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Sachsen: Aufregung um nackte Sklavin auf dem Etikett von Bierflaschen

Ein Getränkehändler aus Cottbus sorgt jetzt mit seiner Geschäftsidee für Aufregung. Er will ein Bier groß herausbringen, welches in Sachsen gebraut wird und auf seinem Etikett eine nackte Sklavin abbildet.

Bei der jungen Frau handelt es sich um die damals 14-jährige und vor 171 Jahren verstorbene Machbuba. Diese wurde von Fürst Hermann von Pückler-Muskau (1785-1871) zu seiner Zeit auf einem Sklavenmarkt gekauft. Dem Fürsten wurde damals ein Verhältnis mit der minderjährigen Sklavin nachgesagt.

Für Aufregung sorgt das Vorhaben bei Sachsens CDU-Sozialministerin Christine Clauß. Sie sagte: "Das Etikett ist nicht nur kreativlos, sondern auch geschmacklos". Auch die Pückler-Stiftung findet die Wahl des Etiketts nicht sehr glücklich. Auch die Chefin des Fürst-Pückler-Vereins in Branitz ist entsetzt.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sachsen, Bier, Aufregung, Sklave, Etikett
Quelle: www.bild.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2011 09:04 Uhr von Jean_Luc_Picard
 
+21 | -0
 
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Welcher Depp kauft das Gebräu für 2,- € pro Flasche?

Falls sich genug davon finden, ist die Geschäftsidee aber clever: man nehme ein 08/15 Bier, klebe ein seltsames Etikett drauf und verkaufe es zu einem Wucherpreis
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17.06.2011 09:19 Uhr von gugge01
 
+8 | -6
 
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Sicher nicht die selben Deppen die 9 Euro für einen Liter Bier bezahlen.

Wobei ich allerdings einräumen muss das Cottbusser Bier nicht unbedingt der Knaller ist. Aber es ist immer noch besser als alles was westlich des Harzes verbrochen wird.
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17.06.2011 09:40 Uhr von Nebelfrost
 
+8 | -6
 
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schlimm, dass eine gezeichnete barbusige frau auf einem bieretikett heutzutage noch so ein aufsehen erregen kann. sowas hätte nicht mal im 19. jhd. für aufsehen gesorgt. da gabs sogar barbusige gezeichnete frauen auf glückwunschkarten. kann es sein, dass die gesellschaft gar immer prüder wird? aber kein wunder, wenn man weiß welches land sich unsere regierung zum vorbild nimmt!

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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17.06.2011 09:41 Uhr von XvT0x
 
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mein gott bei uns gibts ne brauerei die sich "Mohrenbräu" nennt und den kopf eines schwarzen als logo hat. mit extra übertrieben großen lippen usw... und keine sau störts.
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17.06.2011 09:50 Uhr von Nebelfrost
 
+5 | -5
 
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und sollte es daran liegen, dass sie eine sklavin war, ist es trotzdem übertrieben. erstens wissen das sicher die allerwenigsten, die das bier trinken. zweitens ist das mindestens 150 jahre her und drittens: es ist nur eine zeichnung! hier findet weder eine beschönigung noch eine glorifizierung von sklaverei statt.

das ganze ist also wieder mal ein beispiel wie perfekt das gutmenschentum in unserem land funktioniert. und wenn ich etwas am meisten verachte und verabscheue, dann sind es gutmenschen!
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17.06.2011 13:17 Uhr von Mahoujin
 
+2 | -0
 
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Wie seltsam dass die Erben des Fürsten sich heute aufregen wenn jemand thematisiert, dass sich der Hochwohlgeborene damals Sklaven gekauft hat. Ist das etwa jmd peinlich ? Passt das nicht in die Marketing Strategie der Stiftung ?

Soll er sein Bier doch so verkaufen.
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17.06.2011 13:43 Uhr von mrrattle
 
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auf: den Inhalts kommst an, nicht auf die Verpackung. Wenn´s schmeckt ist es mir egal welchen Aufkleber das Bier hat.
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17.06.2011 14:13 Uhr von EvilMoe523
 
+1 | -0
 
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@ Nebelfrost: Interessant, dass du in dieser News den Begriff "Gutmenschen" so hervorhebst, der ja auch in einer anderen schlimmen Zeitepoche entstanden ist.

Gerade bei dieser News fiel mir nämlich gerade ein, dass ich vor Jahren auch schon geschmacklose Etiketten in Italien (oder wars Frankreich???) auf Weinflaschen gesehen habe mit großen Massenmördern drauf.. .da war z.B. auch Hitler mit Hakenkreuz und einer allseitsbekannten deutschen Parole abgebildet.

Das war demnach sicher auch in Ordnung, weil ist ja schon ne Weile her und so, bla bla ^^
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17.06.2011 16:40 Uhr von marcel385
 
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@gugge: das ist ja kein cottbuser bier, sondern wird nur von einem händler aus cottbus vertrieben. gebraut wirds in sachsen, wo solch leckere sorten wie radeberger, freiberger, landskron oder porter herkommen :)
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19.06.2011 15:07 Uhr von KingPR
 
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Hört sich so an: als ob gugge01 nie nach Köln kommen sollte, wenn er Keins auf die Schnüss haben will :P
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20.06.2011 09:26 Uhr von gugge01
 
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@marcel385
Da bin ich jetzt beruhigt, ich fand dass die Biere aus der Lausitz immer so einen blassen Nachgeschmack hatten. Das lag sicherlich an dem mineralarmen und säurehaltigen Wasser in der Gegend.

@KingPR
Köln und sein dünnlippiges ….. „Zeug“ – ich würde ja sagen das ihr mir Leid tun aber ……..
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21.06.2011 01:09 Uhr von KingPR
 
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Kölsch: ist nicht nur ein Getränk sondern auch eine Lebenseinstellung... gelassen, lebenslustig und liberal... aber das sind außerhalb des Rheinlands ja fast Fremdwörter in Deutschland^^ Und Kölsch ist das Nationalgetränk von uns Rheinländern aus Stolz und weils schmeckt ;) Früh 4ever ;)

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