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Neuer Rekord: Serien-Renault schneller als Porsche 911 und Audi TT RS

Der 265 PS starke Renault Megane R.S. Trophy hat eine neue Bestzeit auf der Nordschleife aufgestellt. Er umrundete die Grüne Hölle schneller als deutlich stärkere Boliden vom Schlage eines Porsche 911 oder Audi TT RS.

In 8:08 Minuten bezwang der auf 500 Einheiten limitierte Megane die Nordschleife. Der Porsche 911 Carrera benötigt für diese Strecke 8:17 Minuten, der Audi TT RS mit seinen 340 PS immerhin noch 8:09 Minuten.

Der Megane R.S. Trophy unterscheidet sich durch 15 Mehr-PS und eine Differenzialsperre vom normalen Megane R.S. Doch trotz dieser geringen Modifikationen gelang dem Coupé diese neue Rekordzeit.


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WebReporter: jaykay3000
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Neuer, Rekord, Porsche, Audi, Renault, Porsche 911, Audi TT
Quelle: www.evocars-magazin.de
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.06.2011 19:35 Uhr von TeKILLA100101
 
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mhm: solche vergleiche hinken irgendwie immer, grade auf der nordschleife wo der fahrer so unheimlich viel falsch machen kann... aber geil is der wagen :)
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19.06.2011 19:49 Uhr von ae2006
 
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die Runde wurde auch gefilmt, kann man sich auf Youtube ansehen:
http://www.youtube.com/...

Mal ungeachtet davon das ich den Wagen auch sehr schick finde, einer der wenigen aus Frankreich der mir wirklich gefällt, man sieht im Video das der Vorderradantrieb an seiner Grenze ist. In jeder Kurve hört und sieht man das mehr oder weniger große Untersteuern, die Vorderräder sind immer am quietschen und man sieht an der Lenkradstellung in den Kurven das der Fahrer mehr lenken muss als eigenltich notwendig.
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20.06.2011 08:05 Uhr von Pilzsammler
 
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@ae2006: Wenn man nicht am Limit fährt, macht man ja auch was falsch :P

Jetzt bitte einmal die Preise für Porsche und Audi mit dem Megane vergleichen :P
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20.06.2011 09:32 Uhr von Maglion
 
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@TeKILLA100101: Glaubst du im Ernst, dass im Porsche oder Audi Nasenbohrer gefahren sind und nur Im Renault ein Rennfahrer? Aber Du hast schon Recht, dass man die Zeit des Werkspiloten nicht mit denen eines Testpiloten einer Autozeitung vergleichen kann, da der Fahrer der Autozeitung gar nicht so viel Zeit hat, um das Auto kennen zu lernen, um das optimale Ergebnis heraus zu holen. Bestes Beispiel ist der Rundenzeit von Nissan mit dem GT-R auf der Nordschleife und die Supertest-Bestzeit von Sport Auto - da liegen auch einige Sekunden dazwischen.

Der Unterschied zum Audi ist natürlich in dem Bereich, wo man sagen kann, dass sie gleich schnell sind und es an den nicht identischen Testbedingungen liegen könnte. Aber der Unterschied zum Porsche ist schon relativ groß.

Er wäre fairer, wenn die Zeiten mit denen der jeweiligen Werkspiloten verglichen würden. Walter Röhrl, der die Porsche-Modelle über die Nordschleife peitscht, schafft auch immer deutlich bessere Zeiten, als die Tester von Sport-Auto.
Bei Audi wird das nicht anders sein.

Jetzt kommt aber ein wirklich gerechtfertigtes ABER: ;-)
Der größte Unterschied macht da schon der verwendete Reifentyp aus. Gefahren wird immer auf der Serienbereifung und der normale Porsche 911 hat keine Semislicks drauf, wie der Renault und das mach auf so einer Strecke viel aus. Denn der Renault dürfte damit in den Kurven mehr gut machen, als er durch die deutlich geringere Leistung auf den Geraden verliert.

In Fachmagazinen wie "Sport Auto" wird daher immer dazu geschrieben, mit welchen Reifen und bei welcher Temperatur die jeweiligen Zeiten erzielt wurden.
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20.06.2011 12:25 Uhr von Timmer
 
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Sabine Schmitz und ein Transit: http://www.youtube.com/...

