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Schweizer Franken: Euro verfällt wegen Griechenlandkrise immer mehr

Durch die Schuldenkrise in Griechenland verfällt der Kurs des Euros gegenüber dem Schweizer Franken immer mehr: Für die Gemeinschaftswährung gab es am Pfingstmontag an den Devisenmärkten nur noch knapp 1,2004 Schweizer Franken. Dies bedeutet einen neuen Rekord-Tiefstand.

Börsenfachleute rechnen beim Unterschreiten der 1,20 Grenze mit noch größeren Kursrutschen, da diese Marke in vielen Optionsgeschäften gesetzt ist. Aufgrund der Schuldenkrise in Griechenland glauben Finanzexperten, dass der Franken auch weiterhin starke Nachfrage erhält.

Gegenüber der US-Währung gab es vorübergehend eine leichte Aufwertung bis auf 1,44 Dollar. Société Générale-Währungsstratege Kit Juckes sieht den Euro aufgrund des nicht absehbaren Endes der prekären Schuldensituation in Athen noch lange in einem Fenster zwischen 1,40 und 1,47 US-Dollar verharren.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Schweiz, Währung, Franken, Schweizer Franken
Quelle: www.ftd.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2011 19:59 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+5 | -4
 
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Das wird den Menschen von der EZB mittlerweile als "importierte Inflation" verkauft, auf die man keinen Einfluss nehmen könne: Der niedrige Außenwert des Euros gegenüber den meisten Währungen der alten- und neuen Industrienationen verteuert mittlerweile Importe zusätzlich und trägt damit zur Inflation bei.
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13.06.2011 20:21 Uhr von shadow#
 
+4 | -9
 
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Wen interessiert die Schweiz? Und: $1.45 für nen Euro? Wow...

"Der niedrige Außenwert des Euros gegenüber den meisten Währungen der alten- und neuen Industrienationen..."

Das ist frei erfundener Unsinn.

[ nachträglich editiert von shadow# ]
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13.06.2011 20:50 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+1 | -2
 
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#shadow: "Das ist frei erfundener Unsinn"

...aber nur, weil Du Dich mit Endloskassetten abspeisen lässt.

Nehmen wir als Beispiel man den Renminbi (---> http://de.wikipedia.org/...), den Brasilianischen Real (--->http://de.wikipedia.org/...) - es geht bergab.
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13.06.2011 21:16 Uhr von hofn4rr
 
+4 | -2
 
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wichtig für den euro: ist die parität zum dollar, nicht zum schweizer franken oder sonst irgendeiner währung.

@Münchhausen
>> ... verteuert mittlerweile Importe zusätzlich und trägt damit zur Inflation bei. <<

wie soll das funktionieren?

öl und andere rohstoffe, sowie international wichtige export- und importgüter, werden immer noch in dollars gehandelt.

und eine inflation kann man beim besten willen noch niergends erkennen.

die teuerung von lebensmitteln, energie und anderen rohstoffen liegt ursächlich wo anders als an zuviel geld im umlauf (inflation).

bei lebensmittel und rohstoffen kommt die teuerung vom geringeren angebot, aufgrund weltweiter ernteeinbußen und der gestiegenen nachfrage.
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13.06.2011 21:45 Uhr von thespartens
 
+3 | -2
 
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Wieso sind nur die Griechen schuld.
Das geht mir langsam auf den Sack. Klar ist Griechenland hoch verschuldet und benötigt Kohle. Kohle die die korrupten Politiker der letzten 30 Jahren mit den Reichen Industrienationen aufgebaut haben. Und das Volk muss bluten. Aber was ist mit Portugal, Spanien, Italien....
Die anderen Länder haben noch mehr Schulden und Portugal bekommt auch schon Geld vom IWF und der EU. Wieso schreibt niemand auch über die anderen Länder.
Als ob die Reichen Länder durch die Zinsrückzahlung nicht schon das geliehene Geld schon zurück bekommen haben.
Aber sowas schreibt niemand. Oder das Griechenland verpflichtet ist Deutsche U-Boote ... zu kaufen. Das schreibt auch Niemand.
Auf Kommentare von halbwissenden Idioten bin ich auch schon gespannt die Ihr wissen von der Bild beziehen.

Bravo an die Spanier die auch auf die Straßen gehen. Nieder mit den korrupten Politiker....
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13.06.2011 21:57 Uhr von Küchenbulle
 
+0 | -3
 
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@Alfaalf: Glaub mir, die Schweizer kommen mit Sicherheit nicht hierher um mehr zu bekommen als bisher, den Schweizern geht es so gut
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14.06.2011 05:17 Uhr von MacGT
 
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@Küchebulle: Warum geht es uns denn so gut? Weil unsere Löhne doppelt so hoch sind wie eure, wir aber 3 mal höhere Lebenserhaltungskosten haben? Nach vielen Monaten arbeiten und wohnen in Deutschland kann ich nur folgendes sagen: Ihr wisst garnicht, wie gut es euch geht!

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