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OECD-/UNO-Studie: Fleisch soll bis 2020 ein Drittel teurer werden

Laut einer im "Landwirtschaftsausblick 2011 bis 2020" veröffentlichten Studie von UNO und OECD wird die Nachfrage nach Geflügelfleisch stark ansteigen, wohingegen die Produktion gleich bleibt.

Geflügelfleisch wird demnach um 30 Prozent teurer werden, was für Einwohner eines Entwicklungslandes nicht mehr zu bezahlen ist.

Doch es ist nicht nur Fleisch betroffen, auch Preise von Mais, Zucker und pflanzlichen Ölen werden um 20 Prozent steigen. Einer der Gründe ist die Verknappung von Ackerflächen durch den vermehrten Anbau von Biosprit-Getreide.


WebReporter: Drenica08
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Studie, Fleisch, UNO, OECD, Preisanstieg, Geflügel
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2011 21:08 Uhr von Drenica08
 
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Das so etwas früher oder später passiert war abzusehen. Man kann nur noch hoffen das sich das ganze doch irgendwie lösen lässt denn weniger Menschen werden es nicht.
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17.06.2011 21:25 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+3 | -1
 
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Macht nix bis dahin ist unser Geld um ein Drittel entwertet und wir rennen dann eh alle mit verfaulten Zähnen herum.

Es ist doch kein Wunder bei dem künstlich niedrig gehaltenem Außenwert des Euros, der der ach so tollen "XXL-Wirtschaft" schon lange nicht mehr folgt.

Dieser als "importierte Inflation" verklärte Effekt bedeutet nichts anderes, als das wir es mittlerweile mit einem Griechen-Euro zu tun haben.

Kurzum: Dies sind die Früchte der sogenannten "angebotsorientierten Politik" - auch Lohn-, Sozial- und Rentendumping genannt. Der Effekt wird durch die paradoxe Gemeinschaftswährung verstärkt (und in diesem Ausmaße erst möglich), da die Lohngedumpten gleichzeitig für die Schuldenstaaten einzustehen haben.

Lafontaine hat es jahrelang gepredigt, als er davor warnte vom nachfrageorientiertem Kurs der alten Bundesrepublik oder etwa der Schweiz abzukehren. Er ist für seine Überzeugung sogar zurückgetreten und hat uns die ganze Scheiße vorausgesagt.

Doch Fleisch wird nicht nur importiert, sondern auch im Inland produziert. Auch hier kommt die Inflation zunehmend im Schwung und im Zuge der Monetarisierung der südlichen Schuldenkrise tippe ich darauf, dass nicht nur Fleisch "kaufkraftbereinigt" (in Deutschland eh ein Witz bei Real-Minus) um ein Drittel teurer werden wird.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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17.06.2011 21:37 Uhr von ZzaiH
 
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das sind super news: inflation pro jahr ~5% (eher mehr)

in zehn jahren soll fleisch 33% teuerer werden anstatt 45% - super

wers glaubt wird selig -_-
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17.06.2011 22:01 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+1 | -1
 
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ZzaiH: Um die Schuldenkrise zu bewältigen, wird durch die diversen sogar regelrecht Inflation eingefordert:

Der IWF verlangt eine Inflation von wenigstens 4% im Jahr.
Siehe ---> http://www.spiegel.de/...

Der deutsche Außenhandelsverband (Export-Lobby) wären auch über 10% nicht unrecht
Siehe ---> http://www.welt.de/...

Der relativ ggü. anderen Währungen sinkende Außenwert der Währung wirft seine Schatten voraus:
----> http://www.ftd.de/...

Ein großer Teil der Inflation ist noch in den Blasen "geparkt":
Siehe ---> http://www.youtube.com/...


Dazu trifft es noch die sozial Schwachen besonders hart: "Die große Augenwischerei mit der Inflationsrate"
Siehe ---> http://www.welt.de/...


Die Amis (Wallstreet Journal) kündigen an: Inflationsraten von 5-8% "über Jahre" in Deutschland als einer von mehreren zu zahlenden Preisen für die Schuldenländer der Peripherie (neben Vergemeinschaftung von Schuldenzins und immensen Transfersummen). Dort schüttelt man anbetrachts der Politik Berlins auf dem Rücken der eigenen Bürger nur noch verständnislos den Kopf.


EZB-Präsident Trichet fordert nun ausgerechnet von den Deutschen "Lohnzurückhaltung" - und dies nach 11 Jahren Reallohn, Sozial- und Rentenverlusten in Folge.

Siehe diese ernüchternde Grafik:
----> http://is.gd/...

Angesichts erneut hoher Lohnerhöhungen etwa in Spanien (2011 > 3%, trotz 20% Arbeitslosigkeit), so Trichet, müsse wenigsten ein Land in Europa sparen. Zudem sei es der EZB kaum möglich, den Leitzins zu erhöhen, weil Millionen von frischen Häuslebauern aus ihren Kreditverträgen zu kippen drohen. Grund: Traditionell schreibt man in Spanien den Zins bei seinenn Banken nicht länger als 2 Jahre fest (80%), in Portugal gibt es zu 99% nur einjährige Zinsbindungsfristen.

Die Subprime-Krise schlummert in den Büchern der eh schon wankenden spanischen Cajas.

Heißa, das gibt noch ein Fest...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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18.06.2011 01:45 Uhr von shadow#
 
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Und weiter? Will ernsthaft einer behaupten, dass Fleisch heute nicht viel zu billig ist?
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18.06.2011 03:47 Uhr von Blackrose_de
 
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tja: wenn die behandlung/haltung der tiere sich auch dementsprechend bessert bin ich sehr dafür .... alleine daran zweifle ich

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