14.06.11 18:06 Uhr
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Quantenmechanischer Tunnelprozess nachgewiesen

Einem deutschen Forscherteam und seinen amerikanischen Partnern ist es gelungen, die Welt der Chemie um einen besonders wichtigen Prozess zu erweitern. Die neu entdeckte chemische Kraft ist weder auf kinetische noch auf thermodynamische Kontrolle angewiesen.

Methylhydroxycarben (H3C-C-OH) heißt das bisher unbekannte Molekül. Die Forscher haben es thermisch erzeugt, anschließend in einer Argonmatrix bei minus 263 Grad Celsius "festgehalten" und es spektroskopisch belegt. In kurzer Zeit bildete sich jedoch daraus Acetaldehyd (H3C-CHO).

Das Team beschreibt die Entdeckung als "Heureka-Moment". Denn trotz dieser Temperatur, bei der keine thermische Reaktion möglich ist, wanderte ein Wasserstoff-Atom vom Sauerstoff zum Kohlenstoff. Es sei ein quantenmechanischer Tunnelprozess, eine Art Beamen, bei der die niedrigste Barriere unwichtig sei.


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WebReporter: handstand
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Forschung, Chemie, Quantenmechanik, Kinetik
Quelle: g-o.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2011 21:02 Uhr von Carle
 
+3 | -2
 
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trolls: everywhere, trotzdem ne tolle news.
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14.06.2011 21:20 Uhr von liebertee
 
+3 | -1
 
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unmöglich? "Denn trotz dieser Temperatur, bei der keine thermische Reaktion möglich ist, "
Also meines Wissens ist der abs. Nullpunkt bei ?273°C. Da wird doch auf den letzten 10° noch was passieren können oder? (Wenn auch nur seeeehr langsam)
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14.06.2011 21:37 Uhr von Again
 
+1 | -2
 
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liebertee: "Da wird doch auf den letzten 10° noch was passieren können oder? (Wenn auch nur seeeehr langsam) "
Da kann schon was passieren, aber der Übergang dürfte dann wohl eben so unwahrscheinlich sein (der Boltzmannfaktor ist ja sehr temperaturempfindlich), dass er die Beobachtungen nicht erklären kann bzw. die Rate.

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