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Ungebetene Party-Gäste durch Facebook: Polizeieinsatz muss vom User bezahlt werden

Die Schlagzeilen um Partys, die per Facebook zahlreiche ungebetene und randalierende Gäste anziehen, mehren sich.

Oft muss dann die Polizei anrücken und das kann für die Veranstalter der Partys, also den Facebook-Usern, ziemlich teuer enden.

Die Gewerkschaft der Polizei betonte dies ausdrücklich und warnte vor der Fahrlässigkeit im Umgang mit den Sozialen Netzwerken, die dazu führen, dass "erlebnisorientierte Jugendliche vor der Tür stehen und feiern wollen".


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Facebook, Party, User
Quelle: www.focus.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2011 15:24 Uhr von atrocity
 
+39 | -37
 
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lol? Ich benutze zwar kein Facebook, aber mir leuchtet nicht ein warum der Gastgeber der Party es zahlen soll wenn ungeladene Gäste vor der Türe stehen?
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14.06.2011 15:38 Uhr von hexenwahn
 
+32 | -13
 
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richtig so: ich finde es schon richtig, dass die Gastgeber, den Einsatz zahlen sollen. Wenn die nicht wollen, dass ungeladene Gäste kommen, postet man sowas nicht in einem Netzwerk - oder nur so, dass nur die eine Einladung erhalten, die eingeladen sind. Das kann man nämlich einstellen. Und wenn die das vergessen, selber schuld - sollen dann also auch mit den konsequenzen leben.

[ nachträglich editiert von hexenwahn ]
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14.06.2011 15:41 Uhr von Alice_undergrounD
 
+43 | -1
 
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"erlebnisorientiert": made my day :D :D
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14.06.2011 15:51 Uhr von cvzone
 
+20 | -1
 
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Im Deustchen Recht gilt in vielen Bereichen das sog. Verursacherprinzip, wer etwas ausgelöst hat, der zahlt erstmal.
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14.06.2011 15:52 Uhr von atrocity
 
+8 | -9
 
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@hexenwahn: Und wie kommst du darauf das der Gastgeber da was falsch gemacht hat? Eventuell hat ja jemand anders das auf facebook gestellt?

Das is wie wenn Leute von deiner Schule hören das deine Eltern weg sind und du mit deinen Kumpels Party machst. Und plötzlich steht die halbe Stadt vor deiner Türe weil die Idioten dich nicht leiden können und überall rum erzählt haben bei dir wäre Party mit Freibier.
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14.06.2011 15:52 Uhr von EvilMoe523
 
+10 | -1
 
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@ atrocity: Ich finde das schon irgendwo korrekt, dass die Konsequenz für dummes Verhalten die schuldige Person tragen muss.

Das hier ist ja nicht das erste mal und auch nicht das letzte mal, dass so eine öffentliche Einladung nach hinten losgeht, nur weil man sich im Netz gerne mal profiliert. Diese Einladungen sind ja bestimmt auch nicht ausversehn öffentlich, anstatt eindeutig adressiert, sondern soll meistens auch JEDER nicht eingeladene Nutzer lesen.

Genauso wenn sich zwei Leute über FaceBook (am besten noch ein Paar) tagsüber via Kommentare unterhalten immer schön im Dialog... z.B. "Ich hab bald frei Schnucki - was machen wir denn Abends?" - "Och gucken wa Film, ich hab da schon den NEUEN Film XY auf der Platte!"

Es scheint also besonders cool zu sein, wenn man anderen Leuten offenbart wie "cool" man eigentlich ist. Wenn also durch solche Marotten plötzlich die Sache außer Kontrolle gerät und der Nutzer deswegen zum Schutz seiner Bude die Polizei alamieren muss, dann soll er dafür auch aufkommen oder Leute einladen so wie es jeder vernünftige Mensch tut.

Postkarten verschicken, Emails schreiben an die jeweiligen Gäste oder anrufen. Dadurch ist mir sowas im Leben noch nicht passiert, dass ich plötzlich 700 Gäste habe statt der eingeladenen 10 Personen.

