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USA: Vorbereitung auf kommende Zahlungsunfähigkeit

Wirtschaftssupermacht Amerika steht kurz vor der Zahlungsunfähigkeit. Sollte die obere Schuldengrenze nicht bald nach oben angehoben werden, könnte dies fatale Folgen für nationale und internationale Finanzmärkte haben.

Auch in der Wall Street werden bereits erste Vorkehrungen für den Fall der Fälle getroffen. "Wir planen, unsere Abhängigkeit von Staatsanleihen Anfang August zu verringern und als Vorsichtsmaßnahme mehr Bargeld in der Hand zu haben", so die US-Bank.

Sollte bis zum 2. August die Schuldengrenze von 14,3 Billionen Dollar nicht angehoben werden, ist die Zahlungsunfähigkeit der nächste Schritt.


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WebReporter: XvT0x
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Bank, Schulden, Vorbereitung, Zahlungsunfähigkeit
Quelle: derstandard.at

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2011 09:50 Uhr von XvT0x
 
+11 | -1
 
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vielleicht wäre es langsam wirklich an der zeit amerika zahlungsunfähig werden zu lassen. eine erhöhung der schuldengrenze ist in dem sinne ja keine lösung, sondern eine verdrängung des eigentlichen problems. 14 billionen dollar muss man sich mal vorstellen... ca. 10 000 milliarden euro umgerechnet.
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14.06.2011 11:41 Uhr von Trueman80
 
+13 | -0
 
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laie: ich hab natürlich keine ahnung und kenne mich in solch komplizierten finanziellen dingen nicht aus... ABER: kann mir vielleicht mal jemand erklären wie das ganze überhaupt noch sinn macht ? macht eine grenze nicht erst dadurch sinn, das sie nicht verschoben werden kann ? ist sie doch verschiebbar, ist es doch keine grenze mehr. ich meine, ist schon praktisch. sollte meiner bank auch mal vorschlagen, das ich zukünftig nichts mehr einzahle und erwarte das ich trotzdem stetig etwas abheben kann. und wenn man mich dann fragt wie lange ich das so machen möchte, dann sage ich einfach: na, für immer .. ganz nach amerikanischem vorbild. da werden die sich richtig freuen :D
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14.06.2011 11:49 Uhr von achjiae
 
+2 | -0
 
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Pro Kopf: Das sind ca. 32.000 Euro pro Kopf.
In Deutschland liegt die Staatsverschuldung bei rund 24.000 Euro pro Kopf.

Hinzu kommen aber noch die massiven Privatverschuldungen der US-Amerikanischen Bürger, die in Deutschland nicht so extrem ausgeprägt sind.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die USA in absehbarer Zeit für bankrott erklärt wird. Es wird leider noch zu viel in Dollar gehandelt.
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14.06.2011 12:00 Uhr von w0rkaholic
 
+5 | -0
 
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@bertl058: 1a grafische Darstellung in Deinem Link!

Da sieht man auch schön das exponentielle Wachstum der Schulden, verursacht hauptsächlich durch Zinsen.
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14.06.2011 12:33 Uhr von sicness66
 
+11 | -3
 
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Wie witzig: Und hier regt sich jeder über Griechenland auf. Warum wird eigentlich von Bild und Co. kein Hass gegen die Amerikaner geschürt, dass diese faul und nichtsnutzig sind oder dass sie mal Florida verkaufen könnten ??? Was uns hier droht, ist der Kollaps des ganzen Systems. Aber die USA ist ja etwas weit weg...
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14.06.2011 12:35 Uhr von uhrknall
 
+4 | -2
 
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Der US-Dollar hätte schon lange als Leitwährung abgeschafft / ersetzt werden sollen. Der Staatsbankrott ist seit Jahren absehbar, spätestens seit dem die USA diese teuren Sinnlos-Kriege begonnen hat.
Es sollte uns eigentlich egal sein, was die USA mit ihrem Geld machen. Leider wird die ganze Welt in deren selbst verschuldete Krise mit hineingezogen.

Ich weiss schon, warum ich es seit 10 Jahren vermeide, amerikanische Produkte zu kaufen.
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14.06.2011 14:19 Uhr von sysshokx
 
+4 | -0
 
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Moneymoneymoney... kanns nich mehr hören. Wenn es wirklich mal um die Wurst geht wird aus Geld wieder genau das, was es tatsächlich ist... ein paar bedruckte Flyer auf günstigem Papier und das ganze elektronische Geld sind ein paar gedachte Zahlen. Und genau auf dieser Basis funktioniert auch die gesamte Wirtschaft. Die Idee mit dem "erdachten" Geld erzeugt schönes Wachstum und wenn die Zahlen zu wüst werden denken wir uns etwas neues Geld aus und alle laufen in die andere Richtung. Allerdings sollte sich jeder, der so über das System schimpft mal kurz überlegen ob er nicht eigentlich doch wie die Made im Speck lebt und eigentlich ganz gut in diesem ach so schlimmen System lebt.
Ja klar, vor ein paar hundert Jahren war Gold die Währung und alles viel besser... da haben wir als Leibeigene noch in der Kacke gewühlt.
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14.06.2011 14:46 Uhr von Perisecor
 
+2 | -7
 
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@sicness66: Weil die USA über ein ordentliches BIP verfügen und Griechenland nicht.
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14.06.2011 18:01 Uhr von Draco Nobilis
 
+6 | -1
 
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@Perisecor: Du weißt aber das die Schulden der USA spätestens Ende diesen Jahres ihr eigenes BIP übersteigen?
Das heißt das sie bei über 100% ihres eigenen BIPs verschuldet sind, was eigentlich absurd ist.
Übrigens liegt Griechenland auf dem selben Niveau. die sind auch irgendwo bei 115% ihres eigenen BIPs verschuldet.

Der Unterschied USA vs. Griechenland liegt darin das die (amerikanischen) Ratingagenturen Greichenland quasi in Grund und Boden geratet haben, während die USA auf ihrem AAA Thron bleibt. Ergebniss sind <2% Kreditzinsen für USA und >15% Kreditzinsen für Griechenland(die 2 letzten Prozentzahlen sind fiktiv, aber sollten sich in dem Bereich bewegen).

Griechenland wäre zu den Kreditzinsen der USA übrigens auch nicht in einer Gefahrenlage, sondern eher ausgeglichen.
Aber ok, irgendwer will den Euro(der nicht funktionieren kann) vor dem Dollar umschubsen...

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