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20.06.11 10:51 Uhr
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Für 185.000 Dollar: Firmen bekommen demnächst ihre eigene Domain-Endungen

Der Internetverwalter Icann erlaubt Firmen demnächst ihre eigenen Endungen, sodass diese bald statt ".de" ihren eigenen Namen am Ende der jeweiligen URL benutzen dürfen.

Ab Januar 2012 beginnt der Verkauf, der für Privatleute allerdings nicht bestimmt ist. Eine Firmen-Endung wird auch recht teuer: 185.000 Dollar kostet die Anmeldung für die eigene Top Level Domain.

"Die heutige Entscheidung wird ein neues Internet-Zeitalter in Gang setzen", sagte der Icann-Boss Peter Dengate Thrush zu dem Schritt.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   High Tech / Internet
Schlagworte: Internet, Domain, Adresse
Quelle: www.spiegel.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2011 11:09 Uhr von Radif
185.000 Dollar kostet allein die Bewerbung, ob die TLD dann auch durchkommt ist eine andere Frage.

ich persöhlich finde es ehh ziemlich sinnlos, warum sollten große unternehmen eine eigene TLD beantragen, wenn sie auf ".com" oder ".de" schon bekannt sind.

also ich werde auf jedenfall nicht auf "shortnews.shortnews" klicken wenn auch ein einfaches "shortnews.de" reicht
Kommentar ansehen Es stimmt....   
 
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20.06.2011 11:23 Uhr von Bildungsminister
... im Übrigen nicht, dass dieses Angebot nur für Firmen gilt. Den Antrag kann im Grunde jeder stellen, wobei Firmen, Städte, oder andere Institutionen sicherlich bessere Chancen haben.

Ich sehe das indes sehr skeptisch. Die ICANN nennt es ein neues Internetzeitalter, ich sehe eher großes Chaos auf uns zukommen. Schon jetzt blickt man durch den TLD-Dschungel kaum noch durch.

Außerdem wäre es für das Internet viel wichtiger wenn Dinge wie CSS3 oder HTML5/xHTML, oder andere Standards, nicht mehr 10 Jahre und mehr brauchen bis sie umgesetzt sind. Und noch viel besser wäre es für das Internet wenn sich dann auch noch alle an diesen Standard halten. Wobei hier sicherlich der Webentwickler aus mir spricht...
Kommentar ansehen Firmen hatten eigendlich ihre eigene...   
 
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20.06.2011 11:32 Uhr von Nep
...Domain-Endung.

Das war .com für Commercial. Nur die großen Firmen bekamen den Hals nicht voll und erklagten sich Domainendungen von Privatleuten. Gutes Beispiel ist Shell.

Nun haben Privatleute .name zur Verfügung, aber auch da greifen die Firmen wieder zu.

Ist eigendlich ein riesiges Chaos, weil jeder, ob Firma oder Privatman, eigendlich alle Domains verwenden kann, auch die aus anderen Ländern.
Kommentar ansehen Dann ist Montserrat seine Endung los   
 
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20.06.2011 13:24 Uhr von no_trespassing
Microsoft kann mehr zahlen.

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