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Regierungskoalition will alle Fahranfänger zur Nachprüfung schicken

Als weitere Maßnahme gegen die hohen Unfallzahlen will die Berliner Regierungskoalition aus CDU und FDP nach dem begleiteten Fahren ab 17 Jahren alle Fahranfänger drei Monate nach dem Führerscheinerwerb erneut auf ihre Fahrtauglichkeit prüfen.

Dabei soll es sich laut einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" um sogenannte Feedbackfahrten, also ein bis zwei Fahrstunden mit einem Fahrlehrer handeln. Die Koalition plant, die neuen Pläne in das neue Verkehrssicherungsprogramm mitaufzunehmen.

Vorbild ist Österreich, das dieses Konzept bereits vor acht Jahren aufgenommen hat und damit sehr erfolgreich ist. Die Unfallzahlen seien deutlich gesunken.


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WebReporter: Giagl
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Unfall, Führerschein, Fahranfänger, Regierungskoalition, Nachprüfung
Quelle: www.welt.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.06.2011 07:40 Uhr von Giagl
 
+20 | -23
 
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Ach jaja, Unfallzahlen! Hier will die FDP der Fahrlehrerlobby doch nur wieder Geld zuschanzen, weil die Fahrschulen an jeder Ecke wegen des Bevölkerungswandels keine jungen Leute mehr haben, die sie abzocken können.
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15.06.2011 08:10 Uhr von Minka51
 
+36 | -15
 
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Es wäre wesentlich sinnvoller Autofahrer im Rentenalter in gewissen Zeitabständen zu einer kurzen "Testfahrt" zu bitten, von denen geht die größere Gefahr aus.
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15.06.2011 08:11 Uhr von Giagl
 
+29 | -1
 
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@ warpi: Neee, nicht "Fahranfänger alle 3 Monate", sondern alle Fahranfänger nach 3 Monaten
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15.06.2011 08:12 Uhr von GhostMaster37083
 
+28 | -5
 
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@Warpilein2
Ich glaube da hast du dich verlesen. Da steht das alle Fahranfänger einmalig 3 Monate nach Führerscheinerwerb zur Nachprüfung sollen.
@Zum Thema
Ich halte das für keine schlechte Idee. Ich frage mich sowieso wie ein großteil der Autofahrer ihren Führerschein bekommen haben. Nicht blinken, nicht einhalten den Rechtsfahrgebotes, Lichtpflicht bei Regen oder in Tunneln. Um nur mal ein paar Sachen zu nennen.
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15.06.2011 08:21 Uhr von dexion
 
+8 | -9
 
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Dafür :)
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15.06.2011 08:36 Uhr von Miauta
 
+7 | -13
 
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Klasse Natürlich zahlen es dann auch die Fahranfänger.....! Ist ja klar, wie sollte es auch anders sein! Oh man!!!


Gut, mir kann es egal sein. Hab seit 2 Jahren meinen Lappen und die Probezeit is auch vorbei. Man sollte lieber ALLE Autofahrer überprüfen. Was man teilweise so erlebt auf der Straße, is schon echt ein Witz. Vorallem ältere (oder total verwirrte Hausfrauen).

Da die nachfolgenden Generationen sowieso immer verblödeter werden, bin ich dafür! Habe keine Lust mich von diesen Leuten umbringen zu lassen.

Aber nicht wenn die Fahranfänger auf den Kosten sitzenbleiben! Das ist unfair! So ein Führerschein kostet heutzutage auch mal eben seine 1000€ (wenn man relativ gut ist) Und dann kommt noch diese Nachprüfung dazu! Bei den Gebühren für ne Fahrstunde wirds sicherlich nicht bleiben, die Fahrschulen werden sich schon ne extra Gebühr ausdenken.

[ nachträglich editiert von Miauta ]
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15.06.2011 08:51 Uhr von Nansy
 
+7 | -3
 
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Eine neue Sau wird durchs Dorf getrieben Nach alt bewährtem Muster suchen Politiker nach Themen, mit denen sie sich profilieren können. Und wenn dabei noch eine bestimmte Berufsgruppe (Fahrlehrer) "gefördert" wird, umso besser. Interessant finde ich nur, dass es immer wieder Leute gibt, die sich mit so einem Lobbyquatsch ernsthaft auseinander setzen.
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15.06.2011 08:57 Uhr von uhrknall
 
+6 | -9
 
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Man sollte eher Leute zur Verantwortung ziehen die absichtlich andere Fahrer in Gefahr bringen.
Leute, die vor einem her bummeln, und wenn sie überholt werden, aufs Gas treten. Das begegnet mir auf der Straße deutlich häufiger als Anängerfehler. Sind meist ältere verwirrte Leute, die die Realität nicht mehr ganz begreifen, und bei denen so eine Prüfung sowieso zwecklos wäre.
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15.06.2011 09:04 Uhr von Servion
 
+12 | -5
 
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@Miauta: 1000€?
Ich wäre echt froh gewesen, wenn ich nur so wenig hätte zahlen müssen.
Ich habe vllt. 4 oder 6 Stunden mehr genommen, als ich hätte nehmen müssen, habe aber mit Prüfung, usw. ziemlich genau 2000€ gezahlt. Und das war noch die billigste Fahrschule in der Umgebung, bei anderen kostet der Schein mal eben 500€ mehr.

