Starker Anstieg psychischer Erkrankungen in Österreich registriert
Um etwa 100.000 Betroffene seit 2006 hat die Anzahl psychischer Kranker in Österreich bis 2010 zugenommen. Derzeit gehen die Krankenkassen von 900.000 seelisch Leidenden im Jahr aus, die Leistungen der Krankenkassen in Anspruch nehmen.
Die Zahl derer, die aus psychischen Gründen auch früher in Rente oder Pension gehen, ist von 24 Prozent im Jahr 2005 auf nunmehr 32 Prozent gestiegen. Psychopharmaka im Werte von 250 Millionen Euro seien 2009 verschrieben worden, so ein Sprecher des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger.
Auffallend sei der Anteil der über 60-Jährigen, der mehr als die Hälfte der psychisch Kranken ausmacht. Mit gezielten Präventionen gegen die seelischen Probleme will man nun die insgesamten Kosten von 750 Millionen Euro für diese Erkrankungen senken.