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19.06.11 14:24 Uhr
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Japan: Kochtopf kann das Handy aufladen

Seit vergangenem Montag gibt es in Japan einen Kochtopf zu erwerben, der nicht nur Wasser zum Kochen bringt, sondern dabei auch noch das Mobiltelefon aufladen soll. Die Katastrophenereignisse vom 11. März, bei der viele Menschen ohne Strom waren, beschleunigten die Markteinführung dabei deutlich.

Auf den ersten Blick unterscheidet sich der Topf kaum von herkömmlichen Modellen, doch er besitzt an seiner Unterseite ein Modul, welches den Temperaturunterschied auf einem Stromleiter in Elektrizität umwandeln kann. Ein USB-Kabel, welches vom Griff ausgeht, lädt schließlich das Handy auf.

Bei einer Vorführung erhitzte der Erfinder Kazuhiro Fujita das Wasser auf 100 Grad Celsius, die Außenseite erreichte ganze 550 Grad. Er erzielte damit maximal 15 Watt, genug, um ein Mobiltelefon in rund drei bis fünf Stunden aufzuladen. Der Topf kostet umgerechnet 200 Euro.


WebReporter: Knuffle
Rubrik:   High Tech / Elektronik
Schlagworte: Handy, Japan, Akku, Kochtopf
Quelle: mdn.mainichi.jp
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Sollte sich der Topf gut verkaufen, hat der gute Mann noch viel größeres im Sinn. Er möchte unter anderem Notstromaggregate aus den Fässern machen, die im Notfall dazu benutzt werden, ein Bad zu erhitzen.
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Gibts   
 
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19.06.2011 14:37 Uhr von Andresi
schon lange nur nicht an Kochtöpfen, das Bauteil ist ein Peltier-Element.


http://de.wikipedia.org/...
Kommentar ansehen Das ist ja einfach ...   
 
+7 | -0
 
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19.06.2011 14:44 Uhr von Oberlehrer
Drei bis fünf Stunden Wasser kochen, Tee aufsetzen, abwarten und Tee trinken, und schon ist das Handy wieder voll geladen.
Kommentar ansehen Was bringt einem denn ein aufgeladenes Handy...   
 
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19.06.2011 15:48 Uhr von tulex
... wenn das Netz aufgrund der Katastrophe zusammengebrochen ist?
Kommentar ansehen klasse Erfindung   
 
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19.06.2011 16:28 Uhr von harzut
"Bei einer Vorführung erhitzte der Erfinder Kazuhiro Fujita das Wasser auf 100 Grad Celsius, die Außenseite erreichte ganze 550 Grad."

Wenn man den Topf wieder anfassen kann ist das Wasser auf Zimmertemperatur abgekühlt. So kann man sich zumindest nicht verbrühen.
Kommentar ansehen hm   
 
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19.06.2011 20:31 Uhr von nowbody
wieviele töpe braucht man um damit auch nur eine einzige basisstation zu betreiben?

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