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Jean-Claude Juncker drängt Deutschland dazu, Athen Soforthilfe zu leisten

Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker erwartet eine zügige Finanzhilfe von Deutschland für Griechenland. Er bemängelt das zögerliche Verhalten der Bundesregierung.

Seiner Meinung nach eskaliert die finanzielle Situation in Griechenland und längeres Warten würde die allgemein desaströse Lage der Griechen weiter verschlimmern. Im Gegensatz dazu möchte die deutsche Regierung erst alle Möglichkeiten der finanziellen Sicherstellung der Staatshilfen ausschöpfen.

So solle versucht werden, private Anleger mit ins Boot zu holen und ein detailliertes Konzept der Umschuldung für Griechenland erarbeitet werden. Auch müssten die Auflagen für Griechenland erst genau definiert sein.


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WebReporter: CommanderRitchie
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Griechenland, Athen, Jean-Claude Juncker
Quelle: www.spiegel.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2011 09:20 Uhr von CommanderRitchie
 
+39 | -7
 
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Interessant wie irgendwelche EU- Mitglieder über die Gelder Deutschlands bestimmen möchten.
Es hat den Anschein, dass ohne finanzielle Hilfe Deutschland´s fast gar nichts mehr geht. Eigenartigerweise handelt Deutschland zurückhaltend - fragt sich jetzt warum ......
Ist Deutschland vielleicht schon selbst vor dem finanziellen Kollaps, falls es mit der Finanzhilfe wieder daneben geht? Merken die langsam, dass Griechenland kein kooperatives Verhalten zeigt ?
Haben die das Fass ohne Boden erkannt ?
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17.06.2011 09:30 Uhr von no_trespassing
 
+31 | -5
 
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Juncker soll sein Maul halten: Neben Lukaschenko spielt der sich doch wie Europas Diktator erster Klasse auf.
Ein Antidemokrat, der seinesgleichen sucht. Müsste mit Schimpf und Schande aus der Politik gejagt werden.
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17.06.2011 09:41 Uhr von Serverhorst32
 
+29 | -5
 
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wir zahlen so oder so das einzige was daran traurig ist, ist dass wir die Deutschen immer und immer wieder die gleichen Verbrecher als Volksvertreter wählen die dann gegen die Interessen des eigenen Volkes handeln.
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17.06.2011 09:54 Uhr von inVerticaL25
 
+30 | -3
 
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Ja ne is klar: So wie die Griechen sich uns gegenüber Verhalten sollten die nicht einen Cent mehr bekommen!
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17.06.2011 10:18 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+13 | -2
 
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Banken und Spekulanten fordern Geld: Weder ist es richtig, das der griechische Michel (falls es den gibt in Griechenland ;-)) dafür aufkommt - und noch weniger ist es richtig, dass erneut die Masse der Steuerzahler ("Exportweltmeister" - andere sagen Exporttrottel oder "Lohndumpingweltmeister") in Deutschland dafür aufkommen.

Die meisten griechischen Anleihen halten griechische Banken und einige äußerst vermögende Familienclans. Sie sind eng mit der wirtschaftlichen und politischen Klasse vefilzt. Doch auch internationale Banken (allen voran französische) haben sehenden Auges kräftig in Hellas investiert.

Was den nationalen und internationalen Bankensektor insbesonders seine Fuktionäre, seine Aktionäre, seine Investoren, seine politischen Marionetten in Athen & Berlin - betrifft, so hat dieser erneut erfolgreich dafür gesorgt, dass vier Jahre nach Bekanntwerden der Finanzkrise Teil-1 noch immer nicht das geringste Anzeichen für eine wie auch immer geartete Regulierung sichtbar wird. Der Haircut wäre die einzige richtige Antwort.

Es ist ein Skandal: Im Jahre 2011 können europäische Banken nach wie vor unverändert ihre eigenen Kapitalanforderungen festsetzen, die US-Banken weiterhin eine Kapitalmarktsteuer verhindern - und die Geldhäuser sich gemeinsam auf das "too big to fail-Prinzip" berufen.

Alles was von Merkel & Co. großspurigen Ankündigungen übrig blieb ist die Erinnerung an eine gemeinsame Geburtstagsfeier mit Josef Ackermann im Kanzleramt.

