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Papagei erbricht aus Liebe zum Herrchen

Weil ein Graupapagei aus London ständig an Erbrechen und Übelkeit litt, ging das Herrchen mit diesem zum Arzt. Der konnte nichts weiter feststellen, außer, dass das Tier offenbar an Liebeskummer litt.

Das Problem war, das der Papagei nicht einen anderen Papagei liebte, sondern sein Herrchen. Jedes Mal wenn dieser aus dem Haus ging, musste sich das verliebte Tier übergeben.

Der Tierarzt sagte, dass es völlig normal wäre, dass sich das Tier übergeben muss und ständig spuckt. Ein zweiter Papagei hat das Problem nun gelöst, der das verliebte Tier ablenkt.


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WebReporter: WillyKl
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Nachrichten, England, Liebe, Papagei, Herrchen, Liebeskummer
Quelle: www.haschcon.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.06.2011 09:49 Uhr von Adina
 
+12 | -2
 
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*würg*: :-)
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15.06.2011 10:01 Uhr von Deejah
 
+13 | -13
 
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was hast du gestern noch so gemacht ?
ich habe papageikotze aufgewischt ^^
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15.06.2011 11:06 Uhr von Sandkastenrebell
 
+28 | -8
 
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Hurrah. Ein Vogel mit Verhaltensstörung und man spricht von "Liebe."

Da muss ich auch würgen.

Das hat wenig mit Liebe zu tun. Der Vogel sieht keine Herzchen, will keine Gedichte schreiben usw. Wie man sieht. Papageienvögel sind eben keine Einzeltiere, man MUSS sie zu zweit halten, weil sie sonst vor Einsamkeit ´nen Koller bekommen und Verhaltensstörung entwickeln.

Wenn sie sich an den Menschen hängen, ist das eine Verzweiflung vor Einsamkeit und keine bedingungslose Zuneigung.

Egal, wie sehr egozentrische Menschen sich das einreden.

Der zweite Vogel lenkt ihn auch nicht ab, sprich, bringt ihn nicht auf andere Gedanken. Er ist das, was der Papagei brauchte, einen Artgenossen, damit er nicht vor Einsamkeit verrückt wird.

Jeder Vogel leidet, wenn er alleine zu Hause hocken muss. Aber nicht, weil er Euch, liebe Einzelhalter, so sehr vom Herzen vermisst.

Sondern weil IHR quält, wenn Ihr ihn alleine lässt und seine Einsamkeit und Wunsch nach irgendeiner Gesellschaft eiskalt ausnutzt. Dieser würgt, andere werden aggressiv, andere rupfen sich, andere machen alles zusammen...

Und jeder, der mir hier für ein Minus gibt - ich weiß, was ich von Euch als Tierhalter denken muss. Hier, geht lieber mal was lesen. http://www.tierschutz-tvt.de/...
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15.06.2011 11:07 Uhr von bekram
 
+6 | -4
 
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süss: ach wie süss :)
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15.06.2011 11:07 Uhr von Jlaebbischer
 
+12 | -1
 
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Zja Hätte der Papagaienbesitzer sich mal rechtzeitig mit "Artgerechter" Vogelhaltung beschäftigt.

Dann wäre ihm gleich in den Sinn gekommen, sich lieber zwei dieser Vögel anzuschaffen, damit diese zumindest ein ganz klein wenig Sozialkontakt unter Artgenossen pflegen können.
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15.06.2011 11:14 Uhr von jpanse
 
+5 | -1
 
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Das gleiche wie bei Hasen: Hier in der CH ist es verboten die Tiere einzeln zu halten. Du musst 2 haben. ISt auch richtig so...ich kann eh nicht verstehen warum man sich ein Tier zulegt nur um es 50% vom Tag alleine zu lassen...

Das ist ja nicht nur für das Tier eine Belastung...
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15.06.2011 11:37 Uhr von Ginseng
 
+1 | -4
 
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und wie nennt man das jetzt? Der Papagei liebt also einen Homo Sapience, der ist also Homosex... ähn ne das ham wer schon?!
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15.06.2011 13:53 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -2
 
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so ein unsinn. dieser tierarzt müsste sofort seine lizenz entzogen bekommen. das hat doch nichts damit zu tun, dass der papagei in sein herrchen verliebt ist, liebeskummer hat oder so ein schmarrn. der papagei war einfach einsam und jedes mal wenn das herrchen aus dem haus ging, war er alleine und das hat er nicht vertragen. das hat ihn fertig gemacht. wer weiß wieviele stunden der täglich sich selbst überlassen wurde, weil herrchen auf arbeit war. auch tiere brauchen nähe und gefährten. es ist also nur logisch, dass das mit dem übergeben aufhörte, nachdem der mann einen zweiten papagei gekauft hat.
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15.06.2011 14:22 Uhr von Sandkastenrebell
 
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@Nebelfrost: Geb Dir Recht, aber was glaubste, was man sich hier teils bei Tierärzten anhören kann, wenn´s um Papageienvögel (zu denen auch Wellensittiche gehören) geht -_- und Deutschland ist, im Vergleich zu anderen Ländern, ja nun schon relativ fortgeschritten, was artgerechte Haltung angeht... nur bei "Zier"vögeln (schön, wie da sinngemäß "ist eh nur Deko" drinsteckt) ist´s noch finsteres Mittelalter, bei Ärzten, Zoohandlungen und vielen Haltern sowieso.

