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Vermögende setzen zunehmend auf Sachwerte wie Immobilien und Gold

Die Liechtensteiner Investmentfirma Valluga kommt in einer Untersuchung zu dem Schluss, dass Vermögende aus deutschsprachigen Ländern immer mehr in Sachwerte flüchten. Ein Viertel des Gesamtvermögens wurde in Immobilien, Rohstoffe und Gold angelegt.

So haben "mehr als 60 Prozent der Millionäre ihre Vermögensanteile in den Bereichen Rohstoffen, Gold und anderen Edelmetallen erhöht", meldet der Valluga-Bericht. 78 Prozent hätten dagegen die Anleihe-Anlagen reduziert. Grund ist die hohe Verschuldung der Staaten.

Millionäre aus Deutschland, Österreich und der Schweiz horten zusammen in ihren Tresoren zusammen mehr Gold als die Deutsche Bundesbank. 3.420 Tonnen werden physisch von Privatpersonen gehalten. Das entspricht 2,1 Prozent des gesamten Goldbestandes auf der Welt.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gold, Wert, Immobilie, Anlage
Quelle: boersenradar.t-online.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2011 14:28 Uhr von no_trespassing
 
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Gold ist nie eine schlechte Strategie. Allerdings sollte man bei solchen hohen Kursen gut aufpassen.

Dass soviel Gold physisch gehalten wird, hat noch einen anderen Grund: In den kommenden Jahren vererben hunderttausende Senioren ihren Kindern und Enkeln Billionen an Vermögen. So ein Goldbarren lässt sich anonym gegen Barzahlung kaufen und die meisten Barren werden als Nachlass gar nicht angegeben. Man hat zwar keine Zinsen oder Dividenden, aber so spart man sich Millionen an Erbschaftssteuer.
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