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Starker Anstieg psychischer Erkrankungen in Österreich registriert

Um etwa 100.000 Betroffene seit 2006 hat die Anzahl psychischer Kranker in Österreich bis 2010 zugenommen. Derzeit gehen die Krankenkassen von 900.000 seelisch Leidenden im Jahr aus, die Leistungen der Krankenkassen in Anspruch nehmen.

Die Zahl derer, die aus psychischen Gründen auch früher in Rente oder Pension gehen, ist von 24 Prozent im Jahr 2005 auf nunmehr 32 Prozent gestiegen. Psychopharmaka im Werte von 250 Millionen Euro seien 2009 verschrieben worden, so ein Sprecher des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger.

Auffallend sei der Anteil der über 60-Jährigen, der mehr als die Hälfte der psychisch Kranken ausmacht. Mit gezielten Präventionen gegen die seelischen Probleme will man nun die insgesamten Kosten von 750 Millionen Euro für diese Erkrankungen senken.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Österreich, Anstieg, Krankenversicherung, Psychotherapie
Quelle: www.orf.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2011 21:55 Uhr von LuckyBull
 
+1 | -3
 
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Möchte nicht wissen, wie dieses Thema sich erst bei uns in D auswirkt. Medienmäßig ist dies nicht so leicht erkennbar, da über die Suizide ja nicht berichtet werden darf...
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18.06.2011 00:38 Uhr von zatox91
 
+3 | -1
 
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das: ist nicht nur in österreich der fall
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18.06.2011 03:25 Uhr von shadow#
 
+4 | -1
 
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Es werden nicht soviel mehr Es ist nur mittlerweile gesellschaftlich akzeptierter und wird daher öfter behandelt.
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18.06.2011 03:36 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -1
 
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Man darf dabei nicht vergessen, dass dadurch, dass: psychische Erkrankungen im Gegensatz zu früher heute eher anerkannt werden, gerade bei Leuten um die 60 die Zahl derer steigt, die versuchen, auf diese Weise in den Genuss einer Frührente zu kommen.
Ansonsten hätte gerade jene Altersgruppe überhaupt keine bzw. wenig Ursachen für eine solche Erkrankung, da ihr Lebensabend ziemlich gut gesichert sein dürfte, die medizinische Versorgung gut ist und kein gesellschaftlicher Druck auf ihnen lastet.
Es wird sicher nicht jeder Fall in die Kategorie fallen, aber einem gewissen Prozentsatz würde ich das schon unterstellen.
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18.06.2011 07:30 Uhr von Nihilist76
 
+2 | -0
 
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Volkskrankheit Depression: Die tatsächliche Zahl der seelisch Erkrankten dürfte noch deutlich darüber liegen.
Ich kenne in meinem erweiterten Umfeld gleich mehrere schwer depressive Menschen, die nicht zum Arzt gehen und sich vermutlich teilweise nicht einmal bewusst sind, dass sie krank sind.
Dabei ist eine Depression eine sehr schwere Erkrankung, die sehr oft tödlich endet (-durch Selbstmord-), gerade weil das Thema immer noch tabuisiert und verkannt wird.
Gegen jedes körperliche Wehwehchen werden bedenkenlos Pillen verschrieben und eingenommen, nur gegen eine Depression nicht. Dabei kann, bzw muss (!) auch die Depression als eine körperliche Krankheit betrachtet werden. Physiologisch betrachtet handelt es sich dabei um eine Stoffwechselkrankheit (s. "Neurotransmitter"), die biochemisch sehr effektiv in der Symptomatik bekämpft werden kann.

Glückliche Menschen sind produktiver, also auch gut für s Allgemeinwohl.
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18.06.2011 11:25 Uhr von Stefan62
 
+0 | -2
 
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Hitler: Ich glaube das liegt daran, dass sie früher ihre psychisch kranken nach Deutschland abgeschoben haben ;-)
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18.06.2011 13:00 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
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@Nihilist76: Mit der Depression als Volkskrankheit hast Du schon Recht. Allerdings trifft das stärker andere Altersschichten. Das meiste Aufkommen würde ich da bei den Leuten um die 40 schätzen. Da wäre auch ein Produktivitätsabfall am schädlichsten.
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18.06.2011 17:59 Uhr von -greenfrog-
 
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schlimm: wenn man es mitbekommt und diejenigen sich nicht helfen lassen....

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