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Griechenland: Wiedereinführung der Drachme - Eine sinnvolle Alternative?

Laut Politikberater Heribert Dieter von der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik ist der Austritt Griechenlands aus der Gemeinschaftswährung Euro durchaus vertretbar. Heribert Dieter gab ein Interview in der Wochenzeitschrift "Die Zeit".

Darin meinte er: "Fraglos stellt der Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone ein Horrorszenario dar. Allerdings sind die Alternativen noch weitaus schlimmer." Am Euro festzuhalten würde "eine Genesung der griechischen Wirtschaft zuverlässig verhindern" - so Heribert Dieter weiter.

Auch wenn eine Rückkehr zur alten griechischen Währung zunächst die Abwertung der Währung bedeuten würde, könne Griechenland auf dieser Grundlage (wie zuvor auch Argentinien oder Russland) so zum Wachstumspfad zurückkehren.


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WebReporter: Dommo
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Griechenland, Alternative, Wiedereinführung, Drachme
Quelle: www.wallstreet-online.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2011 15:14 Uhr von Dommo
 
+13 | -5
 
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Interessant ein weiterer Artikel dazu auf zeit.de, in dem zwei Einwände zum Thema als nicht stichhaltig diskutiert werden:

1) Bei der Abwertung der Drachme würde die Schuldenlast noch weiter ansteigen.

2) Der Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone würde eine Kettenreaktion verursachen und andere Krisenländer zum Austritt zwingen.
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16.06.2011 15:30 Uhr von shadow#
 
+17 | -12
 
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Sinnvoll? Für die Griechen vielleicht.
Für den Rest der Eurozone eine Katastrophe!

Um das mal klar verständlich auszudrücken: Entweder sind die Griechen am Arsch, oder der Rest Europas.
Der Ausstieg der Griechen ist mit allen Mitteln zu verhindern, selbst wenn das halbe Land dabei verhungert!
Was Herr Dieter da vorschlägt, ist nichts anderes als unsere eigene Hütte niederzubrennen damit es die Griechen ein wenig wärmer haben...

[ nachträglich editiert von shadow# ]
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16.06.2011 16:04 Uhr von Eurobonds
 
+10 | -13
 
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kreditgeschöpft: Was hat uns denn der Euro bisher gebracht? Lasst die EU-Länder wieder nationale Währungen einführen,weg mit der Totgeburt Euro !! Seht es endlich ein,dass das Projekt Euro und EU gescheitert sind.Wenn Griechenland die Drachme wieder einführt und seine Währung abwertet kann es wieder zum Wachstum zurückkehren !
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16.06.2011 16:52 Uhr von CoffeMaker
 
+7 | -1
 
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"Endlich bekommen alle diejenigen, die durch ihr Wahlverhalten eine solche Entwicklung (Eu und Euro) ermöglicht haben Ihre gerechte Strafe"

Ist nur blöde das diese Strafe immer erst die zu spüren bekommen die nichts dafür können. Weiter oben kann man sich ja weiter sonnen selbst wenn die Mehrwertsteuer auf 30% gesetzt wird. Weh tun tuts doch zu allerst ganz unten und Solidarität schreien grundsätzlich die denen Steuererhöhungen nicht so hart treffen.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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16.06.2011 17:05 Uhr von mitTH_RAW_Nuruodo
 
+3 | -3
 
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Na klasse Wenn Griechenland in der Eurozonen-EU bleibt, können wir zahlen bis wir schwarz werden und wenn die austretten müssen wir irgendwie noch mehr zahlen. Gibt es bei der Eu nicht einen Haufen bestens ausgebildeter Mathmatiker, Finanzspezialisten, Statistiker und Wirtschaftswissenschaftler aus allen möglichen Ländern die genau solche Desaster verhindern sollen? Den Euro gibts ja jetzt noch nicht so lange, und schon ist alles im Arsch....
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16.06.2011 17:43 Uhr von Karma-Karma
 
+5 | -2
 
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Besserer Vorschlag: Griechenland an das osmanische Reich zurückgeben :-P http://www.paramantus.net/...
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16.06.2011 18:06 Uhr von Acun87
 
+3 | -3
 
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die sollen: ihre drachme wieder einführen, sich aus der eu verdüsen. dieser ganze dreck mit der währungsunion ist der größte müllhaufen. der euro hat alles zerstört. muss das sinkende schiff komplett untergehen, damit sie in sicherheit springen oder was ???
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16.06.2011 18:06 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+1 | -1
 
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Siehe dazu auch ---> http://www.shortnews.de/...
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16.06.2011 18:40 Uhr von Mario1985
 