Es ist eine Unverschämtheit das Volk immerzu mit dem Drohszenarium eines internationalen Finanzkollaps zu belästigen, nachdem man Jahre ungenutzt verstreichen ließ, zu handeln. Es wäre das allerbeste, die "Kollaps" der Banken käme endlich, um anschließend - im Gegensatz zu Finanzkrise Teil-1 Tabula Rasa zu machen und die Profiteure der Krise, die Aktionäre wie Spekulanten zur Kasse zu bitten - damit diese Blasenwirtschaft sich noch möglichst für Jahre in die Köpfe der korrupten Finanzmafia und ihre Teilhaber eingräbt.

Doch leider bleibt dies Illusion, da Macht und Geld die Fäden in der Regierung in den Händen halten. Alles was nutzt, ist das, was dieser Mann empfiehlt:

Siehe ---> http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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17.06.2011 10:39 Uhr von Major_Sepp
 
+3 | -2
 
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Serverhorst32: Vor allen Dingen mangels Alternative. Oder kennst du etwa eine Partei, unter der ALLES BESSER werden würde?

Ich nicht, mir fallen aber durchaus einige ein, die nicht so lange zögern würden Geld ins Ausland zu pumpen!
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17.06.2011 10:45 Uhr von Sir_Waynealot
 
+1 | -4
 
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Was will denn dieser Jean-Claude Juncker, der vertritt ein Land mit gerade mal 500.000 Einwohnern :D ehrlich soll mal schön die klappe halten.

[ nachträglich editiert von Sir_Waynealot ]
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17.06.2011 10:47 Uhr von Raven04.82
 
+4 | -2
 
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@Baron-Muenchhausen: "Es wäre das allerbeste, die "Kollaps" der Banken käme endlich, um anschließend - im Gegensatz zu Finanzkrise Teil-1 Tabula Rasa zu machen..."

... nicht zu vergessen, dass das Zinssystem verboten werden muss! Ansonsten steht die Menschheit in 75 - 150 Jahren wieder da mit den selben Problemen!
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17.06.2011 10:50 Uhr von dumm78
 
+4 | -0
 
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solangsam sollte doch der letzte gemerkt haben dass das system am ende ist, jegliches weitere zögern was zu ändern macht es nur schwieriger neuanzufangen.
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17.06.2011 11:02 Uhr von talkiewookie
 
+7 | -0
 
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jeder der in deutschland: arbeitet bekommt einen griechen zugeteilt den er durchbringen muß...ist wie frueher tamagottchi spielen....
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17.06.2011 11:22 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+3 | -2
 
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Juncker ist gleichzeitig Sparbüchsen-Premier: Luxemburg - das Bankenzentrum der EU.

Freilich pocht sein Premier, der gleichzeitig Euro-Gruppenchef ist, auf Sozialisierung der misslungenen Zockerspielchen beim Steuerzahler.

Dieser ganze EU-Kommissar-Apparat, fern jeder demokratischen Legitimation und Repräsentanz von Mehrheiten in Europa, ist nur noch ein einziges Abzock-Karussell im Dienste europäischer Großbanken.
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17.06.2011 11:23 Uhr von Mass89
 
+1 | -1
 
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@ Baron: wir hatten ja schonmal das Vergnügen, mit dem Unterschied, dass ich dir diesmal fast vollständig zustimmen muss. Allerdings sehe ich das etwas anders wie der Herr im utubevideo, der imho etwas panisch reagiert. Ich bin nach wie vor im Gegensatz zu den Schwarzsehern dieser Republik der Meinung, dass ein Umdenken auch auf demokratischem Wege geschehen kann. Es müssen hierzu lediglich die Mittel geschaffen werden, was im Klartext bedeutet - mehr Volksentscheide und damit mehr Mitbestimmung für das Individuum. Es darf einfach nicht sein, dass 1000€/Kopf an Finanzhilfen vergeben werden ohne dass der einzelne seine Meinung hierzu mitteilen kann.Solche Menschenmassen sind schwerer zu manipulieren als einzelne Politiker und entgegen der Annahme vieler, dass das Volk dumm und leichtgläubig ist, glaube ich durchaus, dass das Volk erkennt was falsch und richtig ist.

das war noch hinzuzufügen aber lediglich auf den Link anspielend. Insofern schönen Tag noch :)
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17.06.2011 11:24 Uhr von sv3nni
 
