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Schuldenkrise: Deutsche Steuerzahler würden revoltieren, sagte man ihnen die Wahrheit

Laut Harvard-Professor Kenneth Rogoff käme es zur Revolte deutscher Steuerzahler gegen die Forderungen von EU und IWF, würden diese Institutionen nicht bewusst utopische Strategien für die Rückzahlung von Hilfsgeldern entwerfen. Am Ende finanziere Deutschland Europa "auf alle Ewigkeit".

Wider jeder Empirik sei, dass sich verschuldete Staaten für mehr als einige Jahre höhere Nettozahlungen für Kredite ans Ausland gefallen lassen. Dies hätten Untersuchungen über die Schuldenkrise der 80er-Jahre gezeigt, so Rogoff. Der Plan von EU und IWF sieht jedoch offiziell zehn bis 20 Jahre vor.

Im Endspiel der Schuldenkrise werden Griechen, Iren und Portugiesen sich weigern, jahrelang für französische und deutsche Banken zu sparen. Dem Euro drohe daher ohne Fiskalunion das Ende. Der Topökonom glaubt, der IWF läuft längst Gefahr, durch die PIGS als Dauertropf ins Kalkül gezogen zu werden.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Krise, Schuldenkrise, Wahrheit, Steuerzahler
Quelle: www.ftd.de

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18.06.2011 14:36 Uhr von dumm78
 
+96 | -8
 
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wenn wir eh zahlen koennen wer doch gleich ganz europa zum 4 reich erklären, sieg durch geld ;)
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18.06.2011 15:08 Uhr von artefaktum
 
+53 | -4
 
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@Alfalfalf: "Im Juli fange ich meinen neuen Job IN DER SCHWEIZ an! Dann zahle ich nicht mehr für den Mist (Griechenland)."

Dann vergess vor lauter Freude aber nicht, auch deinen Wohnsitz in die Schweiz zu verlegen.
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18.06.2011 15:19 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+15 | -2
 
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Das Krebsgeschwulst welches unsere Politik zu Marionetten korrumpiert, ist sicher nicht mit ein paar Montagsdemos zu beseitigen.

Es gibt wohl nur zwei Möglichkeiten: Wir fangen an, solche Menschen zu ehren, die die Konsequenzen nicht mehr länger bereit sind hinzunehmen oder wir weigern uns künfig mit den bunten Zetteln der Notenbanken unsere Geschäfte abzuwickeln.

Der immense Aufwand für den erfordlichen breiten Konsens einer Ersatzwährung könnte mit den technischen Möglichkeiten des Internets unterlaufen werden, solange die zur Zeit gegründeten staatlichen Instutitionen und erlassenen Gesetze dem keinen technischen Riegel vorschieben.

Alles weitere kann elegant umschifft werden.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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18.06.2011 15:34 Uhr von ChaosKatze
 
+46 | -4
 
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es wird krachen.. und wie das krachen wird ich wiederhole mich ja in der regel nicht gern, aaaaber...

der euro ist das schreckgespenst europas... und wie die sich damit dumm und dämlich verdient haben... das ist zum kotzen

wir haben geackert, wir haben zu viele steuern gezahlt, die dann letztenendes ins ausland gingen, um andere haushälter zu sanieren, die nich mal unsere angelegenheit waren !

schimpft mich nich nazi, aber wir sollten erst vor unserer eigenen haustüre kehren bevor wir anderen staaten helfen !

der deutsche michel is sowas von dumm und naiv geworden... aber wisst ihr auch warum? schaut euch die medien an, schaut euch mal wirklich an, mit was für informationen wir gefüttert werden... kein wunder dass wer zu bequem ist, der schluckt das so...

"och ne politik, geh mir damit weg" höre ich oftmals von jugendlichen... und auch von vielen erwachsenen, den die depression ist groß, doch keiner will was ändern... und warum? sie fürchten die konsequenzen...

so wird der deutsche depressiv gemacht und als druckmäuschen missbraucht, schöner käse das...

doch oh warte... das waren also deutsche, die zwar reden durften aber nichts zu sagen hatten!
anonymous ist nur ein beispiel, dass es einigen leuten langsam echt reicht, dass gegen das INTRESSE DES VOLKES agiert wird... und solche leute wählen wir ...

wer nicht nachdenken will und kann, dem kann ich nich mehr helfen.. ernsthaft...

und wer hier jetzt mit minussen um sich schmeisst, der soll das tun, da er nichts verstanden hat...
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18.06.2011 15:40 Uhr von Wanken
 
+7 | -6
 
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Nach dem Zusammenbruch: aber bitte ohne die Satans-Banker dann weiter, siehe J-K Fischer Verlag.

