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Österreich: Vater zwang eigenen Sohn (sieben) zu Oralsex

Bereits 1999 zwang ein Familienvater aus dem österreichischen Eisenstadt seinen eigenen Sohn (sieben) unter Androhung von Gewalt zum Oralsex.

Der Vater sei damals abends betrunken nach Hause gekommen und begab sich ins Kinderzimmer: "Das, was ich jetzt mache, darfst du keinem sagen, sonst musst du leider dran glauben", soll der 52-Jährige zu seinem Sohn gesagt haben. Anschließend verging er sich an dem Kind.

Heraus kam die Sache erst im Jahr 2010, als der Sohn versucht hatte, sich umzubringen. Der Vater wurde zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Da der Vater zur Tatzeit berauscht war, wurde das Strafmaß reduziert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.


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WebReporter: Giagl
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Österreich, Vater, Vergewaltigung, Sohn, Sexueller Missbrauch, Oralsex
Quelle: www.kleinezeitung.at

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2011 09:12 Uhr von Serverhorst32
 
+3 | -18
 
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17.06.2011 09:14 Uhr von Didatus
 
+16 | -2
 
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8 Monate? Der Mistkerl kriegt nur acht Monate? Und das Strafmass wurde reduziert, weil er beraucht war? Also immer schön vorher ein paar Bier kippen, wenn man eine Straftat begehen will, dann fällt nachher das Urteil milde aus. Wo bitte leben wir? Und dann fragen sich die oberen, warum auf einmal Menschen ankommen und Selbstjustiz vollziehen? Die aktuelle Justiz ist doch ein Witz. Strafen über die man nur lachen (oder eben weinen) kann.
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17.06.2011 09:20 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+12 | -2
 
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@horst: "Natürlich wirkt der Alkoholrausch strafmildernd, was auch in Ordnung ist, da der Mann ja nicht wirklich bei "Sinnen" war"

Wat für ein Schwachsinn. Die Angabe, dass er berauscht gewesen sein soll, beruht einzig und allein auf seiner Aussage. Weder die Stärke des Rausches noch der Wahrheitsgehalt der Aussage ist nachvollziehbar.

Und für ein Kind, das sich auch Jahre nach der abscheulichen Tat noch umbringen will, kann diese "Strafe" nicht genug sein. Der hat ein Leben verpfuscht, dies durch einen Rausch zu entschuldigen ist ein Schlag ins Gesicht!

Der Kerl hätte mal ganz entspannt in zur Weihnachtsfeier in den Knast gemusst, da wären sicher einige "berauscht" gewesen.

[ nachträglich editiert von Hexenmeisterchen ]
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17.06.2011 09:21 Uhr von Exilant33
 
+7 | -3
 
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"Natürlich wirkt der Alkoholrausch strafmildernd, was auch in Ordnung ist, da der Mann ja nicht wirklich bei "Sinnen" war, aber trotzdem hätte ich in so einem Fall mindestens noch eine Therapie verlangt."

Das soll wohl ein Witz sein! Es ist egal ob besoffen war oder nicht! Der eigene Vater hat das Leben senes Sohnes zerstört!
(zu spät^^)

[ nachträglich editiert von Exilant33 ]
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17.06.2011 09:33 Uhr von Serverhorst32
 
+1 | -13
 
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17.06.2011 09:41 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+8 | -2
 
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^Doch, ich mach dir ´n Vorwurf: du unterstütz mit deiner Aussage "was auch in Ordnung ist" die These des Richters. Ich wiederspreche ihr ausdrücklich.

Das ein Vollrausch sich strafmildern auswirken kann mag ja u.U. noch ok sein. Jedoch ein Rausch, der einzig und allein auf der Aussage des Beschuldigten beruht darf bei einem Urteil in einem solchen Fall nicht gelten! Wir sprechen hier nicht über ´n Kavaliersdelikt.

Und das Urteile im Namen des Volkes gefällt werden halte ich immer wieder für einen Spruch aus vergangenen Zeiten....
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17.06.2011 09:47 Uhr von Serverhorst32
 
+2 | -9
 
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@Hexen: Wie bereits erwähnt kennen wir nicht die ganzen Details, Beweise und Hintergründe. Ich kann daher gar nicht beurteilen in welcher Form der Mann betrunken war oder ob sich das strafmildernd auswirken sollte oder nicht. Ich gehe aber davon aus, dass der Richter mehr Informationen hat und deshalb diese Strafmilderung begründet ist.

