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Kurioses Urteil: Frau darf mit gefälschtem Führerschein weiter Auto fahren

Eine Frau hatte sich auf den Philippinen im Jahr 2008 einen gefälschten Führerschein besorgt. Eine Fahrprüfung hatte sie nie abgelegt. Diesen Führerschein ließ sie kurze Zeit später in Ungarn umschreiben. Dabei gab sie den ungarischen Behörden eine Scheinadresse als ihren Wohnsitz an.

Eine Fälschung fiel den ungarischen Beamten nicht auf. Anders die Beamten in Deutschland. Sie überführten die Frau Anfang 2010 und erteilen über das Landratsamt Passau ein Fahrverbot. Dieses Fahrverbot muss nun wieder aufgehoben werden.

In zweiter Instanz entschied ein Gericht, dass das Fahrverbot nicht rechtens war. Solange die ungarischen Behörden die Fahrerlaubnis nicht zurücknehmen, muss sie in Deutschland anerkannt werden. Dabei hatte die Frau Glück, dass Deutschland eine diesbezügliche EU-Richtlinie noch nicht umgesetzt hat.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Frau, Auto, Urteil, Führerschein, Fälschung
Quelle: www.bild.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2011 08:13 Uhr von Jaecko
 
+20 | -9
 
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Tjaja. Soviel zum Thema EU.

Vom Prinzip her so, als würd ich Hehlerware von einem Dieb kaufen, diese nochmals weiterverkaufen, dann wärs plötzlich wieder legal.
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16.06.2011 08:17 Uhr von Hodenbeutel
 
+18 | -2
 
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@Jaecko: Thema EU?
So wie ich das Verstehe, wurde die Sache von der EU bereits geregelt, dieser Regelung nach wären solche vorkommnisse nicht möglich, Deutschland hält sich lediglich noch nicht an die Regelung.

Tjaja.
Soviel zum Thema Deutschland.
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16.06.2011 09:04 Uhr von Aurora93
 
+7 | -4
 
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Der: Titel hat mich glauben lassen, dass die Frau weiterfahren durfte, weil sie "gut" Auto fahren kann oder sonstiges. ^^
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16.06.2011 09:17 Uhr von PeterLustig2009
 
+5 | -0
 
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@Hodenbeutel: Bei der Richtlinie die du ansprcihst geht es darum dass man den Führerschein eines anderen EU-Landes (hier Ungarn) für ungültig erklären kann, wenn man davon ausgehen muss dass der dort umgeschriebene Führerschein aus einem Drittland (Phillipinen) gefälscht ist.

Unterm Strich (lässt sich in einer richtigen Zeitung nachlesen) wußte der Richter nicht, dass es diese Möglichkeit gibt, da der deutsche Gesetzgeber diese noch nciht in der Rechtssprechung verankert hat
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16.06.2011 09:42 Uhr von Lucianus
 
+8 | -0
 
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Ich sehe das Problem gerade nicht.
Ungarn zieht den zurück, verklagt die Dame vielleicht noch wegen falscher Angaben.
Und die Sache ist erledigt.
Sollte ne Woche dauern und die Dame darf auch in Ungarn nicht mehr Fahren.
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16.06.2011 10:25 Uhr von DrOtt
 
+0 | -4
 
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hmmm Cool zu wissen.... :D

Ich habe auch nen ungarischen Führerschein (natürlich ganz legal erworben)... also dürfen sie ihn mir hier nicht wegnehmen wenn ich zu schnell fahre oder wie? haha.... :D
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16.06.2011 11:28 Uhr von PeterLustig2009
 
+3 | -0
 
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@DrOtt: Klar dürfen sie ihn dir hier wegnehmen.
Aber ein ungarischer (rechtsgültiger) Führerschein darf dir hier auch nicht grundlos entzogen werden.

Und solange Ungarn sagt, ob der UrFührerschein gefälscht ist oder nciht ist uns egal, glück für die Frau
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16.06.2011 11:49 Uhr von JesusSchmidt
 
+1 | -1
 
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woher wollen die deutschen beamten wissen, dass der philippinische führerschein gefälscht ist, wenn die frau den ungarischen zeigt? der ungarische war doch echt?!
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16.06.2011 17:50 Uhr von rolf.w
 
+3 | -1
 
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Titel falsch: Der Titel der News ist falsch, denn er suggeriert, dass der vorgelegte Führerschein gefälscht ist. In Wahrheit aber handelt es sich um einen echten Führerschein, der durch Betrug erlangt wurde. Das sind zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte.

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