Mit den Schulden sind aber auch das schwer erarbeitete Sparguthaben weg.

Über 1 Billion hat auch schon die Migrationsindustrie verschlungen.
.

Zwangshypotheken, Enteignung besonderer Art, sind bei den Volkszertretern auch schon im Gespräch.

Gute Nacht.

[ nachträglich editiert von Wanken ]
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18.06.2011 15:48 Uhr von xDP02
 
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@Alfalfalf: "In der Schweiz verdienen hochqualifizierte Angestellte nicht nur deutlich besser bezahlt als in Deutschland (auch Süddeutschland), sondern sie zahlen auch sehr viel weniger Steuern."

Seltsam, meine Freunde die ich jährlich in der Schweiz besuche sagen anderes. So muss zum Beispiel die Steuer als Gesamtsumme am Ende des Jahres an den Staat gezahlt werden, du musst also selber zahlen, sonst stehst du doof da. Geschwindigkeitsüberschreitungen werden sehr hoch bestraft (war glaub nen Prozentsatz des monatlichen Einkommens) und Alkohol kannste fast nicht bezahlen.
Verdienste mehr, zahlste mehr.

Desweiteren sind deutsche Arbeiter, soweit ich weiss, nicht so angesehen.

Aber man kennt das ja, dem anderen gehts immer besser.
Schick mir ne Postkarte wenn deine Blase platzt, danke.
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18.06.2011 16:11 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+19 | -1
 
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@voice36 – "Exportweltmeister": Vorsicht bei dem Wort "Exportweltmeister".

Bei diesem apodiktischem Wort fängt die Gehirnwäsche bereits an.

Es gibt "Exportindustrielle" und in deren Gefolge Großbanken, Großaktionäre, Spekuanten, Privat-Vermögensverwalter, Lobbyisten und korrupte Regierungen.

Und es gibt "Exportarbeiter", auf deren Rücken seit Jahren immense Gewinne erwirtschaftet werden, an dem diese Menschen seit Einführung des Euros nie beteiligt wurden – im Gegenteil: Wir erleben im 11. Jahr in Folge Reallohn-, Sozial- und Rentendumping.

Diese Grafik beweist, wofür der Euro in Wahrheit dient:

Siehe ----> http://is.gd/...

Erst auf dem Sockel der Gemeinschaftswährung funktoniert diese pervertierte Art der Wirtschaftspolitik. Mit der "Volksaktie DM" ist der breiten Masse in Deutschland nicht nur der gerechte Anteil am Export genommen worden, sondern gleichzeitig der Schutz vor Ausbeutung und Transferzahlungen.

Es ist einfach nur noch pervers, wenn die Euro-Verlierer – nämlich die Beschäftigten in Deutschland (Flassbeck schätzt, dass der Euro 90% der Deuschen ärmer gemacht hat) – nun gleichzeitig auch noch dafür herangezogen werden, dieses Ponzi-System am Leben zu erhalten.

Streng nach der Devise: Gewinne privatisiert – Verluste sozialisiert.

Doch genau das bringen Merkel & Co. zur Zeit auf den Weg.
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18.06.2011 16:56 Uhr von DtSchaeferhund
 
+3 | -3
 
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Es wird knallen aber es wird im wesentlichen ruhig bleiben. Ich gehe davon aus, dass in den nächsten 10 Jahren das System einfach mal auf 0 gestellt werden muss, d.h.: Eine komplett neue Währung, ohne Umtauch der alten, jeder bekommt (wie bei der Einführung der DM) den gleichen Startbetrag. Alles andere wird sich dann wieder regeln. Der Anfang wird schwierig, weil das Vertrauen fehlt und niemand mehr Geld verleihen will, aber so hat man wieder 50 Jahre Zeit bis zum nächsten Crash. Man muss halt nur die ersten Monate nach so einer Reform irgendwie unbeschadet überstehen...

