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Libyen: Saif al-Islam Gaddafi schlägt transparente Wahlen vor

Saif al-Islam al-Gaddafi, Sohn des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi, hat heute verkündet, dass die politische Führung zu freien Wahlen bereit sei.

Die Wahlen sollen frei und unter internationaler Beobachtung stattfinden. Sein Vater wäre zum Rücktritt bereit. Sollte er die Wahlen verlieren, so al-Gaddafi weiter, würde er allerdings nicht ins Exil gehen. Überhaupt würde niemand aus der Führungsriege des Landes fliehen.

In Libyen herrscht immer noch Bürgerkrieg und die NATO fliegt Luftangriffe gegen das Regime. Al-Gaddafi ist davon überzeugt, dass sein Vater großen Rückhalt im Volk genießt.


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WebReporter: Jesus_From_Hell
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Nachrichten, Sohn, Libyen, Wahlen
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2011 16:25 Uhr von Pils28
 
+13 | -2
 
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Freie Wahlen sind mir der Nato nicht zu machen. Man riskiert doch nicht, dass dann jemand auf dem Öl sitzt, der einem nicht besser gesonnen ist als Gaddafi. Nene das wird ein eingesetzter Statthalter! Freiheit wird nur solange unterstützt, bis die freiwillig tun, was man von denen verlangt!
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16.06.2011 16:39 Uhr von CoffeMaker
 
+7 | -0
 
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Guter Zug von Gaddafi, wenn die Nato trotzdem weiter bombt weiß man wirklich das da andere Interessen verfolgt werden (wie ja viele sowieso schon vermuten).

Ich denke aber die Rebellen und die Nato werden nicht zustimmen, weil da könnte ein Wahlergebnis rauskommen was die bisherige Politik der Westmächte als Lüge entlarvt.

Aber man darf gespannt sein.
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16.06.2011 16:51 Uhr von hboeger
 
+3 | -6
 
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@Pils28: Also mein lieber Kommentator, was Sie da zusammen geschmiert haben kann ja wohl kaum blödsinniger sein.
Das zieht einem ja die Schuhe aus !

[ nachträglich editiert von hboeger ]
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16.06.2011 18:44 Uhr von usambara
 
+1 | -3
 
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@benjaminx: Gaddafi hatte 40 Jahre Zeit freie Wahlen durch zu führen.
Rückhalt hat er noch- bei denen die seiner Großfamilie angehören, oder Posten inne haben, also geschätzte 10%.
Es gibt mittlerweile nicht eine Stadt mehr in Libyen, in der es nicht zu Aufständen kam. Selbst in seiner Stammesstadt Shabah tief in der Sahara gab es Kämpfe.
Das Öl hat übrigens Katar gekauft.
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16.06.2011 19:33 Uhr von usambara
 
+1 | -2
 
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@benjaminx: Die 20.000, die ich dir vor Wochen angegeben habe sind die unter (Beute)Waffen, ohne Waffen traben nochmal so viele an der Front herum.
Gaddafis Truppen haben mehr Waffen als Männer und mittlerweile schickt er die Straßenpolizei an die Front.

[ nachträglich editiert von usambara ]

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