Seit 1,5 Jahren hab ich meinen Schein, davon ca. 9 Monate mit begleitetem Fahren. Fand ich super, da man anfangs doch noch recht unsicher ist und die Eltern einem noch ganz gute Tipps geben können.
Allerdings ist es einfach nur extrem nervig, dass man einfach eine extreme Verkehrsbehinderung ist, sobald man die vorgegebenen Geschwindigkeiten fährt.
Auf der Autobahn z.B. war mal Tempo 80, warum auch immer, und jeder LKW hat mich einfach überholt.
Ist doch klar, dass Fahranfänger sich dann nicht an die Tempolimits halten, wenn das sonst auch keine Sau macht.
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15.06.2011 09:04 Uhr von nobody4589
 
+2 | -2
 
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@Miauta: Da hätt ich auch gern meinen Führerschein gemacht
Ich hab in einer der billigsten Fahrstunden der Umgebung gemacht und über 2000 bezahlt.
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15.06.2011 09:06 Uhr von Ich_bins_wieder
 
+8 | -4
 
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Ich bin zwar kein: Fahranfänger mehr, aber ich sehe es als äußerst sinnvoll an. Gerade Anfänger neigen dazu mal richtig auf den Putz zu hauen, vorallem wenn sie die erste Hemmschwelle überwunden und sich ans Autofahren gewöhnt haben lässt man gerne mal den super coolen raushängen.
Bevor sich hier irgend jemand beschwer, ich war auch mal jung, und ja ich hab es ähnlich gemacht und viele die ich kenne sind erst zu vernünftigen Autofahrer nach 2-4 Jahren geworden. Von daher wär eine Überprüfung nach Ablauf der Probezeit nicht verkehrt.
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15.06.2011 09:07 Uhr von Finalfreak
 
+8 | -2
 
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Danke! Und natürlich dürfen das die Jugendlichen bezahlen, die eh kaum Kohle haben und sonst überall schon horrende Summen bezahlen (z.B. Autoversicherung).
Die 2 Stunden kosten mal eben 50€, das ist für mich z.B. der Lohn von fast 2 Arbeitstagen ...
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15.06.2011 09:08 Uhr von alumion
 
+4 | -3
 
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offtopic: Entschuldigung für mein abschweifen vom Thema...aber das Bild dieser News...mal im Ernst...das sieht aus, also ob die gerade Daniel Küblböck verfehlt haben *fg*
Wie lange die wohl für dieses Meisterwerk der Situationsfotokunst gebraucht haben? Kein Wunder das die entsetzt sind, wenn die Fahrerin dem Beifahrer aufeinmal das Lenkrad in die Hand drückt...
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15.06.2011 09:17 Uhr von politikerhasser
 
+2 | -6
 
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Alles reine Geldbeutelschneiderei - schließlich kassiert der Staat für all diese vorgeschriebenen sinnfreien Maßnahmen Steuergelder ...

Und aus Wut hierüber gibt man dann mal richtig Gas ...
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15.06.2011 09:37 Uhr von worliwurm
 
+5 | -2
 
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Darf ich mal dazu was sagen? Auch wenn es nun Rot hagelt, es sieht doch so aus:

Zuerst wurde das Fahren mit 17 erlaubt und kurz darauf mit den ach so geringen Unfallzahlen der Anfänger der Schein damit generell ab 17 legitimiert.

jetzt stellt sich heraus was jeder Autofahrer schon festgestellt hat:
Solange eine Person im Auto ist & muss, fährt der Anfänger zivil.
Das legt sich schlagartig sowie die Anfänger - nicht alle- ganz sicher nicht! allein fahren dürfen. Und wegen der vermeintlichen Erfahrung, man fährt ja schon ein jahr, wird getreten und all das gemacht was man landläufig als jugendlichen Leichtsinn bezeichnet. Wundert das jemanden?
Eben genau dann passiert das, was man private Rennen nennt, an der Ampel in der Stadt oder auf der Landstr. wo die dann bummeln und Mätzchen machen, aber genau dann aufs Gas latschen wenn die überholt werden, der Stolz wird verletzt oder es juckt einige halt. Machen auch ältere Fahrer ganz sicher und das sind dann die die gehobenere Klasse fahren und es nicht abkönnen wenn ein popeliger 3er (immerhin mit > 180PS) die überholt, so mit 140 / 150 - das geht ja mal gar nicht worauf die dann natürlich ihre Potenz zeigen müssen. Die sollten auch gerne mal Nachschulungen machen, ganz sicher. Aber einige der Anfänger eben auch wie sich aus den Unfallzahlen nun zeigt.

