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USA: Eltern wollen Einfluss auf Lehr-Personal und dieses auch kündigen dürfen

Eltern des US-Bundesstaates New York wollen in Zukunft mehr Einfluss auf die Entscheidungen der Schulen haben, in denen ihre Kinder ausgebildet werden.

Sie wollen vor allem mit entscheiden können, welche Lehrer eingestellt werden und gegebenenfalls unliebsame Pädagogen auch feuern dürfen.

Unter dem Namen "Parent Trigger" wollen sie ein Gesetz durchsetzen, dass ihnen diese weitgreifenden Mitbestimmungsrechte erlaubt.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Schule, Eltern, Lehrer, Einfluss, Gesetzentwurf
Quelle: www.spiegel.de

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16.06.2011 11:02 Uhr von Mathew595
 
+1 | -2
 
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der: aspect des feuerns ist gut. Wer auch immer hier auch den film waiting for superman (trailer auf youtube) angeschaut hat weis das Bildung durch schwarze schafe ein Glücksspiel ist.
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16.06.2011 11:11 Uhr von TrangleC
 
+6 | -0
 
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Das Problem dabei dürfte wohl sein dass die Eltern sich nur durch ihre Kinder ein Bild von der Leistung eines Lehrers machen können und Kinder haben nicht immer eine objektive Meinung über ihre Lehrer.

Da wird wohl so mancher gute aber strenge Lehrer um seinen Job fürchten müssen wärend andere, schlechte Lehrer die aber gute Laune verbreiten das Problem nicht haben.


Klar, es gibt viele schlechte Lehrer, aber es gibt auch viele Eltern die die Schuld dafür dass ihre Kinder schlechte Noten bekommen grundsätzlich oder vorschnell auf die Lehrer schieben.

[ nachträglich editiert von TrangleC ]
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16.06.2011 11:15 Uhr von Bender-1729
 
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Ob Eltern das bestimmen sollten ist eine Sache aber die grundsätzliche Möglichkeit Lehrer zu feuern sollte auch hier in Deutschland mal überdacht werden.

Ist der Beamtenstatus nämlich einmal erreicht, beginnt für die meisten Lehrer bereits die Vorbereitungszeit für den "wohlverdienten" Ruhestand ...
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16.06.2011 11:15 Uhr von Really.Me
 
+9 | -0
 
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Jawohl damit die ganzen Assi-Eltern Lehrern auf den Schlips treten können die dem Kind vllt. mal offen und ehrlich sagen dass es "faul" ist.

Das Probleme heute ist das viele Lehrer zu weich sind. Ich bin zwar auch nicht so lange aus der Schule raus, aber bei uns gab es noch ein paar alte Haudegen die kurz vor der Rente waren. In deren Unterricht war Ruhe und Ordnung weil jeder wusste das wen man die Klappe aufmacht es richtig ärger gibt.

Doch der moderne Lehrer redet lieber stundenlang, droht zigmal Strafen an bevor überhaupt was passiert,...

Und das Hauptproblem sehe ich bei Eltern die sich Null um die schulische Leistung ihrer Kinder kümmern. Da werden keine Hausaufgaben zusammen gemacht, die Noten der Klassenarbeiten sind egal...aber wenn das die Info kommt das dass Kind Versetzungsgefährdet ist, sind die Schulen schuld.
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16.06.2011 11:25 Uhr von bono2k1
 
+8 | -0
 
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Ja selbstverständlich ist Annalena-Chantalle nicht dumm wie Brot...nein,nein Die ist hochbegabt, wird aber leider von den Lehrern gemobbed.

*prust*

Sehr gute Idee - Die Eltern die Lehrer bewerten lassen, da ja alle Lehrer sowieso nur kranke, faule Versager sind die nur Teilzeit arbeiten (ich glaub jetzt hab ich alle Dumpf-Thesen über Lehrer per se in einem Satz^^)

Eltern können wie die Pest am Arsch sein. Besonders wenn Du ihnen sagen musst dass der kleine Paul keine Empfehlung fürs Gymnasium kriegt...weil er einfach Muttis Dummheit und Papas Überheblichkeit geerbt hat. Schade fürs Kind....

