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EHEC: Europäische Bauern erhalten 210 Millionen Euro Entschädigung

Die Europäische Union hat Hilfen für die durch die EHEC-Krise geschädigten Bauern beschlossen. Die Gesamtsumme der Hilfen beträgt 210 Millionen Euro. Da Gurken, Tomaten und Salat im Verdacht standen, Quelle der Erkrankung zu sein, brachen deren Umsätze massiv ein. Viele Bauern protestierten.

Ursprünglich war nur eine Gesamtsumme von 150 Millionen Euro geplant. Viele Mitgliedsländer kritisierten diese Summe jedoch als zu niedrig, deshalb erhöhte die Kommission die Summe. Im Nachhinein wurden die Entschädigungen auf mehr Gemüsesorten aufgeteilt, somit müssen sich mehr Bauern die Summe teilen.

Laut Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner sind die Vorbereitungen für die Auszahlungen der Hilfen bereits angelaufen. Weiterhin gab sie an, dass bis Ende Mai "rund 5.900 Tonnen Gurken, 1.300 Hektar Salat und 3.500 Tonnen Tomaten" vernichtet werden mussten.


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WebReporter: KerryKing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Bauer, Entschädigung, EHEC, Landwirtschaft
Quelle: www.n-tv.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2011 19:57 Uhr von KerryKing
 
+0 | -2
 
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Netter Schachzug, dass die Summe erst erhöht und dann beschlossen wurde, dass mehr Bauern sie sich teilen müssen.
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14.06.2011 20:40 Uhr von ZzaiH
 
+8 | -1
 
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also irgendwas ist bissl faul: 210mio für 3 produkte macht also 70mio für jede der drei arten

5900t gurken für 70mio macht 11,86€ für 1kg

ich weiß ja nun nicht wieviel so eine durchschnittliche salatgurke wiegt (gerad keine zur hand) würde sie aber trotzdem auf 250g schätzen ABER ich habe noch nie für EINE gurke 4€ bezahlt...

Fragen über Fragen


oder fehler in der Mathematik
(auf der Suche nach der Erleuchtung)

€: ah da lag mein denkfehler

[ nachträglich editiert von ZzaiH ]
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14.06.2011 20:43 Uhr von KerryKing
 
+0 | -1
 
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@ZzaiH: die Gewichtsangaben sind nur für Deutschland, die Gelder für die EU...
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14.06.2011 21:13 Uhr von liebertee
 
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Arme Bauern, aber: das Geld sollte aus der Tasche der Leute gezahlt werden, die voreilige Behauptungen rausgeplappert haben!
Es war doch noch lange nicht wissenschaftlich erwiesen, dass es an diesen Gemüsesorten lag.
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14.06.2011 22:28 Uhr von Pils28
 
+3 | -0
 
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Die Kartoffelchiphersteller wurden nach: der Acrylamidhysterie nicht abgefunden und die Zimtsternhersteller nicht nach der Cumarinpanik. Ich finde diese ganzen Kuhhandel lächerlich. Wir in der EU sind Hightechstandort und pumpen das zigfache an Ausgaben in die Landwirtschaft als wir in Forschung und Bildung stecken. Wir überproduzieren Jahr für Jahr Unmengen an Agrarerzeugnisse, die vernichtet werden müssen, halten künstlich die Preise durch geuieltes Aufkaufen hoch und subventionieren jeden stillgelegten Hektar. Warum nicht einfach mal die Subventionen zurückschrauben und die Landwirtschaft sich gesundschrumpfen lassen?
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14.06.2011 22:35 Uhr von Faceried
 
+0 | -4
 
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@liebertee: "das Geld sollte aus der Tasche der Leute gezahlt werden, die voreilige Behauptungen rausgeplappert haben!"

Ja, von den Deutschen.

Ich frag mich warum die EU zahlt? Deutschland hat den Mist verzapft.

"Europäische Bauern erhalten 210 Millionen Euro"
Wenn dann bitte alle ausser Deutschland.
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14.06.2011 22:52 Uhr von Pils28
 
+3 | -0
 
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Die spanischen Gurken standen doch zurecht: unter Verdacht. Es wurden einige positiv auf EHEC getestet. Es war zwar nicht exakt der selbe Erreger wie für die Erkrankungen verantwortlich aber dennoch waren sie damit verunreinigt.
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15.06.2011 09:29 Uhr von politikerhasser
 
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Und wer entschädigt beispielsweise den Wirt des Restaurants in Lübeck für seinen Verdienstausfall oder den Handel für die weggeworfene Ware und den entgangenen Gewinn?

Solche und weitere Forderungen werden noch kommen - folglich sollte man gar nicht erst mit den Bauern anfangen, sondern derartige Ausfälle als Betriebsrisiko einstufen.
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16.06.2011 00:35 Uhr von KingPR
 
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Eindeutig zu viel Geld: für sonen Bisschen Gemüse. Lebensmittel sind billig. Das kann nicht stimmen!

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