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Österreich: Organisation bietet Sexdienstleistungen für behinderte Menschen an

Die österreichische Organisation ".hautnah" hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen mit Behinderungen in ihrem Sexualleben zu helfen. Auch soll in der Gewalt-Prävention gegen Behinderte ein entscheidender Schritt getan werden.

Dabei geht es nicht nur um Gespräche, sondern auch um konkrete Sexualdienstleistungen. "Manche Menschen müssen Aufklärung am eigenen Körper erleben", so Leiterin Doris Krottmayer.

Die Fachstelle hilft den Menschen, ihr eigenes Geschlecht kennenzulernen und hilft bei Masturbation und erotischen Streicheleinheiten. Ausgenommen sind jedoch ausdrücklich Sex und Oralverkehr.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Österreich, Gewalt, Organisation, Behinderung, Prävention
Quelle: derstandard.at

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.06.2011 13:53 Uhr von BigWoRm
 
+26 | -2
 
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auch menschen mit behinderungen haben ein verlangen nach sex. wenn auch hier explizit drauf hin gewiesen wird das kein oralverkehr und sex erlaubt ist.
aber die hand ist auch ein sehr wirkvolles werkzeug.

und petting ist doch kein sex, oder?
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15.06.2011 14:00 Uhr von Nebelfrost
 
+42 | -2
 
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was für ein unsinn. sexdienstleistungen ohne sex?

ich mach mir jetzt fix mal ne schüssel nudelsalat. ohne nudeln, versteht sich! bis denne.
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15.06.2011 14:30 Uhr von sonikku
 
+5 | -0
 
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nebelfrost: Ich bin mir ziemlich sicher, dass eigentlich "sexuelle Dienstleistungen" gemeint sind, und in den Medien wie üblich durch "Sex[irgendeinwort]" ersetzt wurde.
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15.06.2011 15:51 Uhr von sv3nni
 
+2 | -3
 
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Ausgenommen sind jedoch ausdrücklich Sex: das beste wird ihnen also absichtig vorenthalten - super. umgekehrt wärs wohl besser - nur sex anbieten und den rest weglassen.

sone wohltätige organisation die fick-dienste anbietet wär generell garnich schlecht - nich nur für behinderte ;) für sowas könnten doch mal milliarden ausgegeben werden - im gegensatz zur bankenrettung hätte man da wenigstens was von *g

[ nachträglich editiert von sv3nni ]
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15.06.2011 17:46 Uhr von Minka51
 
+1 | -1
 
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das ist doch keine news.

man finden überall prostituierte die sowas im repertoire haben und einige sind sogar darauf spezialisiert. das gibts natürlich nicht nur für behinderte sondern auch für "senile" menschen, also bewohner von altenheimen. und sex ist zumindest bei letzteren durchaus auch mit im angebot.
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15.06.2011 23:04 Uhr von Deathmachine
 
+1 | -0
 
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Etwas anderes als Prostitution: Für die meisten meiner Vorposter möchte ich folgendes zitieren, da es anscheinend untergegangen ist:
"Die Fachstelle hilft den Menschen, ihr eigenes Geschlecht kennenzulernen"
Es geht NICHT um explizite sexuelle Dienstleistungen, sondern darum, den Menschen zu helfen, sich selbst zu helfen bzw kennen zu lernen - frei nach "lehre einem Mann das Angeln" und so. Daher find ich auch die genau Abgrenzung sehr passend, vor allem, da der moralische Aspekt zwischen Masturbation ("entfernt") und Oralverkehr/Sex (intim) für die Mitarbeiter weit besser zu handhaben sein sollte (von der Hygiene ganz zu schweigen).

Zum Thema selbst:
Finde ich sehr gut sowas, grade der sexuelle Aspekt wird bei Behinderten oft vergessen, wobei die meisten die gleichen Ansprüche, Wünsche und Rechte darauf haben wie jeder andere auch.

Gruß
Deathmachine
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15.06.2011 23:44 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -1
 
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@deathmachine: zitat: "Die Fachstelle hilft den Menschen, ihr eigenes Geschlecht kennenzulernen"

sag das mal einem behinderten, der seit einem autounfall im rollstuhl sitzt. ich glaub der würde dich zusammenlatten bis du regungslos am boden liegst, wenn er denn könnte.

es geht hier um behinderte. wieso sollte man einem lahmen, einem blinden, einem taubstummen oder einem dialyse-patienten ihr eigenes geschlecht näher bringen wollen? das sind ganz normale menschen wie du und ich, nur dass sie eine körperliche behinderung haben. die sind keine geistig zurückgebliebenen mongos. das einzige problem was die haben, ist, dass sie es aufgrund ihrer behinderung schwerer haben, einen partner/partnerin abzubekommen. und da ist ihnen diese organisation keinerlei hilfe!

bei geistigen behinderten sieht das natürlich anders aus, aber die werden ja in dem artikel nicht expilzit genannt. da ist ja nur von behinderten allgemein die rede. wobei ich sagen muss, dass das mit den geistig behinderten so eine sache ist. die haben doch ein völlig anderes verständnis von der welt. schon allein wenn man sich autisten anschaut. die können mit dingen in ihrer außenwelt rein gar nichts anfangen und auch keinerlei gefühle oder regungen für dinge im außen zeigen.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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16.06.2011 17:47 Uhr von Deathmachine
 
+2 | -0
 
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@Nebelfrost: Ich hab das Gefühl, dass du bisher nur wenig/gar nicht mit Behinderten zu tun gehabt hast. Allein schon deine Wortwahl spricht da Bände ("geistig zurückgebliebenen mongos" - hallo? Wo lebst du bitte?).

Dass sich der Dienst nur an Menschen richtet, die, aufgrund ihrer Behinderung, Probleme mit ihrer eigenen Sexualität haben, sollte doch klar sein - dass ein Taubstummer oder Dialysepatient (der übrigens krank, aber nicht zwingend behindert ist) eher weniger Zielgruppe für diese Organisation ist versteht sich (meiner Meinung nach) von selbst.
Mir fällt da z.B. schon eher der spastisch Gelähmte ein, der sich selber so gut wie gar nicht bewegen und damit auch seinen Körper nur schwer kennen lernen kann.

Außerdem solltest du nicht so voreilig über geistig behinderte Leute reden - auch wenn diese die Welt oft anders sehen, heisst das nicht, dass sie weder Gefühle noch Regungen nach Außen bringen. Im Gegenteil, viele geistig Behinderte Menschen haben sogar ein noch größeres Bedürfnis nach Liebe, und das auch in körperlicher Form (angefangen bei Umarmungen, nur als Beispiel).

So viel dazu.

Gruß
Deathmachine

P.S.: Du solltest, grade bei solche einem verzwickten Thema, eventuell mehr auf deine Wortwahl achten - nur so ne Idee.

[ nachträglich editiert von Deathmachine ]
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20.06.2011 12:26 Uhr von Lenzilein009
 
+0 | -1
 
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Früher nannte man es Prostitution -.-

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