+2 | -3
 
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Der Euro: an sich ist kein schlechte sache...
leider wurde bei der Einführung vergessen zu beachten, dass Länder wie Griechenland/irland/Portugal die kaum/wenig Industrie haben, unverhältnismäßig bevorteilt werden, dadurch dass sie sich duch für ihre Verhältnisse unglaublich geringen zinssatz am Kapitalmarkt bedienen konnten. (Gemeinschaftswährung, andere halten den Kopf hin) Da das Geld ja so günstig war konnte man ja nehmen nehmen nehmen und i-wann kam dann noch die Vertuschung dazu und alles wurde aufgedeckt und nun steht man im SChlamassel und weiß net wie man rauskommen soll.... Aber mal im Ernst wer hätte damals bei der Einführung daran gedacht???? Übrigens hat Deutschland auch gewaltig vom Euro profitiert....
Immer diese Schwarzseher hier...

Jede Medaille hat 2(in Worten: ZWEI) Seiten, eine Gute und eine Schlechte, dann wäre es unfair eine Seite garnicht zu erwähnen.
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16.06.2011 19:32 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+8 | -2
 
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@Halma: Nette Endloskassetten hast Du da auswendig gelernt. Die Politik wird mit Dir zufrieden sein.

1)
"Es fand ein wahrer Geldabfluss aus den wirtschaftlich schwachen Ländern in die starken Industrienationen statt".

Du vergisst, dass zuvor zwei Drittel der hiesigen Vermögen ins Ausland abgeflossen sind - aufgrund eines stagnierenden Binnenmarktes infolge von fortgesetztem Lohn-, Sozial- und Rentendumping, während die Märkte im Süden auf Pump und trotz negativen Handelsbilanzen angeheizt wurden.


2)
"Eine neue Mark wäre wahrscheinlich sofort so stark dass man den Export auf dem das gesamte Wachstum der letzten Jahre ruht vor die Hunde geht".

Du hast Angst, die Leute erhielten ihren Anteil an der "Volksaktie DM" wieder zurück und könnten sich wieder leisten in Urlaub zu fahren? Oder hast Du Angst, der Binnenmarkt könnte nach Jahren der Stagnation wieder an Fahrt gewinnen und die Importe endlich wieder steigen - eben das, was Griechenland & Co. am dringensten bräuchten? Du überschätzt den Außenbeitrag ganz gewaltig und unterscheidest nicht zwischen einer Handvoll Exportindustriellen, ihren Aktionären sowie Hausbanken und den ausgeplünderten Exportsklaven mit Reallohn,- Sozial- und Rentenverlusten, die durch die Abkehr der nachfrageorientierten Politik eindeutig Europas Verlierer waren. Vermutlich teilst Du die Angst dieser Ausbeutung-Eliten, dass das derzeit existierende Ausbeutungsmodell nicht mehr funktioniert, weil Wechselkursanpassungen dies sinnlos machen würden? Oder meinst Du, die sogetaufte "importierte Inflation" fände endlich ein Ende, weil der Außenwert der Währung endlich wieder der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes widerspiegeln würde und die EU-interne Inflation könnte gebremst werden, weil die Politik des billigen Geldes - von der EZB mit Blick auf die Schuldensituation in Südeuropa und schlummernden Gefahren etwa im Subprime-Markt in Spanien geduldet - könnte ein Ende finden - und somit die Tür für Lohnsteigerungen im eigenen Land endlich aufgestoßen werden? Ich glaube, Du hast die Zusammenhänge grundsätzlich nicht verstanden.


Was passiert wenn Griechenland die Drachme einführt..."

Fein aufgesagt, diese Endloskassette. Da sieht man mal, was passiert, wenn man die flasche Presse abonniert. Das einzige, was tatsächlich passieren wird, ist das hier ----> http://www.shortnews.de/...
Und das ist der einzige Weg, wie Griechen

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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16.06.2011 19:38 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+4 | -1
 
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...Und das ist der einzige realistische Weg, wie die Griechen wieder an Wettbewerbsfähigkeit gewinnen könnten. Übrigens sind Generation von Griechen nichts anderes als Inflation gewohnt und daran richtet sich auch die levantinische Ausgabenpolitik in Athen aus. Bis in die 90er Jahre hinein gab es in Hellas Inflationsraten von bis zu 25% jährlich.
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20.06.2011 13:29 Uhr von opheltes
 
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mhm: Ich wäre für unseren Staatsbankrott. Dann können uns alle am arsch lecken ^^

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