@Neu Schweizer: Was meinst Du eigentlich, woher das Geld der Schweizer kommt? Was denkst Du, woher die Aktionäre der unzähligen 3 Mann AGs in der Schweiz kommen? Wenn es Deutschland schlecht geht hat das schon immer (mit leichter Verzögerung) Auswirkungen auf die Schweiz gehabt. Also denk bloß nicht, dass Du damit nichts mehr zu tun hast, wenn Du aus dem großen Kanton weggezogen bist ;) ...
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18.06.2011 17:11 Uhr von KingPR
 
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Was wir brauchen (Gegen Reallohnverfall): 1. Mindestlöhne von ca 8 Euro (jährlich inflationsangepasst)
2. Steuerfreiheit für alle Einkommen bis 1.200 Euro (kostet nicht besonders viel, weil dann nur Teilzeit, Minijob oder Vollzeit mit Mindestlohn betroffen wären)... denn ich finde wer Vollzeit arbeitet sollte 1.200 Euro haben und nicht noch nen Drittel davon abdrücken und so nicht viel mehr als H-IV haben!
3. Rechte von Minijobbern stärken (Lohnfortzahlung im Krankheitsfall z.B.)
4. 1-Euro-Jobs abschaffen
5. Mehrwertsteuer auf Lebensmittel abschaffen, möglicherweise sogar die Verbraucherpreise für Lebensmittel subventionieren. Luxusprodukte wie Autos, Elektronik usw. im Gegenzug stärker besteuern.

Alleine damit wird man schonmal Vielen helfen. Reduzierte Lebensmittel kommen vor Allem den sozial schwachen zugute, weil diese einen überproportional großen Teil ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben müssen.

Den Verfall der Reallöhne könnte man mit branchenspezifischen Mindestlöhnen auf höherem Niveau (da Ausbildung erforderlich) verhindern, die dann einfach "von oben" mindestens an die Inflation angepasst werden immer wenn es der Branche gut geht. Funktioniert natürlich nicht überall, aber in allen gesunden Industriezweigen sollte das wohl möglich sein.

Aber ich erzähl auch mal meine Story^^:

Ich mach einen Minijob (Backwerk, 6 Euro), hol mir morgen noch einen (Nachtportier im Hotel, hoffentlich was mehr) und werd mir die Tage noch ne Stelle als Kassierer holen (HIT, denk mal 6 Euro)... ansonsten kann ichs vergessen das ich bald selbstständig leben kann und auch noch etwas Geld zur freien Verfügung hab.

Nen echten Job krieg ich hier nicht, weil für alles Berufserfahrung gefordert wird. Hatte mal ne Stellenzusage bei Burger King für 30h Teilzeit (also fast Vollzeit), aber dann wurd ich nicht eingestellt, weil das Finanzamt mir keine Ersatzlohnsteuerkarte ausstellen wollte... Die Zeitarbeitsfirmen finden nichts für mich, weil ich kein Auto (nichtmal Führerschein) habe...

Als Abiturient hab ichs mir irgendwie Anders vorgestellt wie es weitergeht... aber da ich ja 2 1/2 Jahre auf mein Studium warten muss und kein Hartz-IV und Kindergeld krieg gehts nicht Anders als gleichzeitig 3 Jobs zu haben um so nicht total am Limit zu leben. Ich liebe zwar Abwechslung bei der Arbeit, aber das ich dann dauernd die Arbeitszeiten kontrollieren muss, weil die meisten Minijobs ja "flexible" Arbeitszeiten haben, sowie das ich dann dauernd von einem Job zum andern gehn muss und im krassesten Fall dann auch mal 22,5 Stunden am Tag arbeiten werde (Samstags: 6.30-18.30 Backwerk, 19-22.30 Uhr HIT, 23-6 Uhr Hotel) ist natürlich nicht so schön... ich glaub ich besorg mir Amphetamine, damit ich für solche Tage gewappnet bin!

