man das Ergebnis einer Studie mit den richtigen Fragen und Anforderungen lenken, aber es ist immernoch besser als Aussagen wie: "Die Studie ist schwachsinning, ich kenn da nen Typen der ist Glücksspielabhängig..."
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20.06.2011 14:55 Uhr von Hanno63
 
+0 | -1
 
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das Hauptproblem ist immer: es "gibt" immer wieder auch Leute , welche "etwas" gewinnen.
Dann kommt der Neid dazu , aber :

30 Leute haben gespielt + am Ende verloren = etwas Spass aber eben auch Pech gehabt. Immer reingestopft ohne alle Gewinne in die "nur" Gewinn-Tasche zu stecken
und füttern "nur" aus der Spiele-Spiel-Tasche, bis alles weg ist .
Dann kommt Einer und räumt zufällig ab= auch mich könnte es ja so überraschend erwischen.
Dann : Spiel-Salons sind oft da , aber Kneipe ist oft dichter und "persönlicher" ,...so kann man "spielen" nebenher zwischen KlönSchnack , Nachbarschafts-Info und ...eingebildeter "Gewinn-Chance".
"Das Verlieren" wird natürlich im Kopf immer unterdrückt bzw. "weggedrückt" und da ja Keiner "Verlierer" sein will , schnell im Bewusstsein gelöscht, aber dann ist da das Gefühl,."heute kommt der Gewinn", bzw. "ich bin auch mal dran" und dazu der Traum:: endlich aus der ewigen Misere zu kommen,........und schon ist der Sucht-Faktor da ...und der Staat kassiert .
ca. 1/3 = Wartung und Service
ca. 1/3 = Gewinn der Firma + Steuern an den Staat
ca.?? 1/3 = max.Gesammtgewinn der Spieler im Monat ( Woche.?)

= 1/3 max. Gewinn und dazu noch: ....
Einer gewinnt 3-mal hintereinander ,
...der Nächste in 10 Tagen nicht ein einziges Mal

Dann noch die 3 Stufen :

leerer Automat = schwer zu gewinnen, denn der Automat gibt wenig "echte" Chancen.

gut gefüllter Automat = leicht erhöhte Chancen

fast ganz über die Tage (nur mit Spielen = Gewinn der Firma) aufgefüllter Automat , geht der Automat auf erhöhte Auszahlungs-Willigkeitsstufe bis zu einem vorher festgelegten Mindest -Inhalt an €.

Dann noch: ab der ersten Spielreaktion steht die evtl. zu gewinnende Gewinnsumme schon fest egal welche Tasten man drückt.

früher war es Mechanik = denn hinter den Dreh-Scheiben waren Kontakte ...d.h. wie die Scheiben am Ende standen,..
so wurde ausgezahlt, wenn es gerade mal genau passte.

heute:
der Computer zeigt intern eine Zahl und die Scheiben werden mit Schritt-Motoren in die passende oder unpassende Position gedreht = "bevor" man selber etwas machen kann , also steht der Gewinn schon lange fest, denn am Ende "fährt" der Computer die Scheiben auf die am Anfang errechnete Position , egal was man gedrückt hat = meistens auf irgendeine der vielen :..."unpassende Zahl".


Ganz kleine Chancenerhöhung
evtl. durch Wegdrücken der seltener vorkommenden Chancen z.B. der "schlechten Chancen" auf der ersten Walze = z.B. Zahlen wie 1.20 € und höher (ausser den Superzahlen), denn die 40-er (30-er, 60-er...?) , gibt´s viel öfter und damit minimal leichtere Gewinne im unteren Bereich.

usw.
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20.06.2011 18:29 Uhr von limasierra
 
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Oh mein Gott! Wer hat dieses Kommentar auf der ersten Seite geschrieben?
Ich war es jedenfalls nicht... Es entspricht zwar meiner Meinung, aber ich hätte heute Mittag niemals die Möglichkeit gehabt hier was zu kommentieren!

Also wer wars? Wer kommentiert mit meinem Account?
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21.06.2011 15:45 Uhr von kickingcrocodile
 
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Bitte mal die News richtig lesen! Die Untersuchung der Spielsucht bezieht sich in diesem Fall nicht auf das thema an sich, das heißt nicht auf den gefährdeten EINZELNEN, sondern darauf, inwieweit Spielsucht eine Gefahr für die ALLGEMEINHEIT darstellt. Das heißt, es geht um den wirtschaftlichen Schaden, der Allen entsteht - also auch den Nichtspielern - wenn die Sozialkassen durch Spielsüchtige "in Anspruch genommen werden". Insofern geht die Diskussion in den einzelnen Kommentaren am Thema vorbei . . .
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23.06.2011 22:11 Uhr von Hanno63
 
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es geht hier um die Behauptung der Menge an Problemen usw. das viele Millionen €, ein vielfaches der Spielbanken , durch Klein-Spieler täglich versülzt werden, welche täglich den Angriffen von flackernden Automaten ausgesetzt sind und nicht auf grosse Konten . sondern : ihr Heiligstes , ein paar Euro´s zurückgreifen können, dann zuviel und dann wirds auch schon mal tödlich.
Alles in millionenfacher Ausführung täglich, gegen ein paar Spielbanken. ??

Je mehr man auf das Geld angewiesen ist umso gefährlicher ist die Anmache durch die Spielautomaten. Speziell wenn man als "Einziges" nur noch die Kneipe , als Kommunikations-Möglichkeit sieht , wo zu Hause oft der Seegen schief hängt.
Dann die "Erhöhung der "Schlagzahl" an Spielzeit,= immer schneller , mit weniger Eingriff das gewonnene Geld zurück zu bekommen usw.

Also da können so´n paar Theoretiker nicht gegenan stinken mit ihren Manipulationen , je nach Motivation fürs Volk,..nur um nochmehr Geld über die Spielautomaten zu bekommen für die Regierung, wenn man diese Nachricht dann über Bild-ungsZeitung verbreitet. Das gibt einen Boom ,..toll.!

denn es ist ja nicht so gefährlich haben ja Professoren gesagt.
Na,..Klar doch

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]

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