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Studie: Alle wollen dünn sein - Mädchen bekommen Schlafprobleme

Unsere Gesellschaft hat sich den Schlankheitswahn zum Schönheitsideal erhoben. Die Gesellschaft und die Medien üben Druck aus, sich diesem Ideal anzupassen - insbesondere auch auf junge Mädchen.

Laut einer texanischen Studie hat jedes vierte Mädchen zwischen sieben und zehn bereits eine Diät mitgemacht, bei den Zwölf- bis 15-Jährigen schon jede Zweite.

4,5 Prozent der teilnehmenden Mädchen haben aus dem Schönheitsideal resultierende Schlafprobleme. Bei den Mädchen mit weißer Hautfarbe waren sogar sechs Prozent betroffen.


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WebReporter: KingPR
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Mädchen, dünn, Schlafprobleme, Schlankheitswahn, Ideal
Quelle: www.focus.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2011 06:47 Uhr von KingPR
 
+5 | -2
 
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Frag mich grad wie man ein Kind mit 7 Jahren auf Diät setzen kann. Wäre vielleicht eher sinnvoll von Anfang an eine vernünftige Ernährung und einen aktiven Lebensstil vorzuleben und zu ermöglichen als ungesunde Crash-Diäten zu betreiben.
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16.06.2011 09:06 Uhr von Sandkastenrebell
 
+3 | -1
 
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Ausgangsgewicht? Was für einen BMI hatten denn die Befragten?

Es ist ja ein Unterschied, ob die Hälfte der befragten Siebenjährigen 10Kilo Übergewicht hatten, als sie auf Diät kamen oder ob sie eine gesunde Figur hatten beim Start.

Zwei Extreme, mit denen heutzutage gekämpft wird: früher hatte man mal einen Quotenmoppel in der Klasse, der richtig dick war. Heute sind das deutlich mehr.

Wenn ein dick gefüttertes Kind unter 10 kaum noch die Stufen hochkommt, ohne zu schnaufen und kein Spaß am Radfahren hat, weil´s zu schwer ist, ist eine (vernünftige) Diät durchaus angebracht.

Ich finde den Magerwahn bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehr bedenklich, jedes Kind, was sich aufgrund eines falschen, unnatürlichen Schönheitsideals kaputt hungert, ist eines zuviel. Aber ich bin mir nicht sicher, ob die Ausgangssituation der Befragung eine eventuelle Empörung ob der Zahlen rechtfertigt.
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16.06.2011 10:49 Uhr von John2k
 
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Kommunikation: kann viele Probleme lösen. Aber heutzutage redet ja kaum einer mehr miteinander. Viele haben auch verlernt über ganz banalae Dinge zu reden. Dann könnte man sich von den Eltern auch mal gute Ratschläge holen bzw. gemeinsam eine Lösung suchen und müsste nicht solchen Blödsinn verzapfen.
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16.06.2011 11:03 Uhr von KingPR
 
+3 | -0
 
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Sandkastenrebell: Wenn die Studie in Texas durchgeführt wurde und nicht nur in Texas organisiert wurde (was ich in der Quelle leider nicht zweifelsfrei erkennen konnte), dann dürften zumindest überdurchschnittlich viele Kinder übergewichtig gewesen sein, weil Texas ja glaube ich der fetteste Bundesstaat in den USA ist. Hab mal gehört in Houston sind 2/3 aller Erwachsenen deutlich übergewichtig.

Für mich würde die Studie nur dann Sinn machen, wenn man die Probandinnen zufällig, also nicht nach dem Körpergewicht, ausgewählt hätte. Sonst hätte man ja schreiben müssen: Übergewichtige Mädchen leiden unter Schlafstörungen statt Magerwahn raubt den Schlaf oder sowas.
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16.06.2011 11:21 Uhr von talon100
 
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Niemand: zwingt die Mädchen, das mitzumachen. Das tun sie freiwillig, weil sie so am meisten aufmerksamkeit und Vergütungen bekommen. Weil so, das Leben für Mädchen sehr sehr sehr einfach ist.
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16.06.2011 22:40 Uhr von Schwertträger
 
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UNSERE Gesellschaft hier in Deutschland hat sich eher dem zufriedenen Fettsein verschrieben.
Die Zahl der Normalgewichtigen sinkt immer weiter.

Schlank zu sein, bedeutet NICHT zu dünn zu sein.
Das ist ein sehr, sehr wichtiger Unterschied!

Schlank sein zu wollen, ist also kein schlechtes Ziel.

Problematisch wird es, wenn jemand schon zu fett ist, aber dünn (nicht schlank) sein möchte und Diäten anfängt. Dann nimmt er anfangs schnell ab und tappt in die Jojofalle, bei der er hinterher noch dicker/fetter ist als vorher.

Würden wirklich die Kinder dem Schlankheitswahn folgen, dann gäbe es keine Magersuchtsprobleme, denn dann wären Essstörungen gar nicht notwendig, weil eben, um von schlank nicht in dünn abzurutschen, auch normales Essen nötig ist.

Magersuchtsprobleme entstehen, wenn schon Essstörungen in Richtung zu dick vorhanden sind (oder eben andere psychische Probleme).

Schlank zu sein bedeutet sich viel zu bewegen, sich vernünftig zu ernähren, zu vernünftigen Zeiten, bewusst und nicht vor´m (wenn überhaupt noch vorhandenen) Fernseher, seinen Körper im Auge zu behalten, aber nicht überkritisch zu sein. Lebt man so, KANN sich das eigentlich gar nicht negativ auf den Schlaf auswirken.
Sorgen, ja, die wirken sich auf den Schlaf aus. Aber die muss man nicht haben, wenn man sich lediglich mit Bewegung und gesundem Essen schlank hält. Jedenfalls nicht wegen des Gewichts.


Aber wie ich gelesen habe, geht es ja um die USA und nicht um Deutschland.
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16.06.2011 22:41 Uhr von Schwertträger
 
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@talon100: >Weil so, das Leben für Mädchen sehr sehr sehr einfach ist.<

Ich glaube, mit der Unterstellung machst Du es Dir selber viel zu einfach.
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17.06.2011 00:22 Uhr von KingPR
 
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Schwertträger: Naja mit dem Fettsein kann doch kein Mensch zufrieden sein. Ich krieg Angst wenn die Waage bei meinen 1,80m Körpergröße 80,x Kilo anzeigt! Mit den 77 bin ich eigentlich ganz zufrieden^^
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17.06.2011 03:22 Uhr von Schwertträger
 
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@KingPR: Du wirst Dich wundern: Zumindest nach außen hin vertreten sehr viele richtig Fette die ansicht "wieso? Ich fühle mich doch wohl so!".

Ich stimme Dir ja zu, dass man für gewöhnlich schon wesentlich eher die Notbremse tritt, wenn man sieht, dass man sein Idealgewicht verlässt. Egal in welche Richtung.

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