18.06.11 09:18 Uhr
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Messenger liefert überraschende Erkenntnisse über den Merkur

Die Raumsonde Messenger umkreist seit drei Monaten den Merkur und hat bisher große Datenmengen geliefert. Die Auswertung dieser liefert einige Überraschungen. So unterscheidet sich die chemische Zusammensetzung des Merkur erheblich von der der anderen felsigen Planeten.

Des Weiteren ist das Magnetfeld des Merkur im Gegensatz zum irdischen asymmetrisch, sein Zentrum liegt nicht im Mittelpunkt des Planeten, sondern weiter nördlich, womit der Südpol vor Sonnenenergie weniger geschützt ist. Mächtige Lavaströme deuten auf die große Rolle von Vulkanismus hin.

Heiß diskutiert wird zur Zeit die Entstehung von speziellen Vertiefungen. Man glaubt, sie könnten durch Schwefelgasaustritte entstanden sein. Jedoch ging man bisher davon aus, auf dem Merkur keinen Schwefel finden zu können. Die bisherigen Vorstellungen scheinen zu simpel und müssen überdacht werden.


WebReporter: GrouchySmurf
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Daten, Mission, Messenger, Merkur
Quelle: www.spiegel.de

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18.06.2011 09:18 Uhr von GrouchySmurf
 
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Die Quelle ist ausführlicher und lesenswert. Hier findet man auch einige interessante Fotos von den im Artikel beschriebenen Phänomenen.

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