Ich schreib eigentlich nur aus zwei Gründen noch mal,

1. Leute, wenn Ihr ´nen Vogel zu Hause habt, a. seht zu, dass ein Artgenosse dazukommt und b. wenn ein Vogel krank ist, fragt UNBEDINGT, ob der Tierarzt eine Spezialausbildung für Vögel hat! Hat der TA die nicht, können die meistens fachlich nicht viel mehr als Antibiotika zu spritzen oder Vitamintropfen zu verschreibenn. Vögel werden im Tierarztstudium nur am Rande abgehandelt.

2. Ich freue mich, dass Minus-Klicker keine Kommentare schreiben. Das interpretiere ich so: finden das doof, weil sie ja nen sprechenden, abhängigen Pieps wollen, aber irgendwo wissen sie innerlich, dass sie sich dem Tier gegenüber egoistisch verhalten ;)

Für die Vogelfans, insbesondere Wellis, die es besser machen wollen, weil sie ihr Tier wirklich gern haben: birds-online.de
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15.06.2011 15:07 Uhr von Seb916
 
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Einzeltierhaltung: vielleicht ist dies ja auch weit verbreitet, weil viele Leute das Tier als Partner,- oder auch Kindersatz ansehen und nicht einsehen wollen, dass ein Tier gerne noch einen Artgenossen statt nur den abwesenden Menschen möchte?!
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15.06.2011 15:22 Uhr von JesusSchmidt
 
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die nachricht ist blödsinn. die meisten kommentare auch.

das hochwürgen von futter ist bei vögeln normalerweise kein "erbrechen". die machen das auch nicht, wenn jemand weggeht. der papagei "denkt", er müsse sein herrchen füttern. ob das nun "zuneigung", "liebe" oder einfach nur "unterwerfung" ist, sei einmal dahingestellt. völlig normales verhalten.

die quelle sieht nicht gerade sonderlich seriös aus.
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15.06.2011 15:28 Uhr von Sandkastenrebell
 
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@ Schmidt: Jein.

Vögel würgen Körner aus dem Kropf, wenn sie füttern, korrekt.

Aber auch bei Krankheiten (und dann ist es wirklich schon kurz vor zu spät) oder eben als Verhaltensstörung.

Weißt Du denn auch, warum es gar nicht gut ist, wenn Vögel etwas füttern wollen, obwohl es das Futter nicht annehmen wird (sei´s jetzt ´n Mensch, ein Käfiggitter oder der tierschutzwidrige Spiegel)? Na?

Weil der Vogel dann immer weiterwürgen wird, was zwei Folgen haben kann: irgendwann ist der Kropf überreizt und entzündet sich, was zu mehr Gewürge führt und alles immer schlimmer macht, und am Ende ist der Vogel tot, obwohl er Mami und Papi doch soooo lieb hatte. Oder er schluckt das Gewürgte wieder runter, würgt´s wieder hoch usw., wovon die vorverdauten Körner nicht besser werden => Baktierengefahr, oder sogar Pilze. Macht auch den Vogel tot.

Ist also keine süße, liebevolle Geste sondern echt übel.
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15.06.2011 22:10 Uhr von mayan999
 
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@sandkastenrebell: ich stimme dir nicht vollständig zu. die "liebe" von tier zu mensch, -auch wenn sie ein "ersatz" ist-, ist dennoch als liebevolle zuneigung und nicht als "verzweiflungsmaßnahme" zu definieren. wenn sich tiere an den menschen hängen tun sie das einfach weil sie emotionsvolle lebewesen sind und nicht immer nur weil sie einsam vor langeweile sind. meine drei hunde lieben einander, meine familie und mich ABSOLUT BEDINGUNGSLOS, und das nicht weil sie "verzweifelt vor einsamkeit" sind. wir hatten auch mal 8 wellensittiche -in einer großen voliere- und einer davon hatte meine mutter unmissverständlich "mehr" geliebt, als seine vogel-partnerin.
naja, wo die liebe hinfällt ;-)

[ nachträglich editiert von mayan999 ]

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