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Kenia: Muslimische Geistliche verlangen Todesstrafe für Homosexuelle

Religiöse Führer in Kenia haben dazu aufgerufen, Homosexuelle zu boykottieren, auszugrenzen und sogar der Todesstrafe zu unterziehen.

Die muslimischen Imame: "Der Tod ist die einzige vom Islam vorgesehene Strafe für diese Menschen", so Scheich Mohammed Khalifa vom Rat der kenianischen Prediger.

Bereits letztes Jahr sorgte dieselbe Forderung eines Politikers für Empörung. Das Land hatte die Todesstrafe abgelehnt, dennoch leben die Homosexuellen in Kenia in ständiger Angst und müssen Gewalt gegen sich erdulden.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Homosexualität, Todesstrafe, Kenia, Geistlicher
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2011 12:13 Uhr von film-meister
 
+25 | -6
 
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und ich würde erwarten: dass Muslime in der ganzen Welt sich davon öffentlich distanzieren, sonst braucht sich der Islam nicht zu wundern, dass er einen derart schlechten Ruf geniesst.
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14.06.2011 12:41 Uhr von gugge01
 
+10 | -1
 
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Mmmm …. Geistliche: Ich bin der Meinung das Geistliche die so begeistert über „Gottes Strafen“ diskutieren – ihren Glauben und Göttliche Legimitation öffentlich unter Beweis stellen sollten.

Ein angemessener Bewies wäre z.B. wenn sie einem Meter über dem Boden in der Luft stehen nur mit einer straff gesannten dünnen Sicherheitsschnur um den Hals um vor den Umfallen geschützt zu sein!

Das oder zumindest so ähnlich Sachen kann man in Indien bestaunen und dort ist nur der Menschliche Wille und viel Übung die Basis.

Und wenn der „Gott“ dieser Geistlichen der größte allmächtigste und einzige ist dann dürfte das doch kein Problem darstellen, ODER?

Wenn sie das realisieren können bin ich gern bereit deren Argumente noch einmal zu diskutieren!
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14.06.2011 12:54 Uhr von misantroph
 
+13 | -7
 
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einfach mal: auf kreuz.net gucken. hier mal ein beispiel für eine schlagzeile: "Hurrah: Homo-Deutschland krepiert". und vielleicht noch die kommentare durchlesen...
oder beobachten, wie schwulenparaden in kroatien, montenegro, russland und und und niedergeprügelt werden. und distanzieren wir "christen" uns öffentlich vom papst, der homosexualität für eine krankheit hält?
aber hey, wenn in einem land, in dem menschen wegen "hexerei" getötet werden, jemand nach der todesstrafe für homosexuelle schreit, ist das wieder ein zeichen dafür, wie schrecklich intolerant der islam doch ist... scheut euch mal um auf der welt! die menschheit ist intolerant..
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14.06.2011 13:49 Uhr von Yasuo
 
+6 | -1
 
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@misantroph: Die Menschen werden nur so intolerant, wie die Umgebung selbst, also die Gesellschaft. Man muss versuchen den Kern der Gesellschaft zu ändern. Möglich wäre das ja.

@teilnehmerin
psychische Knacks bekommen nur Leute, die alles andere meiden. Wenn Tunten durch öffentliche Straßen marschieren, dann lass sie es tun. Schließlich verbietet dir auch niemand, mit einer Jeans dich durch die Öffentlichkeit durch zudrängen. Du willst doch schließlich auch so akzeptiert werden wie du bist oder nicht?

Homosexualität ist keine Krankheit auch keine unnatürliche Sache. Schließlich kann man es sich nicht aussuchen. Und nur weil einer Schwul oder Lesbisch ist, heißt es noch lange nicht, dass es Tunten oder Mannsweiber sind. Ich kenne einen Schwulen, von dem ich niemals erwartet hätte das er schwul ist. Er ist so "normal" wie alle meine anderen Kollegen. Ich akzeptiere das und bin gerne mit ihm befreundet. Wem das nicht passt, für dem ist ja die Islamische Welt wohl genau das Richtige.

Also raus mit allen intoleranten rassistischen Hatern aus Deutschland!

[ nachträglich editiert von Yasuo ]
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14.06.2011 19:54 Uhr von cheetah181
 
+1 | -3
 
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Monotheismus in Reinkultur: Das mag ja "der Islam in Reinkultur" sein, aber wo waren denn die "Christen auf der ganzen Welt", die sich von den Christen in Uganda distanziert haben, als diese die Todesstrafe für Homosexualität einführen wollten?

Ist das vielleicht auch das Christentum in Reinkultur und wir haben nur das Glück, dass es hier bei uns eben nicht mehr in Reinkultur praktiziert werden kann? (auch wenn es manche natürlich gerne noch so hätten - kreuz.net und diverse US-Fanatiker zum Beispiel)
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14.06.2011 21:23 Uhr von Again
 
+4 | -1
 
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Wenn: irgendwelche wahnsinnigen Muslime auf der Welt etwas fordern, muss sich ein gemäßigter Muslim nicht unbedingt davon distanzieren. Es sollte eigentlich klar sein, ob er gemäßigt ist oder nicht.

Der Papst distanziert sich wohl auch nicht von allen Leuten die...
...Abtreibungsärzte abknallen
...die Todesstrafe für Homosexuelle fordern
...den Tod von allen Muslimen fordern
...Frauen Kopftücher aufzwingen wollen
...die andere bei Exorzismen töten

Edit:
Ich werde trotzdem eine Entschuldigung von meiner Dönerverkäuferin verlangen!

[ nachträglich editiert von Again ]

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