Beste Beispiel für die Diskussion hier :D
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20.06.2011 14:37 Uhr von Maglion
 
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@ froestel: Du erzählst Blödsinn ! Wieso sind 500 Einheiten keine Serienfertigung? Schlag lieber erst mal nach, was man unter einer Serienfertigung versteht !

15PS und 20NM bekommt man durch geringfügige Ändereung locker hin, da muass am Motor selber gar nichts optimiert werden. Bezogen auf die Motorleistung befinden sich die 15PS sogar noch innerhlab der Toleranzen, die man oft bei Serienfahrzeugen findet. Wahrscheinlich gibt es sogar einige Megan R.S. die ohne optimierung die gleiche Motorleistung haben, wie die Trophy-Version.

Eine Differentialsperre kann man in vielen Autos nachrüsten, das ist kein großer Aufwand und kein großer Eingriff - einfach Teile tauschen.

Eine Differentialsperre für den alten R.S. kann man für unter 1000,- € kaufen und nachrüsten.
Um auf nun 265 PS zu kommen bekam der Zweiliter-Turbovierzylinder einen modifizierten Ansaugbereich und mit plus 0,2 bar ein Quäntchen mehr Ladedruck spendiert.
Das kann jeder Depp selber nachrüsten und kostet nicht viel.

Aus diesem Turbotriebwerk bekommt man für wenig Geld auch locker 300PS über einen erhöhten Ladedruck.

Das was dieses Auto so schnell macht, ist das Gesamtkonzept: Motor, Antriebsstrang, Reifen Fahrwerk.

Aber es ist auch nichts besonderes und jeder, der einen normalen R.S. hat, kann das für relativ wenig Geld nachrüsten, wenn er möchte.
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20.06.2011 18:01 Uhr von TeKILLA100101
 
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@ Maglion: ich sage ja gar nicht, dass da nasenbohrer gefahren sind, aber es reicht eben ein kleiner fehler oder eben eine kurve nicht perfekt genommen, die du mit dem anderen wagen perfekt bekommst und so kommen solchen zeitunterschiede zustande... und natürlich auch durch die autos...
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20.06.2011 19:10 Uhr von Maglion
 
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@TeKILLA100101: Das interessante an der Nordschleife ist ja, dass es unmöglich ist, eine perfekte Runde zu fahren.

Trotzdem fahren Profis, wenn sie keine größeren Fehler drin haben, konstante Rundenzeiten innerhalb eines kleinen Zeitfensters von wenigen Sekunden.

Bei solchen Bestzeitjagten fahren die ja auch nicht nur eine schnelle Runde sonderen mehrere und die beste Zeit kommt in die Wertung. Als Anhaltspunkt, wie gut die Runde ware, bzw. was möglich wäre, dient dann die Perfekte Runde, in der von allen Umläufen jeweils die schnellsten Sektorzeiten addiert werden.

Und da jeder Fahrer mit jedem Auto vor der gleichen Herausforderung steht und nur gestandene nordschleifenprofis in den Autos sitzen, sind die Zeiten auch vergleichbar.

Übrigens zeichnet ein gutes und schnelles Auto auch aus, dass man es auch am Limit gut beherrschen kann und die Bestzeit relativ "entspannt", ohne große Schreckmomente und einem überdurchschnittlich nervösem Fahrverhalten machbar ist. Solche Aussagen hört man zu diesen Bestzeiten eher selten. Das kann man am ehesten z.B. in der Sport Auto nachlesen, wenn der fahrer auch seine subjektiven Eindrücke wiedergibt.
Was bringt mir ein superschnele Auto, in dem ein Hobbyfahrer 10 Tode stirb, wenn er damit schnell unterwegs sein möchte, wenn er mit einem auf dem Papier langsameren Auto viel besser klar kommt und mit seinen beschränkten Fähigkeiten schneller um den Kurs kommt?

Die ganzen Bestzeiten sind doch nur was für Leute, die damit angeben wollen oder gerne virtuelles Autoquartett spielen. Fahren kann die Zeit eih kein normaler Autofahrer.

Ich finde es immer wieder lustig, wenn die Hobby-Ferrarifahrer von aufgemotzden GTIs auf der Norschleife abgehängt werden und für den Ferrari-Pilot eine Welt zusammenbricht. ;-)

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