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Studie: Demenzkranke werden ruhig gestellt

In Deutschland leben 1,3 Millionen Menschen mit Demenz. Jeder dritte Patient wird von Ärzten jedoch mit schweren Beruhigungsmitteln aus der Klasse der Neuroleptika behandelt.

Dass dies nicht ohne Folgen bleibt, ist klar: Obwohl es inzwischen reichlich Gegenanzeigen gibt und das Sterblichkeitsrisiko durch die Gabe dieser Medikamente steigt, werden Alzheimerpatienten zur Strukturierung des Pflegealltags weiterhin ruhig gestellt.

Auch werden Alkoholikern häufig zu viele Medikamente verschrieben und unsichere Anti-Baby-Pillen verordnet. Alle betroffenen Stellen weisen die Erkenntnisse der Studie von Professor Gerd Glaeske vom Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen zurück.


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WebReporter: KingPR
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Medikament, Therapie, Behandlung, Demenz
Quelle: www.aerztezeitung.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2011 08:25 Uhr von lina-i
 
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Kaum schreibt jemand über die Wahrheit, wird er als Lügner betitelt...

Bei Bluthochdruck werden den Patienten auch erst einmal Medikamente mit schweren Nebenwirkungen verordnet, da sie billiger sind. Warum sollte dies bei anderen Erkrankungen anders sein?
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16.06.2011 09:17 Uhr von quade34
 
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ich vermute, dass diese Patienten häufig mit einer niedrigen Pflegestufe eingewiesen werden und mit solcher Behandlung schnell die höchste Pflegestufe erreichen. Das bringt höhere Einahmen für die Anstalten. Eine schnelle Verschlechterung der gesundheitlichen Situation hat eben auch finanzielle Vorteile.
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16.06.2011 10:15 Uhr von Python44
 
+2 | -0
 
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Das war mir schon vor 15 Jahren klar: als meine Großmutter trotz Besuch mitten beim Abendessen einnickte. Komischerweise war sie glockenwach und auch geistig VOLL da, als unser (!) Hausarzt ihr andere Medikamente verschrieben hatte...
Aber Nahaaaaiiieen, dass hatte gar nix mit den Medikamenten aus dem Altersheim zu tun !!!

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