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Afghanistan droht Staatspleite, da IWF wegen Korruptionssumpf Geldhahn abdreht

Afghanistan droht binnen vier Wochen die Pleite. Der IWF hat dem Land den Geldhahn abgedreht, nachdem die Regierung es versäumt hat, eine Korruptionsaffäre rund um die beinahe bankrott gegangene "Bank von Kabul" aufzuarbeiten. Im Korruptionssumpf von Politik, Vetternwirtschaft und Warlords versickerten hunderte von Millionen US-Dollar.

500 Millionen der insgesamt 900 Millionen vakanten Dollar versanken undokumentiert als zinsfreie Kredite an Parlamentarier und ehemalige Warlords. Damit wurden unter Anderem Luxusvillen in Dubai, ein Gasversorger und eine Fluggesellschaft erworben. Karzai wirft den Geberländer vor, sich durch schlechte Beratung mitschuldig gemacht zu haben.

Das Regierungspersonal hängt komplett am ausländischen Tropf. Kabul moniert, ein Teil der IWF-Forderungen sei "für die Kabul-Bank unwichtig". Der IWF kritisiert, dass ein 820 Millionen Dollar Rettungspaket der Zentralbank zur Stützung des Geldhauses mit Entwicklungsgeldern zurückgezahlt werde und am Skandal Beteiligte ungestraft davonkämen.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Geld, Afghanistan, Korruption, IWF, Staatspleite
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2011 09:36 Uhr von Kodiak82
 
+4 | -0
 
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Ganz interessant ! Dieser Artikel hier

http://www.spiegel.de/...

Unsere Steuergelder haben sich praktisch im Wind aufgelöst. Welche unserer Volksverräter wohl da mitkassiert haben, bleibt wohl für immer ein Rätsel.
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18.06.2011 09:56 Uhr von talkiewookie
 
+2 | -2
 
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ist ja genauso wie bei uns in Europa..nichts neues..wieso dürfen die armen Afgahnis nicht das Geld veruntreuen? Haben bestimmt die westlichen Firmen zu wenig vom Kuchen abbekommen !
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