[ nachträglich editiert von KingPR ]
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18.06.2011 17:12 Uhr von Alice_undergrounD
 
+9 | -2
 
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ja bloss die trottel merkens nich: und wählen trotzdem immer dne gleichen rotz, bitte wenns meinen :D
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18.06.2011 17:39 Uhr von Marky
 
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@nokia1234: "Deutsche und revoltieren? DIE DEUTSCHEN REVOLTIEREN???? Hahahahahaha........."


Vielleicht sollte man das ganze als *Loveparade* tarnen, das dürfte dann klappen.^^

Zum abfeiern kommen die leute immer gerne-/viele auf die straße !

Das ganze dann noch vorher auf Facebook eintragen und man hat massen an menschen zusammen .... 100%ig

[ nachträglich editiert von Marky ]
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18.06.2011 17:52 Uhr von Gorli
 
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Deutsche und die EU sind genau das gleiche Traumpaar wie Chinesen und Amerikaner. Solange die Chinesen brav Amerikanische Staatsanleihen kaufen (Kredite geben) hält das System und China hat auch was davon. EXAKT so ist das hier in der EU auch. Wenn der Euro wegfällt, weil Deutschland sich auf bockig stellt und keine Kredite mehr bezahlen will, bekommt Deutschland als Exportnation auch die größte Faust ab.

Also sind wir quasi gezwungen das China-Amerika Spiel auf EU-Basis weiter zu spielen... vielleicht hälts ja noch ein paar Jahrzehnte.
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18.06.2011 17:56 Uhr von ElChefo
 
+3 | -1
 
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guter Witz "Deutsche" und "revoltieren" in einem Satz.

Das höchste der Gefühle ist doch ein gegrunztes "Find ich Kacke!". Danach gehts weiter mit der Arbeit.

Vielleicht sollten die Deutschen mal so generalstreiken wie die Griechen? Wie würden die dann schauen, wenns kein Geld mehr gibt, wo die Ihres herbeziehen?
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18.06.2011 18:19 Uhr von KingPR
 
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ElChefo: Wenn ich streike gibts kein Geld^^
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18.06.2011 18:34 Uhr von Borgir
 
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nein, muss ich widersprechen: sie würden nicht revoltieren. Dafür ist der Deutsche heutzutage gar nicht mehr in der Lage.
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18.06.2011 19:01 Uhr von ElChefo
 
+4 | -3
 
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KingPR: Darum drehte sich meine Aussage doch. Wenn sich Deutschland wirtschaftlich, wenn auch nur kurzfristig lähmen würde, würden die Auswirkungen wohl direkt auf die Zahlungen ans Ausland abfärben. Irgendwo muss ja auch der staatliche Reichtum erarbeitet werden, der mit beiden Händen in bodenlose Löcher geworfen wird.
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18.06.2011 19:45 Uhr von KingPiKe
 
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Die "deutschen": Wie heir alle über "Die deutschen" lästern, die nciht auf die Straße gehen und sich alles gefallen lassen.

Leute, ihr gehört doch dazu ;)
Ihr kritisiert euch also selber. Also nciht so von oben herab, bitte.
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18.06.2011 20:05 Uhr von GNUcifer
 
+8 | -1
 
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Dichter und Denker? Nun ja, lange ist es her.
Unsere Politiker sind Spezialisten des ´Doppeldenk´ unsere Atomkraftwerke waren so lange sicher, bis das Volk mal anders gewählt hat. Das das mit der Wirtschaft, die ja nur durch Wachstum am Leben gehalten werden kann, irgendwann in die Hose geht, ist ja mathematisch gesehen, absehbar.
Allerdings denkt sich die Wirtschaft ja immer mal wieder was neues aus, um den kleinen Bürger über´n Tisch zu ziehen.

