Internationalem Forscherteam gelingt Fortschritt zur Früherkennung von Alzheimer
Bei einer neuen Methode der Alzheimer-Früherkennung wird dem Patienten Florbetaben, eine schwach radioaktive Substanz gespitzt. Diese sammelt sich dann im Gehirn an. Nun kann per PET (Positronen-Emissions-Tomograf) das Eiweiß Beta-Amyloid, welches als Auslöser der Krankheit gilt, nachgewiesen werden.
Es sammelt sich bereits zehn bis 15 Jahre vor deren Ausbruch an und ist vermutlich für das Absterben der dortigen Nervenzellen verantwortlich. Bisher konnte Alzheimer lediglich durch klinische Tests, die zum Beispiel die Leistung des Gedächtnisses testen, nachgewiesen werden.
Diese können jedoch nur eine wage Auskunft über die tatsächliche Erkrankung geben. Eine rechtzeitige Diagnose kann eine frühe Behandlung ermöglichen. Bisher ist die Krankheit zwar nicht heilbar, jedoch kann ihr Fortschreiten verlangsamt werden.