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Sprachwissenschaftler Noam Chomsky fordert: "Studenten sollen Anarchisten werden"

Der Sprachwissenschaftler Noam Chomsky ist einer der einflussreichsten Wissenschaftler der Welt und gehört zu den politischen Intellektuellen.

In einem Interview mit der "ZEIT" forderte er von den Studenten mehr Engagement: "Studenten sollen Anarchisten werden", so Chomsky.

Der Linguist beklagt, dass sich die meisten Intellektuellen zu sehr der Politik und Macht andienen würden. Sie arbeiten als Berater und streben nach Anerkennung. Es gäbe aber auch immer wieder welche, die sich widersetzen und als Dissidenten auffallen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Student, Zitat, Dissident, Anarchist, Noam Chomsky
Quelle: www.zeit.de
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.06.2011 11:20 Uhr von bono2k1
 
+38 | -10
 
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Einer der größten Denker unserer Zeit Recht hat er - selbst wenn viele User hier das "Anarchie" wohl falsch verstehen werden. Es geht darum durchaus kritisch zu hinterfragen und es eben nicht so wie das BWL-Gesocks zu machen und schon ab dem ersten Semester dem Professor in den Arsch kriechen und in der Bibliothek die Lektüren verstecken um damit anderen einen Nachteil zu verschaffen...

Die Jugend von Heute muss sich wehren...und zwar mit allen Mitteln.
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15.06.2011 11:59 Uhr von Raven04.82
 
+18 | -2
 
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Das sollte sich aber nicht nur auf Studenten begrenzen...
Ein kaputes System kann man nicht ändern, wenn man sich dem System lediglich anpasst!

Auf dieser Welt läuft so vieles falsch! Um etwas ändern zu können, muss aber bereits der "kleine Bürger" anfangen alles zu hinterfragen... und sich dem falschem System verweigern! Wir brauchen in dieser Welt wieder Ideale die zur menschlichen Weiterentwicklung beitragen können... Geld, wirtschaftlicher Wachstum, Konkurenzdenken wie auch dem daraus resultierenden Isolationismus sollte endlich aus den Köpfen der Menschheit verdrängt werden! Weltweiter Zusammenhalt, Kooperation, Familie, Kunst und Kultur, Weiterentwicklung in den unterschiedlichsten Gebieten, bedingungsloses Leben, etc.... das sind Themen die sich jeder Mensch wieder auf die Fahnen schreiben sollte! Scheiß auf Geld! Scheiß auf Staaten und Ihre Grenzen... ICH BIN FREIER WELTBÜRGER!
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15.06.2011 12:05 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+7 | -2
 
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@H311dr1v0r
"und er soll der herrsher der anarchie werden?"
WTF Oo
Warum wollt ihr immer alle herrschen? Anarchie im allgemeinen wird schon als herrscherlos bezeichnet und Chomskys Idee davon kritisiert vorallem die Macht- und Prestigegier der Wissenschaftler.
Wenn wir uns an Foucault erinnern, kann man "Macht" auch nicht einfach ausschalten, weil sie immer fortwährend generiert wird. Es geht ihm um Wahrhaftigkeit und den Glauben, dass die Menschen eines Tages aufwachen und erkennen, dass der machtgeile Egoismus für das meiste Übel in der Welt verantwortlich ist.
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15.06.2011 13:05 Uhr von Tek-illa
 
+7 | -7
 
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@ bono2k1: Schön wie du hier verallgemeinerst und versuchst BWLer zu stereotypisieren. Ganz arm...
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15.06.2011 13:19 Uhr von bono2k1
 
+8 | -4
 
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Tek: Ich hab den Mist studiert...und viele(!) "Kollegen" waren schon seit dem ersten Semester die grossen Top-Entscheider. Inkl. potenter Hybris und erschütterndem Weltbild. Nein nicht alle BWLer ...aber ein Großteil. Jeder der BWL studiert hat wird mir hier beipflichten müssen (ausser er ist selbst einer dieser WiWis...
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15.06.2011 13:43 Uhr von cheetah181
 
+9 | -3
 
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"Chomsky: Anarchisten versuchen, Machtstrukturen zu erkennen. Sie verlangen, dass sich diejenigen, die Macht ausüben, rechtfertigen. Meistens gelingt diese Rechtfertigung nicht. Dann arbeiten Anarchisten daran, die Strukturen zu enttarnen und sie zu überwinden – ganz egal, ob es sich um patriarchalische Familien, um ein mafiöses internationales System oder um die privaten Tyranneien der Wirtschaft, also die der Unternehmen, handelt.

