20.06.11 08:09 Uhr
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Neuer Impfstoff zerstört Krebszellen

Wissenschaftler entwickelten jetzt einen Impfstoff, der in der Lage ist, fortgeschrittenen Prostatakrebs zu zerstören, während gesundes Gewebe unberührt bleibt. Prof. Alan Melcher von der University of Leeds, der den neuen Wirkstoff entwickelte, spricht von klinischen Studien in "einigen Jahren".

Geht es nach Melcher, wirke der Stoff auch bei vielen anderen tödlichen Krebsarten wie beispielsweise Brust-, Lungen- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs. Anders als bei herkömmlichen Impfungen, wird die neue Behandlungsmethode eingesetzt, wenn der Patient schon Krebs hat.

In der neuen Methode fügten Forscher einem gewöhnlichen Virus tausende zufällige Ausschnitte des Gencodes einer gesunden Prostata hinzu und spritzten ihn einer Maus mit Prostatakrebs. Das Immunsystem der Maus entwickelte Immunkörper, die alle auf ein anderes Antigen der Krebszelle abzielen.


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WebReporter: Knuffle
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Krebs, Forschung, Brustkrebs, Impfstoff, Heilmittel, Lungenkrebs
Quelle: www.dailymail.co.uk

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2011 08:09 Uhr von Knuffle
 
+10 | -1
 
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Wer mehr über die genaue Wirkungsweise des Impfstoffes wissen möchte, sollte unbedingt die viel ausführlichere Quelle lesen.
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20.06.2011 08:27 Uhr von Bender-1729
 
+33 | -5
 
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Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung: Es ist ungemein wichtig, etwas gegen diese grausame Krankheit zu unternehmen und auch auch wenn es leider noch etwas dauern wird, bis diese Methode zum Einsatz kommt, ist das Ergebnis trotzdem ein weiterer wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Ich unterstütze die deutsche Krebshilfe seit November 2010 monatlich mit dem Betrag, den ich vorher an Kirchensteuer gezahlt habe und ich kann nur jedem empfehlen, das auch zu tun. Das ist ein relativ kleiner Betrag, der niemandem weh tut, aber wenn das jeder tun würde, wäre der Forschung ungemein im Kamf gegen diese grausame Krankheit geholfen!
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20.06.2011 08:27 Uhr von fruchteis
 
+15 | -4
 
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Wahrscheinlich werden sich die Pharmakonzerne an diesem Impfstoff wieder auf Kosten der Kranken dumm und dämlich verdienen. Man kann nur hoffen, dass die Wirkung wirklich dem entspricht, was versprochen wird.
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20.06.2011 08:29 Uhr von fruchteis
 
+7 | -5
 
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@Bender-1729: Deinen Einsatz in allen Ehren. du hilfst damit der Krebshilfe als gemeinnützige Organisation. Die Forschung jedoch müsste aus den Gewinnen der Pharmakonzerne und aus dem Staatshaushalt finanziert werden.
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20.06.2011 08:39 Uhr von AllesReinerZufall
 
+0 | -20
 
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20.06.2011 08:49 Uhr von Bender-1729
 
+11 | -0
 
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@ fruchteis: Du kannst bei der Erteilung des Dauerauftrages bestimmen, für welchen "Teilbereich" deine Spende benutzt werden soll.

Es gibt die folgenden Optionen:

- die gemeinnützige Arbeit der Deutschen Krebshilfe e.V.
- Forschungsprojekte der Deutschen Krebshilfe e.V.
- die gemeinnützige Arbeit der Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe
- Forschungsprojekte der Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe
- Fördermitgliedschaft Mildred-Scheel-Kreis (Mindestbeitrag 50€ / Jahr)
- das Kinderpalliativzentrum München

Ich persönlich habe mich für die Option "Forschungsprojekte" entschieden.

http://www.krebshilfe.de/...

