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Fukushima: Dekontamination des radioaktiven Wassers musste abgebrochen werden

Eigentlich sollte das AKW Fukushima bis Januar wieder unter Kontrolle sein, so der Plan der Betreiberfirma Tepco. Doch etwa 100.000 Tonnen radioaktives Wasser behindern die Reparaturarbeiten der zerstörten Kühlsysteme.

Das Lagerproblem für dieses Wasser sollte nun durch eine Anlage gelöst werden, die radioaktive Stoffe, Öl und Meersalz aus 1.200 Tonnen kontaminiertem Wasser pro Tag filtern sollte. Geplant ist, das gereinigte Wasser zwecks Kühlung wieder in das AKW zu pumpen.

Doch nur fünf Stunden nach Beginn der Reinigung musste das Vorhaben abgebrochen werden. Die Aufnahmekapazität der Anlage, und somit die Strahlenhöchstgrenze, war erreicht. Wann fortgefahren werden kann, ist noch unklar. Tepco bestätigt jedoch: Bis Januar ist alles wieder unter Kontrolle.


WebReporter: GrouchySmurf
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Nachrichten, Fukushima, AKW, Reinigung, Tepco
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.06.2011 10:40 Uhr von PureVerachtung
 
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Wie können die sowas bis Januar alles gelöst haben? Tchernobyl macht immernoch sein Unding und Tepco will das in einem Handschlag eben alles erledigt haben?
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19.06.2011 12:19 Uhr von miyoko
 
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@Alfalfalf: Du kannst Tschernobyl nicht mit Fukushima vergleichen.

Erstens war in Tschernobyl nur ein Reaktor betroffen und daher musste nur ein Reaktor eingehüllt werden. Zweitens war in Tschernobyl kein Wasser mehr vorhanden was gereinigt werden müsste und es war auch kein Meer in der Nähe.

Tschernobyl war nach oben offen, das heißt der Kern hat direkt nach oben abgestrahlt. Das ist in Fukushima nicht der Fall. Die Behälter sind soweit noch intakt. Das Problem ist das der Dampf und das Wasser, dass nicht gereinigt werden kann. Daher wird ein Sarkophag nichts bringen.
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19.06.2011 12:24 Uhr von Mario1985
 
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Alfalfalf: du vergisst dass die Sowjets SOldaten dort hinunterkommandiert haben ohne Rücksicht auf Verluste.... Scheiß egal ob die Sterben oder nicht.... die Liquidatoren erhielten auch wohl mehr als die maximal zulässige Strahlendosis..... So wie das in Tschernobyl abgelaufen ist, war das auch nicht gerade gut... Vielleicht dass die in so kurzer zeit Sakrophag und das Containment errrichtet wurden, aber unter Einsatz jedes Leben, was dort gearbeitet hat. Wieviele der 250.000 leben denn noch bzw. sind vor ihrem 60. Lebensjahr gestorben bzw. Arbeitsunfähig geworden. Prozentual gesehen eine wesentlich höhere Zahl als im "normalfall" und diese Risiken wollen die japaner nicht eingehen zumal die Japaner auch nur ne kleine Armee haben.
Sowjets ca. 4Mio Soldaten gesamt
Japan: ca. 250.000 Soldaten....
Merkst du etwas? auch von den Bevölkerungszahlen waren die Sowjets viel viel mehr als die Japaner(290Mio(1991) zu 130 Mio) Und von daher kann man den Aufwand nicht miteinander vergleichen zumal es heute 25Jahre später auch weitere bessere Möglichkeiten gibt als damals
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19.06.2011 13:12 Uhr von juli989
 
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cold shutdown: Die Anlage soll bis Januar nächsten Jahres im sogenanten "Cold Shutdown" sein. In diesem Zustand kann das Kühlwasser nicht mehr durch Zerfallswärme sieden. Ab da geht es vereinfacht gesagt "nur noch" darum, die Anlage gegen weitere Schäden zu schützen. (zB neue Beben)

Wichtig ist es die Lehren aus Fukushima zu ziehen, und ähnlich gefährdete Anlagen gegen solche Ereignisse zu sichern.

http://mitnse.files.wordpress.com/...

Der Vergleich Tschernobyl/Fukushima ist bis auf die gleiche INES Einstufung wohl eher fehl...

[ nachträglich editiert von juli989 ]
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19.06.2011 14:24 Uhr von Zephram
 
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@PureVerachtung: "bis Januar" das sind 2 ganze Quartale, das ist doppelt soweit wie ein Managergehirn denken kann, wenn Geld im Spiel ist ^^
Der denkt sich sicher: da kommt schon keiner dahinter ;)

jm2p Zeph

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