Chomsky: Sobald jemand illegitime Macht erkennt, herausfordert und überwindet, ist er Anarchist. Die meisten Menschen sind Anarchisten. Mir ist egal, wie sie sich nennen."

Um den Titel besser zu verstehen. So formuliert kann ich ihm zustimmen.
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15.06.2011 17:36 Uhr von CrazyCatD
 
+4 | -1
 
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Recht hat er der Herr Chomsky: Es muss auch eben jene geben die Hinterfragen und gängige Machtstrukturen in Frage stellen, ohne diese Menchen würde ja kaum einer ne realexistente Kritik an bestehenden Gesellschaftsformen üben, es sind doch auch hier genug die Schreien es müsse sich was in der Politik ändern und dann doch zu bequem und angepaßt sind um sich von ihrem Fernsehsessel zu erheben und sich ihr Hirn weiterhin durch Verblödungsmedien weichspülen lassen, viele Künstler, Hacker, Studenten, Freaks die egal was für Kuriose Dinge machen um dieses zu Hinterfragen, darauf Aufmersam machen, dieses öffentlich machen werden als abartig, linke Bazillen, als Kriminelle und sonstwas beschimpft, eben weil diese mit unkonventionellen Mitteln offen aufzeigen wo der Wurm drin ist und ich hoffe das diese noch viel mehr öffentlich machen, wie ich es Bereits an anderer Stelle kommentierte, zu viele dieser Menschen werden derzeit auf diesem Planetetn eingesperrt und mit Waffengewalt niedergemacht anstatt das auf die Rechte und Bedürfnisse der Menschen eingegangen wird.

[ nachträglich editiert von CrazyCatD ]
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15.06.2011 21:05 Uhr von Tek-illa
 
+2 | -1
 
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@ bono: was willst du mir erzählen?? Ich studiere das auch und kann deine Ansicht nur zum Teil teilen. Trottel und Kinder, die mit nem goldenen Löffel aufgewachsen sind gibt es überall und in fast jedem Studiengang! Schau Dir mal den Fachbereich Jura oder einen Teil der Business Psychologen an..
Ich wollte auch nicht sagen, dass es diesen Menschentyp bei den BWLern nicht gibt, sondern dass es auch ganz normale Studis gibt. Mein Kommentar basiert auf deinem ersten, in dem du eben nicht darauf hinweist, sondern lieber die Klischeekeule rausholst und damit schön alle in einen Topf wirst. Außerdem hat dich wohl keiner gezwungen diesen "Mist" zu studieren, also heul doch woanders rum.
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16.06.2011 01:00 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Schad, dass ich den Artikel verlegt habe er handelte davon, dass BWL-Studenten in deutschen Unis seit den 90er-Jahren zu besonders gewissenlosen Handlangern der Industrie erzogen werden.

Das, was man kritischen Intellektualismus nennt, findet heute in den Lehrplänen an Hochschulen ja gar nicht mehr statt.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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16.06.2011 04:35 Uhr von KingPR
 
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Ach: Träumer... Es wird nie eine gerechte Gesellschaft geben in der jeder seine persönliche Freiheit so weit wie möglich ausleben darf!
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16.06.2011 12:11 Uhr von Tek-illa
 
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@ Baron: Schön, dass du alles glaubst was du liest. Ab und zu ist kritisches Hinterfragen durchaus angebracht. Mittlerweile sind Vorlesungen wie Ethik in der Wirtschaft bei vielen Unis fest integriert und kritisches Denken ist sowieso immer angesagt.

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