[ nachträglich editiert von Bender-1729 ]
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20.06.2011 09:04 Uhr von MacGT
 
+12 | -2
 
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@fruchteis: Auch wenn du das nicht hören möchtest, was denkst du bitte, wieviel Geld Pharmakonzerne in die Forschung stecken? Nur als Denkanstoss: Von der Forschung bis zur "Serienreife" des Medikamentes XY gegen Multiple Sklerose braucht es ca. 10 Jahre und kostet etwa 1.2 Milliarden Dollar. Dies entspricht angeblich in etwa dem Durchschnitt.
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20.06.2011 09:23 Uhr von Stefan62
 
+4 | -1
 
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Warum immer die Pharmaindustrie als Buhmann? Sie ist Teil des Gesundheitssystems und ohne Medikamente würde das nicht funktionieren. Gerade auf dem Krebssektor kamen in letzter Zeit sehr viele neue Medikamente auf den Markt.
Da wei mein Vorredner schon schrieb die Entwicklung eine Menge Geld kostet, sind solche Medikamente natürlich viel teurer, wenn es nur 1000 oder 2000 Patient davon gibt, das liegt nicht daran, dass die Pharmaindustrie mehr verdient.
Sie verdient mehr an Volkskrankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes.
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20.06.2011 09:27 Uhr von sv3nni
 
+1 | -0
 
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klingt gut: sollen sie aber erstmal länger testen - nich dass man im gegenzug zur prostatarettung ne neue niere oder leber braucht..
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20.06.2011 09:47 Uhr von 338LM
 
+3 | -3
 
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oh Mann, nicht schon wieder: Ihr immer mit eurem "die Pharmaindustrie bereichert sich nur wieder daran, bla bla".....ist der Erfolg des Medikaments bewiesen und ergibt eine signifikante Verbesserung der Erkrankung, bezahlt das die Krankenkass und nicht der einzelne Patient.
Wenn ihr ne Chemo im Krankenhaus macht, zahlt ihr dafür auch keine Cent extra und das ist schon ne sehr teure Angelegenheit.
Der Forschungsaufwand für solche Biologicals ist immens, die Zulassungsverfahren sind langwierig und sehr teuer. Natürlich will der Pharmakonzern am Ende schwarze Zahlen schreiben.

Einige hier haben keine Ahnung aber trotzdem ne Meinung zu allem.
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20.06.2011 10:08 Uhr von w0rkaholic
 
+4 | -0
 
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@Stefan62: Kritik an der Pharmaindustrie:

Eine kanadische Studie aus dem Jahr 2007 ergab, dass US-Pharmaunternehmen mehr Geld für Werbung ausgeben als für Forschung – im Jahr 2004 wurden 39,3 Mrd. € in Werbemaßnahmen, 21,5 Mrd. € in Forschung und Entwicklung investiert. Als Quellen führen sie Marktforschungsinstitute sowie die amerikanische National Science Foundation an.[6]

Eine Dokumentation von Frontal21 des ZDF vom 8. Dezember 2008 („Das Pharma-Kartell“)[7] kritisiert Pharmafirmen, die zu Lasten von Patienten Profitinteressen verfolgen. Es würden Nebenwirkungen von Medikamenten verschwiegen, Selbsthilfegruppen durch Finanzierung beeinflusst und Politiker, Ärzte und Heilberufe mit Gefälligkeiten umworben.

Dass Pharmakonzerne bezüglich ihres Vertriebes nicht immer sauber arbeiten, zeigen hohe Strafzahlungen, insbesondere in den USA. Nach Angaben des Handelsblattes kündigte der Pharmakonzern GlaxoSmithKline zusätzliche Belastungen von 400 Millionen US-Dollar (312 Millionen Euro) in Folge von Ermittlungen wegen unerlaubter Vertriebsmethoden an. Die großen Pharmaunternehmen Pfizer und Eli Lilly hatten bereits zuvor hohe Rückstellungen angekündigt. Pfizer hat einem Vergleich zugestimmt, in dessen Rahmen eine Rekordbuße von 2,3 Mrd. $ bezahlt werden muss. Gegen Eli Lilly wurde im Januar eine Buße von 1,4 Mrd. $ verhängt.[8]