Und die sollen dann mich entlassen können? Weil Paul meint ich täte ihm Unrecht? *gg*

Gute Idee...Ihr werdet schon sehen was Ihr davon habt mit Lehrern so umzugehen. Wenns dumm läuft macht keiner mehr den Job....unsere Regierung arbeitet ja schon fleissig daran...und ihr wisst vielleicht auch was Lehrer verdienen...im Übrigen, Bender, WENN man verbeamtet wird..und das kannst Du getrost vergessen. Das bekommt so gut wie keiner mehr...
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16.06.2011 14:40 Uhr von Daisenso
 
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@dann aber für alle: Versicherungsvertreter macht nicht was ich will ->Ich werde ihn kündigen.
Arzt im Krankenhaus taugt nix -> raus mit ihm. Haben ich und andere beschlossen.
Kellner hat nicht gepasst -> Wir schmeißen ihn gemeinsam aus dem Lokal
.....
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16.06.2011 17:36 Uhr von LoneZealot
 
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@Mathew595: Nirgendwo wird Kindern das Lernen mehr ausgetrieben als an öffentlichen Schulen. Unfähige, dumme Lehrer die man eher als Soziopathen bezeichnen könnten, werden auf Kinder losgelassen die diesen Personen hilflos ausgeliefert sind.

Schüler werden mehr von Lehrern gemobbt als von Mitschülern.
In der Schweiz geht man sogar offiziell noch einen Schritt weiter: http://www.shortnews.de/...

Wenn Schüler nicht lernen wollen, ist der Lehrer schuld, das muss in die Köpfe rein. Kinder wollen lernen und sie lernen bis zum 16 Lebensjahr nur für den Lehrer weil sie dann erst die Einsicht haben für SICH und ihre Zukunft zu lernen.

Man hat ja leider kaum eine Wahl und muss seine Kinder diesem "Lehrsystem" ausliefern.

[ nachträglich editiert von LoneZealot ]
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16.06.2011 17:51 Uhr von bono2k1
 
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Zealot: "Wenn Schüler nicht lernen wollen, ist der Lehrer schuld, das muss in die Köpfe rein. Kinder wollen lernen und sie lernen bis zum 16 Lebensjahr nur für den Lehrer weil sie dann erst die Einsicht haben für SICH und ihre Zukunft zu lernen. "

Einfache Ansichten eines einfachen Gemüts? Solche einfachen Urteile von Dir? Das kenn ich aber von Dir anders...

"Nirgendwo wird Kindern das Lernen mehr ausgetrieben als an öffentlichen Schulen. Unfähige, dumme Lehrer die man eher als Soziopathen bezeichnen könnten, werden auf Kinder losgelassen die diesen Personen hilflos ausgeliefert sind."

Das ist so einfach faktisch falsch. Würde gerne mehr schreiben - aber Du scheinst gewisse Effekte nicht zu verstehen. Aber tut mir Leid dass die Schule Dich anscheinend so schwer traumatisiert hat.

Der Beruf des Lehrers dürfte einer der härteren sein - die die mit dem Berufsbild vertraut sind werden dies bestätigen können - der Rest echauffiert sich über die "bestbezahlten Teilzeitjobs" der BRD. Weil Lehrer haben ja dauernd Ferien :) Und nur vormittag Schule. Jeder Junglehrer möge mir ein Plus geben (wobei...gibt es hier überhaupt Geisteswissenschaftler oder nur Troglodythen wie Persil et al?)

Lehrer sollen unseren Kindern etwas beibringen. Warum boykottieren wir dann Lehrer? Das Ansehen des Lehrers? Die Rolle des Lehrers?

Früher: Kind kriegt Verweis für sagen wir mal groben Unfug.
Kind kommt mit Verweis heim und hat ein Problem. Die Eltern - die den Lehrer noch als Autorität sehen (weil sie verstehen was der Lehrer an sich macht)

Heute: Kind kriegt Verweis für sagen wir mal groben Unfug.
Kind kommt mit Verweis heim und dann hat der Lehrer ein Problem. Wer jemals eine Sprechstunde gehalten hat...in einem Gynmasium...und die Eltern auf einmal Druck auf den Lehrer ausüben weil der Sohn hyperintelligent - jedoch aus Langweile am Tourette-Syndrom erkrankt ist und deshalb dauernd in die Klassenzimmerecke stuhlt.

Summa summarum: Die Eltern haben sehr wohl noch Verantwortung...aber nicht im Einflussgebiet des Lehrers...sondern daheim...in der Erziehung. Wenn ich von meinen Eltern nur höre : "Meine Lehrer damals...alles *rsche" dann erwartet nicht dass das Kind dann jemals Lehrer als Autorität anerkennt.

Aber schon klar...alle Lehrer sind unfähig.

Schwacher Post, lieber Zealot.
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16.06.2011 17:53 Uhr von Daisenso
 
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@LoneZealot: Bildzeitungsniveau! Alle Lehrer als Soziopathen zu bezeichn