Generell muss ich aber davon ausgehen, dass der Mann unter erheblichen Alkoholeinfluss gestanden hat und der Richter deshalb entsprechend reagiert hat, was auch absolut in Ordnung ist. Das ist immerhin sein Job!
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17.06.2011 09:50 Uhr von Exilant33
 
+4 | -1
 
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@Serverhorst32: "Wenn man unter Drogen- oder Alkoholeinfluss steht wirkt sich das vor Gericht fast immer strafmildernd aus, weil man eben nicht Herr seiner Sinne ist und Dinge tut die man sonst nicht tun würde."

Das hab ich auch garnicht bestritten und das Weiß ich auch. Aber dein Spruch hättest du die sparen können, da ist nichts "in Ordnung"! Der Typ gehört für immer weggesperrt!
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17.06.2011 09:54 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+4 | -2
 
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du wiedersprichst dir doch selbst "Natürlich wirkt der Alkoholrausch strafmildernd, was auch in Ordnung ist, da der Mann ja nicht wirklich bei "Sinnen" war"
vs.
"Ich kann daher gar nicht beurteilen in welcher Form der Mann betrunken war oder ob sich das strafmildernd auswirken sollte"

Mit deiner ersten Aussage "es ist in Ordnung" beurteilst du.

Was veranlasst dich dazu, zu glauben, dass er unter "erheblichem Alkoholeinfluss" gestanden hat? Die Tatsache, dass er sein eigenes Kind missbraucht hat? Die Realität zeigt leider, dass Menschen anscheinend auch ohne Alkohol dazu in der Lage sind.
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17.06.2011 09:55 Uhr von Serverhorst32
 
+1 | -8
 
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Exilant33: "Der Typ gehört für immer weggesperrt"

Ich kann verstehen das viele die so eine news lesen erstmal verärgert sind. Die Aufgabe eines Richters ist es jedoch ein faires Urteil zu sprechen und zwar ohne seine Emotionen ins spiel zu bringen.

Ich bin mir sicher, dass der Richter das auch nicht toll fand. Aber es lagen wohl Umstände/Beweise etc. vor die dieses Urteil rechtfertigen. In solchen Fällen muss man der Justiz einfach vertrauen, dass es sich um ein gerechtes Urteil handelt.
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17.06.2011 10:00 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+7 | -1
 
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Nelson Modus: HaHa @
"In solchen Fällen muss man der Justiz einfach vertrauen"

Deiner Auffassung nach ist es gerecht, das das Opfer sich umbringen wollte und der Täter acht Monate Bewährung erlebt?

Da teilen wir unterschiedliche Ansichten.
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17.06.2011 10:00 Uhr von w0rkaholic
 
+4 | -1
 
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Was ist der Vater für ein armer Bastard Kann der nicht in den Puff gehen, bevor er die Seele eines Kindes zerstört - so besoffen kann man doch nicht sein :-(

Diese strafmildernde Scheiße nachher immer, kann doch sowieso keiner mehr den genauen Alkoholgehalt zur Tatzeit feststellen, hier muss man sich auf die Aussagen eines damals 7-jährigen, schockierten Jungen und den Täter selbst verlassen. Darauf hätte ich mich als Richter nie eingelassen!

Der Junge bekommt jetzt auch noch mit, wie sein Vater für diese Tat nicht einmal hinter Gittern muss - Für mich ein absolut nicht nachvollziehbares Urteil!

[ nachträglich editiert von w0rkaholic ]
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17.06.2011 10:01 Uhr von Exilant33
 
+2 | -2
 
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Die Justiz ist in Deutschland ein Witz und vertrauen tu ich Ihr kanns bestimmt nicht! Ob das ein gerechts Urteil ist, darüber kann man streiten, worauf ich keine Lust habe.
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17.06.2011 10:05 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+5 | -0
 
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@Exilant: Das Österreich zu Deutschland gehörte ist schon ´n Weilchen her... :-)

Aber ansonsten hast´e recht. :)
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17.06.2011 10:07 Uhr von Serverhorst32
 
+2 | -5
 
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@Hexe: @Hexe

Nein das ist kein Wiederspruch. Ich selbst kann nicht beurteilen ob der Mann wirklich betrunken war oder in welcher Form das ist richtig. Aber ich gehe davon aus, dass es in so einem erheblichen Maße war, dass es strafmildernd gewesen sein muss, denn sonst hätte der Richter ja nicht so geurteilt.

Ob das Urteil gerecht ist ist eine schwierige Frage. Wie gesagt solange man nicht alle Beweise, Hintergründe, Aussagen etc. kennt kann man das doch gar nicht selbst beurteilen. Ich gehe aber davon aus, dass der Richter der alle Details kennt hier ein gerechtes Urteil gesprochen hat. Ich selbst kann das aber wie gesagt nicht beurteilen.