Und sollte soetwas wirklich mal unverschuldet passieren, weil sich sowas vielleicht auch mal ohne Facebook zum Selbstläufer entwickelt, DANN sieht die Rechtslage auch ganz anders aus :)
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14.06.2011 15:54 Uhr von Dracultepes
 
+8 | -6
 
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Zahlen eigentlich auch Discos etc. die Polizeieinsätze?
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14.06.2011 16:09 Uhr von spatenkind
 
+12 | -2
 
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Cool: bei Hexenwahn ist Freibier-Party =) =)

Wann: Walpurgisnacht ab 20 Uhr
Wo: Am Scheiterhaufen 3
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14.06.2011 16:10 Uhr von hexenwahn
 
+5 | -0
 
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@atrocity: wenn der Gastgeber es unter seinem Account auf Facebook postet, kann man auch davon ausgehen, dass er es selber war - oder gibst du dein Passwort weiter, damit andere über deinen Account Einladungen verschicken können? Wenn es ein Mitschüler das auf seiner Seite postet, dann kann man ihn zur Verantwortung ziehen.

Und wenn es damals zu meiner Schulzeit schon Facebook gegeben hätte, und ich wäre so unvorsichtig gewesen, dann hätten 1. meine Eltern mich gelünscht und 2. hätten meine Eltern mich es auch selber zahlen lassen, damit ich so eine Blödheit nicht nochmal mache.

Nur so lernt man.
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14.06.2011 16:13 Uhr von hexenwahn
 
+4 | -0
 
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@spatenkind: aber bitte Grillfleisch selber mitbringen :p
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14.06.2011 16:25 Uhr von spatenkind
 
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hexenwahn: wenn ich freibier bekomm bring ich liebend gern grillfleisch mit =D
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14.06.2011 16:31 Uhr von achjiae
 
+5 | -2
 
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Richtig so: Würde ich in der realen Welt Flyer verteilen und Plakate + Wegschilder aufhängen, dann müsste ich auch den Polizeieinsatz zahlen.

@Dracultepes
Das kannst du nicht vergleichen. Discos müssen Sicherheitspersonal einstellen um Ausartungen zu vermeiden.
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14.06.2011 16:47 Uhr von EvilMoe523
 
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@ hexenwahn: Ich glaube was atrocity meint ist, der mögliche Fall, wenn du eine Party feierst, mit Facebook so gar nichts weiter am Hut hast, aber z.B. einer deiner Gäste, der groß verkündigt wo ER am Wochenende z.B. so abhängt und die mega geile Party anpreist und DANN daraufhin ungewünschte Gäste vor der Tür stehen.

Da trägt die Kosten aber definitiv nicht der Gastgeber. Hier geht es eher um die Leute die ihre eigene Party öffentlich machen.

Aber was hier wieder so heiß diskutiert wird ist mir eh schleierhaft, denn in der Regel wird sowieso erst die Schuldfrage geklärt und DANN das Strafmaß festgelegt... :)
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14.06.2011 17:02 Uhr von achjiae
 
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14.06.2011 18:10 Uhr von Dracultepes
 
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@ achjiae: Und wenn die Polizei dann kommen musst weil Gäste randalieren, zahlen sie es dann? Ich meine sie hatten anscheinend nicht genug Sicherheitspersonal wenn es dazu kommt.

Natürlich ist das übertrieben ausgedrückt. Aber wieso ist es ein Unterschied ob bei 150 Leuten auf einer Party welche randalieren oder bei 5 ?

Achja und nen Tip an die Idioten die sowas machen. Einfach als Demo anmelden und an die auflagen halten ^^
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14.06.2011 21:14 Uhr von requato
 
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Es hängt von der Situation ab: Hier geht es ja (in erster Linie) nicht darum, dass jemand der unverschuldet einen Massenauflauf oder Randalierer auf seiner Party hat, zahlen muss. Ich denke, es geht hier um irgendwelche Trittbrettfahrer, die absichtlich solche Massenpartys ankündigen und sich rausreden wollen. Bei Thessa gehe ich mal von einem Versehen aus und finde es auch gut, dass sie bzw. ihre Eltern die Kosten nicht zahlen müssen. Die Party wurde im Vorfeld ja auch rechtzeitig abgeblasen.

Anders sieht die Sache natürlich aus, wenn jemand zum Spaß eine solche Party ernsthaft ankündigt. Dann sollte er auch für die Kosten gerade stehen. Weiß nicht wo ich das gelesen hatte, aber glaube auch hier auf Shortnews stand etwas, dass sich in irgendeiner U-Bahn 250 Leute oder so getroffen haben und immer zwischen zwei Stationen hin- und hergefahren sind.

