14.06.11 15:19 Uhr
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Landgericht Dresden stellte persönliche Daten von Journalisten ins Internet

Ein Mitarbeiter des Berliner Radiosenders multicult.fm entdeckte am Donnerstag vergangener Woche ein Datenleck auf der Internetseite des Landgerichts Dresden, wonach die persönlichen Daten von etwa 110 beim Landgericht akkreditierten Journalisten einsehbar waren.

Auf einer Seite waren Name, Anschrift, Geburtstag, Ausweis- und Presseausweisnummer der Medienvertreter von Donnerstag bis Samstagabend zu lesen. Etwa drei Stunden nach Bekanntwerden des Lecks wurde der Fehler behoben.

Die Datei mit den Journalistendaten befand sich unter einer Liste mit älteren Pressemitteilungen, zu der man gelangte, wenn man einen Link zu einer Medieninformation anklickte. Das Landgericht entschuldigte sich bei den Medienvertretern für die "etwaigen Unannehmlichkeiten".


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Daten, Dresden, Landgericht
Quelle: www.sz-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2011 15:19 Uhr von Kamimaze
 
+4 | -0
 
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Also, die Seiten der Sächsischen Justiz sind grottenschlecht gemacht, Hinweise auf bevorstehende Prozesse oder sonstige Pressemitteilungen such man am LG Dresden vergeblich. Wer sich überzeugen möchte: http://www.justiz.sachsen.de/...
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14.06.2011 16:03 Uhr von Nickman_83
 
+1 | -0
 
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lol: "Es sind keine aktuellen Meldungen vorhanden".
Tja, passiert ja nix in Sachsen, so dass da im Landgericht nicht viel zu erzählen gibt.
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14.06.2011 16:23 Uhr von Kamimaze
 
+1 | -0
 
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@Nickman_83: > "Tja, passiert ja nix in Sachsen, so dass da im Landgericht nicht viel zu erzählen gibt."

Naja, theoretisch passiert am LG Dresden schon manchmal was, z.B. letzten Freitag: http://www.shortnews.de/...
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14.06.2011 16:40 Uhr von Mailzerstoerer
 
+1 | -0
 
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Was soll man nun davon halten wenn sich selbst Gerichte nicht um den Datenschutz anderer kümmert?
War da etwa ein unzufriedener Gerichtsmitarbeiter am WERK und wollte der Welt zeigen, wie man bei Gericht mit Daten umgeht?
Staune dass sich Sachsens Datenschutzbeauftragter dazu noch nicht gemeldet hat.

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