ciao
ww
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15.06.2011 09:42 Uhr von SN_Spitfire
 
+4 | -4
 
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also ich: find den Vorschlag ok.
3 meiner Kumpels haben alle innerhalb des 1. Führerscheinjahres je einen Unfall gehabt.
Ich halte 3 Monate eigentlich für zu kurz. Passender wäre 1 Jahr Abstand, da sich bis dahin viele mit dem Auto und Verkehr etwas vertraut gemacht haben und man dann durchaus sehen kann, wie sie den Verkehr richtig einschätzen... oder eben nicht.
Wenn man dafür 2 Stunden mit dem Fahrlehrer durch die Gegend fahren muss und dafür bspw. 50 € zahlt, find ich das noch akzeptabel.

Mich würde aber auch die Frage interessieren, WAS passiert, wenn man dann als unsicher eingestuft wird... Nachschulung?
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15.06.2011 09:47 Uhr von Aggronaut
 
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Typisch deutsch: Wenn es was zu verbieten gibt oder wenn man Leute benachteiligen und denuzieren kann gröhlt der deutsche vor Freude.
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15.06.2011 09:51 Uhr von suesse-yvi
 
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Also: 3 Monate nach bestandener Prüfung macht meines erachtens nach kaum Sinn. Ich wäre eher dafür nach Ablauf der Probezeit nochmal eine Überprüfung zu machen. Nach 3 Monaten sollte man in der Lage sein so zu fahren wie es einem beigebracht wurde. Nach 2 Jahren jedoch schleichen sich einige Eigenheiten beim Fahren ein.
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15.06.2011 11:09 Uhr von derSchmu2.0
 
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Sehr sinnvoll zumindest solange, wie ich nicht weiss, was die Fahrlehrer dafuer verlangen....im Grunde waere mir da meinen Kindern wohl n ADAC-Fahrtraining lieber....relativ gefahrlos wird man da an die Grenzen seines Koennens und denen des Fahrzeugs herangefuehrt und man lernt, wie man in solchen Situationen richtig reagiert...uebrigens nicht nur als Fahranfaenger, sondern auch als "Alter Hase", der auch noch nie in solche Situationen geraten ist...
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15.06.2011 11:18 Uhr von Chuzpe87
 
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Was soll das bringen? Wilde Sau spielt man doch eh nur alleine oder mit Freunden.
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15.06.2011 11:35 Uhr von Aggronaut
 
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derSchmu2.0: das ist mal ein vernünftiger ansatz, fahrsicherheitstraining für alle führerschein neulinge.
es kann ja nich sein das wenn jemand rechtmässig seinen führerschein erworben hat 3 moante später erneut zur einer nachschulung muss.
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15.06.2011 14:23 Uhr von shadow#
 
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Falsche Schlussfolgerung! Die richtige wäre es, den Führerschein ab 17 sofort wieder abzuschaffen.
Das ganze Konzept des begleiteten Fahrens ist kompletter Unsinn!
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15.06.2011 15:18 Uhr von Conquers
 
+2 | -0
 
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@ shadow#: Jop stimmt! Die Leute, die ich kenne und mit 17 den Führerschein gemacht haben, fahren nur ganz selten mit dem Auto.

Zum Thema: Ein Fahrsicherheitstraining finde ich auch viel angebrachter.

[ nachträglich editiert von Conquers ]
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15.06.2011 15:30 Uhr von Servion
 
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@shadow# @ Conquers: Sorry, ich kann euch absolut nicht zustimmen. Wie oben beschrieben habe ich meinen Führerschein auch mit 17 gemacht und bin begleitet knapp über 1000 Kilometer gefahren. Dadurch (und durch zahlreiche Hinweise/Tipps meiner Eltern) war ich beim 1. mal alleine Fahren wesentlich sicherer und konnte schon viel fehlerfreier fahren.
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15.06.2011 16:18 Uhr von Conquers
 
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@ Servion: Wie gesagt kann ich nur von meinen Freunden sprechen und die fahren ganz selten mal.

Aus eigener Erfahrung kann ich nichts sagen, denn ich hatte meinen erst mit 18.

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