Das Problem in Deutschland ist die vorgegaukelte Demokratie, unsere Volksvertreter vertreten in keiner Weise das Volk sondern die Interessen der Wirtschaft. Nur so konnte es überhaupt zu 1€-Jobs kommen. Die deutschen Arbeiter sind blöde, alle sind sie aus den Gewerkschaften ausgetreten, denn es gab die Lohnerhöhungen ja auch so. Jetzt sind die Unternehmer aus den Verbänden raus und jeder Saftladen macht nun sein eigenes Ding, die Unternehmen sich gegenseitig mit Kampfpreisen kaputt und um das aufzufangen, muss bei den Mitarbeitern gespart werden, Lohnkürzungen sind die Folge. Ich arbeite als Fachkraft in der Druckindustrie und weiß wovon ich rede: bei uns wurde gekürzt und im Gegenzug weiter die Preise gedrückt und danach noch investiert. Ich bin als einziger in der Firma gerichtlich gegen die Lohnkürzung vorgegangen, worauf ich von dem Geschäftsführer zu ´seinem persönlichen Feind´ erklärt wurde.
Wenn alle Deutschen so wären wie ich, könnten wir gemeinsam etwas erreichen, aber nur immer jammern bringt halt nichts.
Zu den Punkten, die dringend geändert werden müssen:
Steuerfreigrenze für Niedrigverdiener (jährliche Anpassung an die Inflationsrate) 1.500 €
Keine Steuerermäßigungen für besser Verdiener, jeder zahlt die Einkommenssteuer VOLL!
Abschaffung der 1€ Jobs, das ist modernes Sklaventum!
Mindestlohn von 8€ (ebenfalls angepasst an die Inflation)
Minijobs sind zu handhaben, wie fest Angestellte, also Urlaubsanspruch, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, gewerkschaftliche Organisation.
Nur gemeinsam ist eine Änderung zu schaffen, macht Ihr mit?
Organisiert Euch!

[ nachträglich editiert von GNUcifer ]
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18.06.2011 20:38 Uhr von mitTH_RAW_Nuruodo
 
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Interessante Vorstellung, aber wie genau stellt: der sich das vor? Wer genau soll in Deutschland revoltieren? Die "Unterschicht" ist viel zu sehr mit Facebook, Hartz-4-Tv und dem alkoholiesiertem Herumungern beschäftigt und bekommt von Politik eh nichts mit. Wirklich viele "Arbeiter" und "Bauern" gibs auch nicht mehr und das was man heute als "Bildungsbürgertum" bezeichnet, ist viel zu passiv und pazifistich für eine Revolution. Und von den Studenten will ich erst gar nicht anfangen...
Und selbst wenn es moderne "Träger der Revolution" gäbe, wogegen sollen die dann demonstrieren? Die Finanzpolitik ist viel zu kompliziert und gesichtslos als dass die Massen groß dagegen revoltieren könnten.
Was ich mir eher vorstellen könnte, wäre dass eine Revolution aus einem Nachbarland nach Deutschland überschwappt, wie es in der Geschicht schon so oft passiert ist...
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18.06.2011 20:44 Uhr von schmelcher
 
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steuern in der schweiz: zum thema steuern in der schweiz, möchte ich mal anmerken, dass in der schweiz "breiter" steuern bezahlt werden. so werden z.b. auch arbeitslosengelder versteuert, was in deutschland nicht der fall ist.
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18.06.2011 23:27 Uhr von Der_Anonyme
 
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"Baron-Muenchhausen": Gemeint sind wohl Bitcoins:
Bitcoins: Gefährliche Währung im Netz?:
http://www.wdr.de/...

"Der bekannte amerikanische Technik-Blogger Jason Calacanis hält das Bitcoin-Projekt für das gefährlichste Open Source Projekt aller Zeiten. Er befürchtet, dass die unkontrollierte Internet-Währung das Potential hat, Regierungen und Volkswirtschaften zu destabilisieren, weil ihnen ihre finanzpolitischen Eingriffsmöglichkeiten genommen würden."




Klingt eigentlich ganz gut.
Ich hoffe es setzt sich sehr schnell durch.
Hier wären aber noch technische Hilfsmittel gut, damit man nicht sein Geld auf einer Festplatte lagern muss.
Evtl. auf einer Smartcard abspeichern. Die kann man auch mit sich herumtragen, ist stoßunempfindlich, passt ins Portmonaie...
Kann natürlich auch geklaut oder verloren werden, aber das gilt auch für Bargeld.
Im Gegensatz zu Bargeld besteht zumindest die Möglichkeit da seinen Namen drauf zu haben.
Man könnte es auch auf der Karte verschlüsselt speichern (automatisiert).
Im Grunde wie eine Geldkarte, aber wenn man will muss man noch eine Pin eingeben.
Wer seinen Finderlohn haben will, der muss das Teil zurückgeben (egal ob physisch oder die Daten). Ein Teil sicherer als Bargeld.

