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Vorsicht bei Antibabypillen: Je moderner, desto gefährlicher

Arzneimittelexperte Gerd Glaeske warnt jetzt vor modernen Antibabypillen. Im Laufe der verschiedenen Antibabypillen-Generationen habe sich die Häufigkeit schwerer Nebenwirkungen immer weiter erhöht.

Kam es in der zweiten Generation von Antibabypillen bei 100.000 Frauen zu 15 bis 20 Fällen, in denen Thrombose entstand, leiden bei der modernen Antibabypillen-Generation bereits 30 bis 40 Frauen unter dem Gefäßverschluss. Hinzu kommt, dass heutzutage immer öfter moderne Pillen verschrieben werden.

Besorgte Frauen sollten deswegen aber nicht die Antibabypille absetzen, sondern stattdessen mit ihrem Frauenarzt über mögliche Risiken und einen Umstieg sprechen. Der Arzneimittelexperte kam auf das Ergebnis, nachdem er die Daten von neun Millionen Versicherten der Barmer GEK ausgewertet hat.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Medizin, Vorsicht, Biologie, Antibabypille
Quelle: www.rp-online.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2011 20:51 Uhr von adept93
 
+0 | -6
 
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Aber: immer schön die Pille nehmen...
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16.06.2011 21:07 Uhr von Phyra
 
+6 | -2
 
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frag mich ja wann endlich mal eine anstaendige chemische verhuetung fuer den mann auf den markt kommt.
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16.06.2011 21:52 Uhr von Hatuja
 
+2 | -0
 
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Risiko für Unfruchtbarkeit! Was sie nicht sagen: Durch die im Vergleich zu früher bis zu 100 mal geringeren Dosierung der Wirkstoffe und anderer Wechselwirkungen, war das Risiko einer dauerhaften Unfruchtbarkeit bei langfristiger Anwendung damals mehr als 100 mal höher als heute.
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16.06.2011 22:29 Uhr von Slaydom
 
+2 | -1
 
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@phyra: erstmal garnicht, da die "Pille" für den Mann, die Männer zu "Frauen" verändert hat.
Die Stimme wurde weiblicher Haut weicher, plötzliche Stimmungsschwankungen etc...
Jetzt wird neu geforscht, aber wenigstens hat sie bei den Tests zu 100% geholfen. Aber die Nebenwirkungen waren bei gut 90% der Männer das war noch ein wenig viel xD
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16.06.2011 22:30 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -1
 
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@Hatuja: Nun ja, es stellt sich also die Frage, ob man ein lebensbedrohliches Risiko (Thrombose) gegen ein nicht lebensbedrohliches (Kinderlosigkeit) tauschen möchte. :-)

Für eine Frau, die die gewünschten Kinder schon hat, ist es sicher sinnvoller, sich sterilisieren zu lassen.
Davon abgesehen hat die Pile natürlich auch noch massive Auswirkungen auf Sexlust und sonstiges hormonelles Leben. Das sind ebenfalls nicht zu unterschätzende Faktoren.

Die Pille hat also ihre Berechtigung in vielen Fällen, aber insgesamt sollte man doch verzichten, wenn man kann.



@Phyra: Gibt es mittlerweile.
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17.06.2011 03:49 Uhr von r3c3r
 
+3 | -0
 
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Meine: freundin hatte auch schonmal Probleme damit und musste ins Krankenhaus... Neben den Risiken(physisch),wie Wassereinlagerungen etc. sind ja da noch die psychischen,wie schlechte Laune etc etc... Die meisten Frauenärzte nehmen sich doch heutzutage eh nicht mehr viel Zeit auf diePatienten einzugehen,sondern verschreiben das, wofür Sie am meisten Kohle abkassieren. Hart,aber wahr...
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17.06.2011 08:18 Uhr von Sandkastenrebell
 
+3 | -0
 
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Weiß einer, wie viele von diesen betroffenen Frauen/Mädchen rauchen?

Auf die Pille verzichten? Nein danke. Denn was viele vergessen, die Pille kann neben dem Haupteffekt auch etliche gute Nebeneffekte haben.

Zumal ich mich frage, was für Frauenärzte manche hier haben. Hab nach 13 Jahren Pille nie einen Grund gehabt, zu klagen, das Meiste erklärten die Ärzte von selbst, und wenn Fragen offen sind/waren - fragen.

Außerdem gibt es zig verschiedene Ausführungen der Pille. Da muss schon abgeklärt werden, welche zu wem passt und wenn man merkt, man kommt mit einer nicht gut zurecht, muss man halt den Mund aufmachen und sich mit seinem Arzt absprechen, damit man eine andere testet.

Da ist allerdings mindestens gefragt, auch mal den Beipackzettel zu lesen und sich ein wenig selbst zu kümmern (ein wenig Eigenverantwortung sollte nicht zuviel verlangt sein, geht es doch immerhin um den eigenen Körper.).
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17.06.2011 15:06 Uhr von Mayana
 
+1 | -0
 
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Also, ich nehme mittlerweile meine 5. Pille und bin endlich bei der richtigen angekommen, nachdem ich auch die Frauenärztin wechselte.

Die ersten vier Pillen waren alle mit Östrogenen und meine neue Frauenärztin weigerte sich, mir eine andere zu verschreiben, weil ich das einfach nicht vertrug. Ich war das PMS in Person und hatte so gut wie alle Symptone durch inklusive Migräne, Krämpfe und so weiter.
Erst als ich die Frauenärztin wechselte, erkannte die sofort anhand meiner Geschichte, dass ich eine östrogenfreie Pille benötige und meine alte FÄ das schon nach der zweiten Pille hätte erkennen können.
Jetzt nach fast 2 Jahren mit der geht´s mir super und ich hab keinerlei Nebenwirkungen!

Das Problem ist wirklich einfach, dass die Ärzte sich nicht wirklich interessieren für ihre Patienten und schnell die los werden wollen.
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17.06.2011 16:49 Uhr von Slaydom
 
+1 | -0
 
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@schwertträger: Es gibt keine Chemische lösung für den Mann. Nur die Hardcore variante, aber dann kann er nie wieder Kinder bekommen.
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19.06.2011 13:07 Uhr von KingPR
 
+1 | -0
 
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Die Pille für den Mann! http://www.shortnews.de/...

Schätze noch 10 Jahre bis es das gibt!
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19.06.2011 13:17 Uhr von KingPR
 
+1 | -0
 
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Achso zur eigentlichen News: Ist bei neuen Antibiotika oder Antidepressiva nicht Anders. Die Wirkstoffgruppe entstand halt, weil man in einem Wirkstoff ein Wundermittel gesehen hat... und dann hat man weitere Wirkstoffe gefunden, die den gleichen Effekt haben, aber nicht ran kommen.

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