17.06.11 13:01 Uhr
 1.745
 

Unfallforscher sehen neue Risiken durch Elektroräder

Bis zu 45 Stundenkilometer können sie erreichen: Elektrofahrräder, die sich vor allem bei älteren Menschen steigender Beliebtheit erfreuen.

Unfallforscher sehen darin eine zunehmende Unfallgefahr und fordern, die Geschwindigkeit der E-Bikes auf 30 km/h zu begrenzen. Wie bei Mofas sollten eine Versicherung, verstärkte Bremsen und eine Prüfbescheinigung obligatorisch sein.

Der Blinden- und Sehbehinderten-Verband DBSV geht noch einen Schritt weiter und fordert, dass die Fahrzeuge sich während der Fahrt akustisch bemerkbar machen. Grund: E-Motoren sind anders als Verbrennungsmotoren kaum zu hören.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Sicherheit, Fahrrad, Forderung, Lärm, Elektrofahrrad
Quelle: www.pressrelations.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Mobiles Halteverbot: Abschleppen nach 48 Stunden
EU und Verkehrsminister einigen sich auf PKW-Maut: 500 Millionen Euro Einnahmen
Maserati Alfieri auch als Elektroversion

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
17.06.2011 13:01 Uhr von kickingcrocodile
 
+9 | -6
 
ANZEIGEN
Wenn die E-Bikes tatsächlich diese hohe Geschwindigkeit erreichen, ist der Sinn einer schärferen Regelung nicht von der Hand zu weisen. die Forderung des Blindenverbandes halte ich hingegen für überzogen. Lauter nervende E-Bikes mit Summ- oder Pieptönen im ohnehin schon lauten Straßenverkehr? Fahrräder ohne E-Motor sind im Allgemeinen auch nicht zu hören - vom Klappern des Schutzbleches einmal abgesehen.
Kommentar ansehen
17.06.2011 13:31 Uhr von Schwertträger
 
+13 | -1
 
ANZEIGEN
Die Gleichstellung mit den Mofas finde ich sinnvoll.
Vor allem, wenn man bedenkt, wieviele verantwortungslose Menschen nicht mal eine private Haftpflichtversicherung haben.

Dass die Dinger Geräusche von sich geben müssen, finde ich dagegen weniger gut. Wir haben ja nun nicht das Problem, dass täglich irgendwo ein Blinder unter ein lautloses Rennrad gerät (wo auch kein Schutzblech klappert und die dünnen Reifen fast kein Rollgeräusch ergeben).
Falls es aber doch dazu kommt, sollte es keinesfalls mehr als ein dunkles Summen sein.
Kommentar ansehen
17.06.2011 13:33 Uhr von Pils28
 
+12 | -2
 
ANZEIGEN
Wenn sie von den Fahrleistungen in den Bereich der: 50ccm Motorroller kommen, dann sollten auch ähnliche Vorschriften gelten. Solange sie auf im Bereich unter 30km/h und damit im normalen Radfahrspektrum sich bewegen, sollten sie wie Fahrräder behandelt werden. Irgendein Piepen finde ich affig genau wie Versicherung und TÜV.
Kommentar ansehen
17.06.2011 13:35 Uhr von Thunderbolt01
 
+17 | -0
 
ANZEIGEN
blödsinn, e-bikes dürfen nur bis 25 km/h UNTERSTÜTZEN.
alles was höher geht ist, gilt als mofa und braucht kennzeichen und versicherung und muss auf der straße fahren.
wenn leute reden, welche sich vorher nicht informiert haben...
aber selbst das finde ich blödsinn, fahre auch ohne e-bike mit 30 durch die stadt und wenn es läuft auch mal schneller.
Kommentar ansehen
17.06.2011 13:41 Uhr von Pils28
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
@Thunderbolt01: Daher fände ich es auch Schwachsinn eine Fahrleistung, die normalen Radfahrern entspricht unnötig und bürokratisch zu sanktionieren.
Kommentar ansehen
17.06.2011 14:05 Uhr von blz
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Wie Thunderbolt01 sagt: Ebikes unterstützen!!! BIS 25kmh. Da ist also kein Gasgriff o.ä. verbaut.
Alles anderes ist ein "Kleinkraftrad" und braucht eine Versicherung.
Kommentar ansehen
17.06.2011 14:19 Uhr von MegaIdiot
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Ich glaube, der Eine braucht mal wieder ne neue Einnahmequelle und der Andere mal wieder ein wenig Aufmerksamkeit

So ein quatsch was die sich schon wieder auskaspern, klar, bei einer Leistung wie ein Moped sollten die Dinger auch so behandelt werden (hieß sowas nicht MO torisieres-FA hrrad?)
Aber da die Dinger ja wie richtig gesagt nur bis 25Km/h unterstützen dürfen sollte dies eine Seltenheit bleiben.
Und die Blinden hören mich auf meinem Fahrrad auf dem Asphaltuntergrund bestimmt genauso gut wie ein eBike, fast gar nicht nehme ich an, vom eventuellen Keuchen abgesehen ;D

Was mir gerade einfällt, es gibt doch wirklich bereits schnellere Pedelecs bei denen man allerdings eine Mofa behandlung (Helm und Versicherung) ertragen muss, oder irre ich mich da gerade?
Kommentar ansehen
17.06.2011 15:00 Uhr von chaintek
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
Das Dingen ist mit einem Mofa oder einer 50er gleichzusetzen. Somit stimme ich für:

- Führerschein
- Helmpflicht
- Versicherung

Alles Andere wäre nicht in Ordnung!
Kommentar ansehen
17.06.2011 15:00 Uhr von Feuerfaenger
 
+4 | -5
 
ANZEIGEN
Das ist Typisch für unsere Auto-Gesellschaft. Statt das Auto leiser zu machen sollen eBikes Lärmverschmutzung erzeugen. Statt das die Umweltfreundlichen eBikes und Fahrräder auf die Straße und damit freie Fahrt bekommen, haben sie den stinkenden Autos zu weichen und sich mit Fußgängern, Kindern, Hunden und anderen langsamen Radfahrern den Rad-/Fußweg zu teilen. Und da das ja Gefährlich ist muss auf jeden Fall das eBike gut versichert sein.

Verkehrte Welt!?
Kommentar ansehen
17.06.2011 16:24 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -5