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Schweden: Frau lässt ihre Gebärmutter in den Körper der Tochter transplantieren

Die 25-jährige Sara Ottoson, die in Schweden lebt, leidet unter dem Mayer-Rokitansky-Küster-Hauser-Syndrom, an dem etwa eine von 5.000 Frauen betroffen ist: Sie wurde ohne Fortpflanzungsorgane geboren und kann deshalb keine Kinder bekommen.

Nun hat ihre Mutter, die 56-jährige Eva Ottoson, einer bahnbrechenden Operation eingewilligt, wo ihre Gebärmutter in den Körper ihrer Tochter verpflanzt werden soll. Die Operation soll im kommenden Frühling in Schweden stattfinden.

"Sie braucht eine Gebärmutter und ich bin als Spender am besten geeignet, so einfach ist es", so Eva. Sollte der Eingriff erfolgreich verlaufen, wird sich Sara der künstlichen Befruchtung unterziehen müssen, um schwanger zu werden.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Frau, Tochter, Schweden, Körper, Transplantation, Gebärmutter
Quelle: www.dailymail.co.uk

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2011 13:53 Uhr von irving
 
+5 | -0
 
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Bisher wurde ein solcher Eingriff nur einmal versucht - im Jahr 2000 in Saudi-Arabien. Allerdings musste man der 26-jährigen Frau das Spenderorgan 99 Tage wegen Komplikation entfernen.
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13.06.2011 14:31 Uhr von Seelenkrank
 
+4 | -1
 
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Viel Glück: Wäre schön, wenn es funktionieren würde, ich wünsche beiden auf jedenfall viel Glück.

Ich find es immer wieder erstaunlich, was möglich ist...

Daumen hoch
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13.06.2011 14:31 Uhr von Der Herdecker
 
+9 | -6
 
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Survival of the fittest man muss sich ja echt nicht wundern, wenn die menschliche Rasse immer mehr degeneriert und sich immer mehr Erbkrankheiten einschleichen. Die Natur löst Gendefekte etc. in der Regel von allein -> Tod oder eben unfruchtbar.

Der Mensch muss hier immer versuchen Gott zu spielen - Bravo!
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13.06.2011 14:53 Uhr von Jaecko
 
+3 | -4
 
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Tja: Solang in Texas Leute rumlaufen, die "Böser Gott" spielen, wirds in der Medizin Leute geben die "Guter Gott" spielen.
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13.06.2011 15:48 Uhr von Stefan62
 
+3 | -4
 
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Wozu das Ganze ? Solange die Menschheit nicht vom Aussterben bedroht ist , dienen solche Aktionen doch nur der Befriedigung des eigenen Egos. Sehr fragwürdig...
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13.06.2011 16:56 Uhr von Pils28
 
+4 | -2
 
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@Der Herdecker: Im genetischen Gesichtspunkt wird sie niemald eigene Kinder haben, damit gibt sie auch keine Defekte weiter. Sie wird eine fremde Eizelle (von einer vermutlich Wildfremden) in einer fremden Gebärmutter (von ihrer Mutter) austragen. Lediglich der Samen wird vielleicht von ihrem Mann o.ä. kommen. Inwieweit es dadurch "ihr" Kind ist, mag ich mir jetzt nicht überlegen. Es tut ihr also lediglich den Gefallen sich als Frau schwanger zu fühlen. Sinn oder Unsinn ist eine andere Frage.
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13.06.2011 19:11 Uhr von Der_Norweger123
 
+2 | -2
 
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gestzlich: Juristisch ist die Frau die das Kind rausdrückt die Mutter.
Egal wie das Kind geschaffen wurde/da reinkam.

Noch fragen dazu?
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14.06.2011 14:44 Uhr von Pils28
 
+0 | -0
 
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Das ist das Kind auch, wenn sie eins adoptiert. Nur durch Adoption würde sie nicht ihre Gesundheit so dermaßen riskieren, wie hier. Eine Transplantation bedeutet immer Immunsussressiva und damit erhöhtes Risiko auf Infektionen und Krebs. Also über den Sinn kann man durchaus streiten. Aus Sicht des Operateurs natürlich eine gute Gelegenheit Prestige zu sammeln.

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