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Japan: Kochtopf kann das Handy aufladen

Seit vergangenem Montag gibt es in Japan einen Kochtopf zu erwerben, der nicht nur Wasser zum Kochen bringt, sondern dabei auch noch das Mobiltelefon aufladen soll. Die Katastrophenereignisse vom 11. März, bei der viele Menschen ohne Strom waren, beschleunigten die Markteinführung dabei deutlich.

Auf den ersten Blick unterscheidet sich der Topf kaum von herkömmlichen Modellen, doch er besitzt an seiner Unterseite ein Modul, welches den Temperaturunterschied auf einem Stromleiter in Elektrizität umwandeln kann. Ein USB-Kabel, welches vom Griff ausgeht, lädt schließlich das Handy auf.

Bei einer Vorführung erhitzte der Erfinder Kazuhiro Fujita das Wasser auf 100 Grad Celsius, die Außenseite erreichte ganze 550 Grad. Er erzielte damit maximal 15 Watt, genug, um ein Mobiltelefon in rund drei bis fünf Stunden aufzuladen. Der Topf kostet umgerechnet 200 Euro.


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WebReporter: Knuffle
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Handy, Japan, Akku, Kochtopf
Quelle: mdn.mainichi.jp

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.06.2011 14:24 Uhr von Knuffle
 
+1 | -2
 
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Sollte sich der Topf gut verkaufen, hat der gute Mann noch viel größeres im Sinn. Er möchte unter anderem Notstromaggregate aus den Fässern machen, die im Notfall dazu benutzt werden, ein Bad zu erhitzen.
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19.06.2011 15:48 Uhr von tulex
 
+10 | -0
 
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Was bringt einem denn ein aufgeladenes Handy wenn das Netz aufgrund der Katastrophe zusammengebrochen ist?
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19.06.2011 16:28 Uhr von harzut
 
+1 | -0
 
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klasse Erfindung: "Bei einer Vorführung erhitzte der Erfinder Kazuhiro Fujita das Wasser auf 100 Grad Celsius, die Außenseite erreichte ganze 550 Grad."

Wenn man den Topf wieder anfassen kann ist das Wasser auf Zimmertemperatur abgekühlt. So kann man sich zumindest nicht verbrühen.

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