Theoretisch könnten auch Internetdienstleister dieses Geld verwalten bzw. zwischenspeichern.
OK, das wäre wieder so etwas wie eine Bank...
Aber evtl. weniger kontrollierbar, da das Geld wie andere Daten unabhängig vom etablierten Finanzsystem "verschoben" werden kann.
Im Grunde natürlich auch als Email-Anhang ins eigene Postfach, oder in das Skydrive von Microsoft oder an Orten an denen kein Staat Zugriff hat.
Theoretisch könnte man sich einen Funkdatenspeicher (ohne Batterie wie RFID) implantieren lassen, und mal hätte seine virtuelle Geldbörse immer bei sich.
Ich bezweifele irgendwie dass der Deutsche Staat jemand ohne seine Zustimmung aufschneiden darf.Und wenn das Geld noch durch eine Verschlüsselung geschützt ist, kann nur der Eigentümer daran.
Fingerabdruck/Iris usw. wäre natürlich schlecht, da diese Körperteile bei eingepflanztem Chip immer beim Chip und zwangseinsetzbar wären.

Beschlagnamen wäre praktisch unmöglich.
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18.06.2011 23:30 Uhr von Der_Anonyme
 
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Es braucht in Deutschland "Oppositions-Sender" ! @Nokia1234
Das Problem ist dass man hier TV/Radio-Sender mit politischer Ausrichtung als etwas "gefährliches" ablehnt.

Gefährlich ist aber ein Land in dem Wahlkampf aus hohlen Phrasen und Plakaten mit Buzzwords ("Heimat", "Arbeit"...) und Bildern in Bunte-Optik besteht. Das Vierte Reich...
Wir brauchen Oppositionssender wie in anderen Löndern. Wie z.B. der schon mal abgeschaltete Sender in Thailand.
Wenn sich IP-TV-fähige Empfänger (z.B. durch Google-TV) verbreiten, und Multicast an jedem Privatanschluss möglich wird, kann jede Privatperson mit ihrem VDSL-10MBit-Upload auch 10Mio Zuschauer versorgen.
Über einen ausländischen Proxy haben Detusche Behörden auch keine Chance den Sender zu ermitteln.
Auch wenn der ein Haus neben der Polizei oder Staatsanwaltschaft ist.

Anbieter wie Livestream, UStream oder Stickam könnten ja nicht nur online auf ihrer Seite (oder ber App) zu sehen sein, sie könnten auch Multicast bzw. über Google-TV (was im Grunde auch mal über Multicast laufen muss, soll es nicht das Internet verstopfen) usw. senden.
Die Datenrate wäre ein Bruchteil von dem was evtl. 1000 Zuschauer bei einem der Anbieter verursachen, die Bildqualität könnte FullHD sein. 1000x (Hausnummer) 0,5Mbit sind auch 500MBit. Und 1000 Zuschauer sah ich schon in Streams (Liveanzeige). Dagegen ist ein Multicaststream von 10Mbit Kleinkram, obwohl damit 1920x1080 möglich wäre.

Auch der Deutsche ließe sich durch gute Propaganda politisch beeinflussen. Hat ja schon einmal geklappt ;D .
Mal etwas anderes zu wählen als SPD, CDU, Grüne, FDP oder die Rechten.
Wenn man jetzt noch Piraten und Linke zu Recht mit geringen Chancen sieht, könnte die entsprechende Propaganda sogar denen in wenigen Jahren zweistellige Zahlen verschaffen.
Davon ausgegangen dass ab heute ein großer Teil der Deutschen TV-Zuschauer solche Sender (auf dem Fernsher) empfangen könnte.
Dazu passend: http://www.youtube.com/...
"80%" Übereinstimmung..... Als ob die Altnazis der CDU weniger "schlimm" sind als die Alt-SEDler die evtl. noch irgendwo bei den Linken Mitglied sind. Wichtig sind die aktuellen Personen.

Was sollte schon passieren wen die wirklich an die Macht kämen?!
Wie er schon so höhnisch die Bild zitiert, "Eine DDR ohne Mauer......... Wie schrecklich........ Ist das wie der Vatikan ohne Kinderschänder....."?!?