+3 | -1
 
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genau: wir zahlen einfach bis der arzt kommt

und wenn die wirtschaft am ende is, schenkt die regierung einfach jedem bürger 100 euro um sie wieder anzukurbeln - so wirds in japan z.b. gemacht.

bessere idee: griechenland einfachpleitegehn lassen. hat in island z.b. wunder gewirkt
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17.06.2011 11:28 Uhr von U.R.Wankers
 
+2 | -3
 
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Warum engagiert sich Luxemburg nicht? Wenn aus sich des Herrn Jean-Claude Juncker doch so dringend Hilfe benötigt wird?
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17.06.2011 11:32 Uhr von Sir_Waynealot
 
+1 | -4
 
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@U.R.Wankers: Weil in Luxemburg ganz viele Banken stehen und wenn es nach dem Deutschen Plan geht die alle Zahlen dürften.
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17.06.2011 13:06 Uhr von Mahoujin
 
+3 | -2
 
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Ach du meine Güte es ist erschreckend wie viele Poster hier ihr "Wissen" aus der Bild haben.

Deutschland profitiert doch enorm davon denen Geld zu leihen. Sonst können die es sich nicht mehr leisten unsere Waren zu kaufen und wir können keine Zinsen fordern.

Wenn man selber immer und immer mehr Wirtschaftswachstum haben will muss man Leute finden die einem den Scheiß abkaufen.

Wenn die Hauptabnehmer (und das sind unsere europäischen Nachbarstaaten) aber kein Geld mehr haben, müssen wir denen eben welches leihen damit sie weiter unsere eigene Wirtschaft ankurbeln.

Um es zu verdeutlichen: Die USA sind die Griechen der Chinesen.

Hier wird alles verständlich erklärt:
http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von Mahoujin ]
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17.06.2011 13:26 Uhr von Schwertträger
 
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@Mahoujin: Endlich mal jemand, der sich bemüht, die Zusammenhänge zu sehen.
(Damit bist Du gemeint).


Junker ist aber auch ein schlauer Kopf und er hat wenigstens die Vision eines starken Europas. Das ist ihm wichtig. Er will nicht, dass es vor die Hunde geht, weil er weiss, dass wir einzeln keine vernünftige Chance haben.
Wenn man sich anhört, was er so sagt, und dann darüber nachdenkt, wird man es schwer haben, das schlüssig zu widerlegen. Man muss ihm an vielen Stellen Recht geben.

Natürlich kann man das ganze Konstrukt anzweifeln und damit dann auch seine darauf fußende Argumentation über den Haufen werfen, aber auch das ist schwer, denn ohne ein geeinigtes Europa stehen wir dumm da. andere Regionen sind sich nämlich einig, ... und spielen uns dann (gegeneinander aus und) an die Wand.


Noch dazu muss man sich ja mal klar machen, dass ja in Wirklichkeit so gut wie kein Geld fliesst. Das, was wir als Staatshilfe an Griechenland verleihen, ist Geld, dass wir, würden wir wie früher in Edelmetallen abrechnen, sowieso nie sehen würden, weil die Griechen es nicht haben. Im Grunde vergeben wir also nichts als abstrakte Schulden, mit denen wir die Griechen für weitere Jahrzehnte versklaven.
Wenn also jemand sauer sein könnte, dann die Griechen (sind sie ja auch teilweise).

Wieder mal ist also Geben weit seliger (gewinnbringender) als Nehmen (vor allem, wenn man eigentlich gar nichts gibt).
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17.06.2011 13:31 Uhr von Highmaster
 
+2 | -2
 
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Meine Soforthilfe: ich lass einen Furtz in Richtung Griechenland
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17.06.2011 13:52 Uhr von Actraiser
 
+1 | -1
 
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solang der typ juncker heißt und nicht van damme bleibt unser geld hier. hoff ich jedenfals..
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17.06.2011 14:32 Uhr von Nullachtfuffzehn
 
+2 | -0
 
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@ Schwertträger: "...weil er weiss, dass wir einzeln keine vernünftige Chance haben."

Blödsinn, erzähl das mal einem Schweizer...^^
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17.06.2011 16:31 Uhr von vorhaengeschloss
 
+1 | -0
 
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Soll Deutschland denn immer gerade stehen? Aber wir habens ja...

http://www.veraenderung.info - Veränderungen jetzt!

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