2010 wurde der Vertrag von Peter Sawicki, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, nicht verlängert, da er gegenüber der Pharmaindustrie als zu kritisch galt.[9]

Die EU-Kommission wirft der forschenden Pharmaindustrie vor, die Einführung von preiswerteren Generika in der Europäischen Union zu verzögern oder gar zu blockieren.[10]

Der Einfluss der Pharmaunternehmen auf die Medizin und die Pharmaforschung wird von einigen als problematisch angesehen.[11][12] Interessenskonflikte (Befangenheit) sind in der akademischen Forschung keine Seltenheit und können die Integrität der Forschung in Frage stellen.[13][14]

Quelle:
http://de.wikipedia.org/...


Machen wir uns doch nichts vor, den Pharmaunternehmen geht es um die Kohle, was grundsätzlich normal ist. Jedes Unternehmen will Gewinne erzielen. Aber aus dem Grund sollte man eben einige Zweige besonders betrachten, die zur Grundversorgung der Menschheit dienen (Lebensmittel, Pharma, Energie etc). Es widerspricht sich, den Gewinn maximieren zu wollen und gleichzeitig das "Beste" für seine Kunden zu tun.

Die Preisentwicklung bei Medikamenten und die Patenttrollerei für bereits entwickelte, aber nicht freigegebene Medikamente geben mir recht. Allein der erste Punkt, mehr Geld für Werbung als für Forschung zeigt deutlich, wo die Interessen der Pharmaindustrie liegen. Werbung für Medikamente gehört verboten, der Arzt hat hier zu beraten, meinetwegen noch der Apotheker.

http://www.bukopharma.de/...
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20.06.2011 10:17 Uhr von w0rkaholic
 
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@338LM: "ist der Erfolg des Medikaments bewiesen und ergibt eine signifikante Verbesserung der Erkrankung, bezahlt das die Krankenkass und nicht der einzelne Patient."

Ach so, na dann! Und wer bezahlt die Krankenkasse?

"Einige hier haben keine Ahnung aber trotzdem ne Meinung zu allem."

Stimmt!
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20.06.2011 13:15 Uhr von alphanova
 
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dailymüll Scheiß Es handelt sich dabei nur um den möglichen Ansatz für einen Impfstoff, die dailymüll stellt das Ganze mal wieder als Tatsache hin.

außerdem wird in der Originalveröffentlichung kein Zeitrahmen genannt.. das wurde von der dailymüll hinzugedichtet

http://www.leeds.ac.uk/...
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20.06.2011 14:41 Uhr von raterZ
 
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ohne chemotherapie: könnten die kassenbeiträge um EINIGES geringer sein. chemotherapie ist volksenteignung.

und da darüber schön die vielen milliarden fließen wird es auch keine krebsheilung geben. ob mit antikörper oder sonst was.
als erstes müßte man die chemotherapie verbieten, bzw. gesetzlich preislich um einige 1000% runter reduzieren.

zum thema: ich denke, das könnte sogar funktionieren mit den antikörpern. dafür muss man aber vermutlich für jeden krebs eigene viren herstellen. das ist high-tech individual medizin - ich vermute man kann das schon irgendwo machen lassen.
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20.06.2011 14:43 Uhr von Gipfelstürmer
 
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Träumt weiter: Es liegt nunmal auf der Hand das jedes Gesundheitssystem eines Landes in kürzster Zeit an die Wand gefahren würde wenn
solche Therapien dem gemeinen Steuerzahler zur Verfügung stellt . Selbst wenn in dem Bereich Fortschritte erzielt werden kommt das nur den Obersten 3% der Einkommenspyramide zugute der Rest der Gesellschaft soll gefälligst arbeiten und dann sterben wacht endlich auf ihr Träumer .
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20.06.2011 16:27 Uhr von vorhaengeschloss
 
+0 | -4
 
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Krebs: ist irgendwie mit die schlimmste Krankheit die es gibt.

http://www.veraenderung.info - Veränderungen jetzt!
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20.06.2011 18:17 Uhr von charlydw
 
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Da fällt mir nur ein I am legend.

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