Notfalls wählt man beim nächsten mal was anderes. Lafontaine kann sich nicht zum Reichskanzler auf Lebenszeit ernennen. Da besteht in Deutschland KEINERLEI Risiko (mehr).
Im Grunde würden mir die Piraten zusagen, aber in diesem Planspiel sehe ich bei Die Linke aktuell mehr Potential. Und wenn man das ganze "SED-Nachfolge-Partei"-Gesülze als für heute irrelevant betrachtet ist sie "wählbar" (noch so ein faschistisches Wort bei den etablierten Parteien).
Was ein BGE angeht, haben wohl beide ihre Kritiker in den eigenen Reihen, stehen ihm aber offen gegenüber.

Also ein BGE ab 500 Euro, evtl. 667 Euro (2011-Steuerfreibetrag von 8004 geteilt durch 12), dafür keinen Steuerfreibgetrag mehr.
Davon kann man leben, wenn es ein billiges 1Z-Appartment ist. Inkl. Krankenkasse.
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18.06.2011 23:52 Uhr von TK-CEM
 
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Erst mal DANKE . . . . . . an ChaosKatze und nokia1234: meiner Meinung nach wirklich gute Kommentare.

Die Frage allerdings ist doch: was daran ist jetzt wirklich neu? Das ist doch schon seit weiß Gott wie lange bekannt. Deutsche Politiker haben vornehmlich nur sehr wenige, aber sehr effiziente Aufgaben: das Volk zu belügen, zu betrügen und auszubeuten um selbst mit den Industriebossen wie die Made im Speck zu leben. Das war´s dann auch schon. Der Rest ist Augenwischerei und Märchen für Erwachsene.

Tja, und dass der deutsche Bürger sich gerne belügen, betrügen und ausnehmen lässt, ist ja leider auch nichts Neues.

Eine Alternative zu den bestehenden Parteien gibt es auch nicht, denn jede Patei - und sei sie noch so klein - gehört zu dem in Deutschland bestehenden korrupten Parteiensumpf.

Die einzigste Möglichkeit wäre, in Deutschland eine völlig neue, unabhängige Bewegung zu starten, die von niemandem bestochen oder korrumpiert werden kann, die tatsächlich für den Bürger da ist und die Möglichkeit hat, jede Art von Gesetzesbruch und Verletzung der Menschenwürde zur Verantwortung zu ziehen.

Das würde sber auch bedeuten, dass Deutschland sich wieder erst mal um die eigenen Belange kümmern müsste, bevor es in anderen Ländern mitmischen will, die sich einen Scheiß um Deutschland kümmern.

Aber was schreibe ich hier . . . . . Illusionen, die leider nie realisierbar werden können . . . . .

And now - let´s go minus . . . . . ;-)
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19.06.2011 00:18 Uhr von wwewrestling
 
+1 | -2
 
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Ihr habt ja: alle schöne Ideen zur Politik. Aber wieso sucht ihr euch nicht personen die das unterstützen und gründet eine Partei?

Das ist wohl der beste weg, mit diesem System zukämpfen! Und wenn euer Programm wirklich gut ist, dann wird das auch viele Deutsche ansprechen und vllt werdet ihr ja bald im Bundestag sitzen?
Ok ich muss zugeben, dass hier in Deutschland eine neue Partei es wirklich schwer hat. In anderen länder ist das nicht so...
Aber einen versuch ist es wert!


Meine Idee zu einer EU die jeden gleich behandelt:
Eine echte Union! Also:
Ein Schuldentopf
Ein Geldtopf
Ein Steuersystem
Eine gemeinsame Währung
EINE gemeinsame Regierung
Keine Amtssprachen


@ephemunch
"Wenn die dich überhaupt nehmen"
Weißt du wie oft ich das in meinem leben gehört habe?
Meiner Meinung nach, sagen so was nur Personen die mit ihrem eigenen leben total unzufrieden sind und nicht das erreicht haben was sie wollten.

[ nachträglich editiert von wwewrestling ]
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19.06.2011 00:23 Uhr von wwewrestling
 
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@Alfalfalf: Muss man für den Schuhverkauf etwa eine Qualifikation besitzen? xD

[ nachträglich editiert von wwewrestling ]

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