Und zum Thema Polizeieinsatz bei Discos oder "normalen" Partys würde ich sagen, dass auch da auf die Verursacher Kosten zukommen, sofern schuldige gefunden werden. Also ist eindeutig festzustellen, wer eine Schlägerei gestartet hat, dann wird doch auch auf diese Person die Kosten zukommen. Andernfalls zahlt der Steuerzahler, sofern die Disco die Auflagen erfüllt hat.
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14.06.2011 23:37 Uhr von Mr.Gato
 
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@hexenwahn: "ich finde es schon richtig, dass die Gastgeber, den Einsatz zahlen sollen. "

---

Erstens finde ich es nicht richtig und zweitens verstehe ich immer noch nicht, wieso man überhaupt für Polizei- / Feuerwehreinsätze zahlen muss.

Die werden eh von Steuern bezahlt - meist fürs nichtstun und rumsitzen.

5€ für Sprit für die Fahrt von der Zentrale bis zum Einsatzort... ok. Wenns sein muss, sollen die das halt in Rechnung stellen.

Aber die verlangen ja viel mehr für sowas.
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14.06.2011 23:54 Uhr von requato
 
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@Mr.Gato: Es geht ja auch nicht um Unfälle oder unvorhergesehene Ereignisse. Aber wenn ich zum Spaß die Feuerwehr rufe und einen Brand melde den es gar nicht gibt, dann muss ich da auch den Einsatz zahlen. Und mit 5€ für den Sprit kommst du da nicht hin. Die werden zwar von den Steuern bezahlt, aber trotzdem sind die nicht für unsere Belustigung da. Daher finde ich es ebenfalls wie Hexenwahn gut, dass Fehleinsätze bzw. mutwillig heraufbeschworene Einsätze vom Verursacher bezahlt werden müssen.

Kannst ja mal googlen was eine durchschnittliche Arbeitsstunde kostet und dann hochrechnen, was ein 30 minütiger Fehlalarm mit 10 Feuerwehrmännern kostet. Dazu kommt ja dann noch diverse andre Kosten.

Und wenn ich >absichtlich< bei Facebook eine Party öffentlich ankündige und aufgrund der Massen von Menschen ein Polizeieinsatz zustande kommt, dann soll der halt auch bezahlt werden. Und das du Polizei oder zumindest Personal benötigst, wenn du einige 100 unbekannte Menschen auf einem Fleck hast, dass sollte wohl klar sein.

[ nachträglich editiert von requato ]
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15.06.2011 00:38 Uhr von georgyy
 
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is klar und den Polizeieinsatz für Fußballspiele und ähnliches zahlt der Steuerzahler
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15.06.2011 01:15 Uhr von Floxxor
 
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Die Polizeigewerkschaft hat da garnix zu melden, das nennt sich Gewaltenteilung, dass darüber jemand anders entscheidet
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15.06.2011 01:37 Uhr von Mr.Gato
 
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@requato: "Kannst ja mal googlen was eine durchschnittliche Arbeitsstunde kostet und dann hochrechnen, was ein 30 minütiger Fehlalarm mit 10 Feuerwehrmännern kostet. Dazu kommt ja dann noch diverse andre Kosten."

Die werden bezahlt, egal , ob sie nen Einsatz haben oder nicht. Von daher finde ich dieses "in Rechnung stellen" unsinnig.

Mutwillige - also wirklich mutwillige - heraufbeschworene Einsätze müssen natürlich bestraft (aber nicht bezahlt) werden, keine Frage.
Aber Kosten für einen Einsatz zu erheben finde ich nach wie vor lächerlich.


- - -

"Daher finde ich es ebenfalls wie Hexenwahn gut, dass Fehleinsätze bzw. mutwillig heraufbeschworene Einsätze vom Verursacher bezahlt werden müssen."

- - -

Was muss denn da bezahlt werden ausser Sprit? Ok, wenn wir kleinlich sind, geben wir noch 0,03ct für Reifenabrieb dazu.

Aber ansonsten gibt es nichts zu bezahlen. Ne Strafe ist ok, aber einen Einsatz zu bezahlen, von Leuten, die eh bezahlt werden und abgesehen es gibt nen Einsatz nur rumsitzen (oder üben), ist unsinnig.


Personalkosten fallen nicht ein, da ständig durch den Steuerzaher bezahlt, also kann man eigentlich nir die Spritkosten in Rechnung stellen.

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