16.06.11 23:44 Uhr
 328
 

USA plante Cyberangriffe im Irakkrieg

Travis Sharp, IT-Experte des Center for New American Security, bestätigte, dass die US-Regierung, vor dem Truppeneinsatz im Irak einen Cyberangriff diskutierte. Die Idee war, das irakische Finanzsystem zu Fall zu bringen. Dieser Plan wurde jedoch verworfen.

Die Ablehnung des Plans lag daran, dass Experten und Politiker Angst vor unberechenbaren Folgen für den Finanzsektor weltweit hatten. Vor dem Krieg in Afghanistan wurde auch die Möglichkeit eines Cyberangriffes erwogen, hier gab es jedoch schlichtweg keine lohnenswerte Ziele.

Laut TSharp gibt es einige Leute in der US-Regierung, die Cyberattacken als die humanere Lösung erachten, es gibt weniger Opfer und weniger materiellen Schaden. Andere Kräfte halten Cyberattacken für ähnlich unberechenbar und damit unverantwortbar wie einen Atomschlag


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: KerryKing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Irak, Krieg, Cyberangriff, Irakkrieg
Quelle: www.tagesschau.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Karstadt Dresden: Dritter Einbruch in vier Monaten
Cannabisgeruch zu stark für Rauschgiftspürhund
Düsseldorf: Koch nach sexuellem Missbrauch an Jungen in Psychiatrie eingeliefert

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
16.06.2011 23:44 Uhr von KerryKing
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Vor kurzem haben die Amerikaner ein Gesetz erlassen, welches es erlaubt, auf Cyberangriffe mit konventionellen Waffen zu reagieren und nun stellt sich heraus, dass sie selbst mit Cyberangriffen gegen konventionelle Waffen vorgehen wollten.
Kommentar ansehen
17.06.2011 00:29 Uhr von ZzaiH
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
macht nix: dass es im irak nicht geklappt hat
im nächsten krieg (der bald kommt) ists wieder möglich...

das problem an einem cyberwar ist allerdings, dass im "zerstörten land" kein materieller schaden entsteht, die usa ihre tollen spielzeuge (raptors, drohnen, bomben usw.) nicht einsetzen können und sie dadurch nicht ihre wirtschaft sanieren können...
Kommentar ansehen
17.06.2011 03:39 Uhr von Perisecor
 
+0 | -4
 
ANZEIGEN
In den Schubladen des Pentagon lagen und liegen auch Pläne für strategische und taktische Nuklearschläge, welche ganz sicher auch in der Vorbereitung der Einsätze im Irak und Afghanistan besprochen wurden.

Das bedeutet aber nicht, dass dies tatsächlich in Betracht gezogen wurde.

@ ZzaiH

Man kann eine Wirtschaft nicht mit Krieg sanieren.
Kommentar ansehen
17.06.2011 05:19 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Perisecor da bin ich anderer Meinung. Man kann sehr wohl seine Wirtschaft durch Kriege sanieren. Wiederaufbau soll nur ein Weg dazu sein.
Kommentar ansehen
17.06.2011 14:28 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@KamalaKurt: Dann nenn mir doch bitte mal einen einzigen (nennenswerten) Krieg der letzten 50 Jahre, der erkennbar mehr eingebracht hat, als er kostete.
Kommentar ansehen
17.06.2011 18:11 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Es soll doch nicht heißen, dass man damit sehr viel Profit macht, sondern in den Staaten wieder zu wirtschaftlichen Produktivitäten kommt, um den Menschen wieder Arbeit zu geben. USA baut wieder neue Waffen andere Nationen helfen dem zerstörten Land beim Wiederaufbau, Leuten haben arbeit, Steuergelder fließen wieder in die Staatskassen und so ist der Kreislauf wieder geschlossen. Stelle dir mal vor der Staat produziert und alle haben das, was sie sich leisten können. Wo bleibt der Konsum? Kein Konsum, keine Arbeit, keine Arbeit folgen Entlassungen und was dann?
Kommentar ansehen
17.06.2011 18:27 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@KamalaKurt: Keine einzige Rüstungsfirma in den USA hat aufgrund des Irak-Krieges mehr Leute eingestellt.

Im Gegenteil, die ganzen Budget-Kürzungen und das Einstellen diverser Programme oder deren massive Reduzierung oder Aufschübe der Bestellungen (in unserem Fall z.B. B-2, Virginia-Class, CVN-X) sorgt dafür, dass weniger Leute Arbeit haben oder die Anzahl gleich bleibt.


Ich frage dich also erneut nach Fakten und nicht danach, was du vielleicht glaubst.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
Kommentar ansehen
17.06.2011 19:08 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Perisecor wir reden von den Kriegen der letzten 50 Jahre und nicht über einen Krieg, der durch die Weltwirtschaftslage natürlich nicht die gewohnten Wege des Profitmachens geht. Was ich age ist kein spezieller Krieg, sondern dies ist pauschal gemeint.

Ich denke, wenn die Zahl der Arbeitnehmer trotz sinkender Bestellungen gleich bleibt, so schreibst du ja Ist doch keine Klage nötig, denn wenn die Wirtschaft wieder boomt, dann kommen auch die Aufträge wieder, was auch zur Folge haben könnte, dass mehr Menschen wieder Arbeit finden.
Kommentar ansehen
17.06.2011 19:12 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@KamalaKurt: Dann benenn doch mal konkret andere Kriege und deren positive Auswirkungen.

Und ich schrieb: "weniger Leute Arbeit haben oder die Anzahl gleich bleibt"

Wobei letztere Möglichkeit natürlich auch nicht gut ist, da es ja immer mehr Menschen gibt.

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Karstadt Dresden: Dritter Einbruch in vier Monaten
Cannabisgeruch zu stark für Rauschgiftspürhund
Bei Manchester United ausgemustert, doch Schweinsteiger hat Vertrag sicher


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?