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Geheime Dokumente sollen Gaddafis Kriegsverbrechen beweisen

Im Rücken der Front in Libyen tragen Aktivisten in den Reihen der Rebellenarmee bereits Dokumente zusammen, die Muammar al-Gaddafis Kriegsgräultaten belegen sollen. Der britische "Observer" berichtet, dass etwa 60 Personen seit Wochen damit beschäftigt sind, die Beweise zu sammeln.

Diese Dokumente sollen vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag verwendet werden. Hauptsächlich handeln die Dokumente von der Belagerung der Stadt Misurata. Sie sollte laut Gaddafi ausgehungert und bombardiert werden.

In den Dokumenten soll eine Aussage von Gaddafi festgehalten sein, er fordert: "Das Meer möge sich rot färben" vom Blut der Bewohner der Stadt. Ein weiteres Dokument weist Soldaten an, verletzte Rebellen zu töten, dies ist ein Verstoß gegen die Genfer Konventionen.


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WebReporter: KerryKing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Politik, Nachrichten, Libyen, Meer
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.06.2011 18:23 Uhr von KerryKing
 
+2 | -7
 
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Der Mann soll einen demokratischen Prozess bekommen, auch wenn er nie ein Demokrat war. Ich hoffe nur, dass genug Beweise gefunden werden um ihn zu überführen.
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19.06.2011 18:36 Uhr von CoffeMaker
 
+14 | -4
 
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LOL jetzt basteln die schon die Beweise zusammen :)
Wenn die Rebellen dann noch bei Vorlage der Beweisstücke Lambada tanzen wäre das Theaterstück perfekt....
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19.06.2011 18:56 Uhr von tutnix
 
+7 | -2
 
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irgendwie: sind bis jetzt nur videos aufgetaucht, in denen die rebellen gefangene abgeschlachtet haben. müssen die rebellen eigentlich auch einen prozess in den haag befürchten oder bleibts bei gesinnungsjustiz?
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19.06.2011 20:04 Uhr von usambara
 
+1 | -4
 
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die Wahrheit wird sich herausstellen, wenn die Rebellen die Gefängnisse
und Lager in Tripolis öffnen.
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19.06.2011 20:36 Uhr von wolfgang_godec
 
+5 | -1
 
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The same procedure as every time!

die selben politiker, die gaddafi noch vor nicht allzu langer zeit die füsse geleckt haben, wollen ihn jetzt wegen kriegsverbrechen vor gericht bringen?

ist jedesmal diesselbe geschichte, und das kann jeder nachlesen. erst guter freund, dann unbequem und dann plötzlich verbrecher, der gestürzt werden muss. und als legitimation taucht auf einmal überall "belastendes beweismaterial" auf.

ging doch vor gaddafi schon einigen anderen so. und das arme land wird genauso im chaos versinken wie der "befriedete" irak.
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19.06.2011 22:50 Uhr von kingoftf
 
+3 | -1
 
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Erinnert: irgendwie fatal an die "Weapons of Massdestruction"
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24.06.2011 01:01 Uhr von DtSchaeferhund
 
+0 | -0
 
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Wozu? Die Genfer Konvention ist Nicht auf den Kampf gegen die Rebellen anwendbar, da dies eben kein Krieg ist.
Außerdem wird es niemals einen Prozess gegen Gaddafi geben, weil er nicht besiegt wird. Selbst für den unwarscheinlichen Fall, dass er am Ende doch unterliegt, werden sie ihn garantiert nicht lebend in die Finger bekommen. Gaddafi macht in seiner Situation das einzig richtige, sein Fehler war zu spät und mit zu wenig Härte reagiert zu haben.

[ nachträglich editiert von DtSchaeferhund ]

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