15.06.11 21:39 Uhr
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Keltengräber als "Kalender" enttarnt

Im Schwarzwald ist ein frühkeltischer Kalender 40 Jahre nach einer Ausgrabung als solcher entdeckt worden. Diese keltische Mondzyklenanlage befindet sich südlich von Villingen-Schwenningen in Baden-Württemberg und ist die älteste ihrer Art weltweit.

Mit Hilfe einer speziellen Software der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA bekam Allard Mees vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum die Mondkultur der Kelten zu sehen. Die Gräber, welche um ein Fürstengrab liegen, sind nicht nach Sonnenzyklen angeordnet, sondern nach nördlichen Sternenbildern.

Aufgrund der Software konnte der damalige Stand der Sternenbilder erforscht und somit die Anlage auf den Sommer 618 vor unserer Zeitrechnung datiert werden. Für die Konstruktion der Anlage sind Stangenreihen auf den Hügeln installiert worden, um die Mondwenden wahrzunehmen.


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WebReporter: Fazzo
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Entdeckung, Grab, Kalender, Kelte
Quelle: derstandard.at

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.06.2011 21:39 Uhr von Fazzo
 
+24 | -0
 
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Ein kleiner Nachtrag da nicht alles in die News reinpasste: Die Kelten konnten dadurch auch Mondfinsternisse voraussagen. Ich dachte mir das diese Nachricht zu unserer heutigen Mondfinsternis passt ;-) Konstruktive Kritik ist gerne gesehen.
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16.06.2011 09:06 Uhr von jens3001
 
+1 | -0
 
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Danke! Finde ich sehr interessant. War am letzten WE erst in der Gegend.

Mehr davon bitte ;)
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