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Griechenland: Opposition strikt gegen Sparkurs

Griechenland hat ein Problem: Am Ende des Geldes verbleibt sehr viel Monat und es fällt den Eurozonen-Nachbarn politisch zunehmend schwerer, angesichts eigener Sparbemühungen neue Hilfspakete zu rechtfertigen. Doch innerhalb Griechenlands gehen die Meinungen zwischen Regierung und Opposition über eigene Sparbemühungen auseinander.

Oppositionschef Antonis Samaras von der oppositionellen bürgerlichen Partei Nea Dimokratia (ND) stellt sich beharrlich gegen die mit EU und IWF ausgehandelten Reformen. Sparmaßnahmen und Kürzungen dürften nicht zu Lasten der wirtschaftlichen Entwicklung gehen, so Samaras.

Wie schon am Mittwoch durchsickerte, will Papandreou im Verlaufe des Donnerstags das Kabinett umbilden und die Vertrauensfrage vor dem griechischen Parlament stellen. Zuvor war der Versuch gescheitert, mit der Opposition eine Koalition zu bilden, um Sparreformen auf eine breitere demokratische Ebene zu stellen.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, Pleite, Opposition, Sparkurs, Giorgos Papandreou, Antonis Samaras
Quelle: www.faz.net
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2011 14:34 Uhr von ZzaiH
 
+14 | -2
 
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na ist doch sonnenklar: wenn die griechen nicht ihren teil einhalten, solls auch kein geld mehr regnen - so einfach

aber leider haben unsere einknicker(=politiker) nicht den schneid das durchzusetzen...


btw: kann jeder hilfen beantragen und wo bitte?
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16.06.2011 15:20 Uhr von Stefan62
 
+5 | -0
 
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Scheiss Situation: Natürlich sind die in einer fast ausweglosen Situation: sparen wenn man andererseits die wirtschaft ankurbeln will. Aber man sollte auch nicht vergessen, dass sie schon seit Jahrzehnten über ihre Verhältnisse gelebt haben und der Euro nur erschlichen ist.
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16.06.2011 15:24 Uhr von Raven04.82
 
+5 | -2
 
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@ZzaiH: Dir ist schon klar, dass das "griechische Problem" kein griechisches Problem, sondern ein weltweites Problem ist, oder?
Aber mach dir keine Vorwürfe.... aus den verschiedensten Lagern werden die unterschiedlichsten Schuldigen genannt... der Grieche, der Deutsche, der Exportweltmeister, die Banken, die Eu, der Euro... blablabla

Die wahren Schuldigen sind wir allesamt, jeder einzelne Mensch dieser Welt!
Alleine der Satz "...man neue Schulden aufnehmen, um die Zinsen der alten Schulden zahlen zu können..." sollte jedem Menschen klar aufzeigen wie pervers und falsch unser Geldsystem, und aufgrund der akzeptanz des Systems auch unsere Gesellschaft ist! Selbst wenn die Probleme in Griechenland gelöst werden... wie lange wird das anhalten? Welcher Staat knickt als nächstes ein?

Die einzige Lösungen die jedem Staat und zugleich jedem Menschen helfen könnte, wäre das Zinssystem komplett und weltweit abzuschaffen und dauerhaft zu verbieten!
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16.06.2011 15:46 Uhr von shadow#
 
+4 | -1
 
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Witzbolde: Ist ja auch ne super Lösung die Samaras da hat: Einfach mal nicht sparen...
Mal sehen was bei der Vertrauensfrage passiert.
Wenn Papandreou abgesägt wird geht der Spaß erst richtig los.
Bei der EZB drucken sie wahrscheinlich schon mal das "Fickt euch"-Schild für die Videokonferenz.
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16.06.2011 17:45 Uhr von Karma-Karma
 
+1 | -0
 
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Patentrechte auf Philosophie und Demokratie sichern und damit beginnen, Lizenzgebühren zu verlangen. Es gibt so viele Möglichkeiten an Geld zu kommen ;) http://www.paramantus.net/...
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16.06.2011 19:04 Uhr von Draco Nobilis
 
+1 | -0
 
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nun verständlich: Wenn ich Grieche wäre würde ich folgendes denken:

"Warum sollte ich auf meinen Wohlstand verzichten nur weil die Ratingagenturen fremder Länder uns als Land heruntergestuft haben um Krieg gegen den Euro zu spielen?
Mit dem alten Rating und dessen Kreditzinsen wäre gar nichts passiert. Mit dem neuen Rating und dessen 20% Kreditzinsen kann man gar nicht dagegen ankämpfen. Jeder Versuch ist vollkommen sinnfrei angesichts der Lasten.
Jetzt sollen wir unsere Staatsunternehmen für quasi umsonst verkaufen an ausländische Unternehmen die damit Geld verdienen wollen. Mitsamt Infrasturktur die wir aufgebaut haben."

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