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Polizei nutzt vermehrt Facebook, um Verkehrssünder zu identifizieren

Wie aktuell berichtet wird, verwendet die Polizei in Hamburg und Nordrhein-Westfalen vermehrt Soziale Netzwerke, wenn es um die Identifikation geblitzter Verkehrsteilnehmer geht.

Normalerweise werden im Zweifel potenzielle Verkehrssünder auf das Polizeirevier geladen, damit festgestellt werden kann, ob es sich bei dem Geblitzten wirklich um den Beschuldigten handelt.

Um die Identität des Sünders festzustellen, nutzen die Beamten jedoch vermehrt Facebook und Co. für den Abgleich. Diese Praktik sei laut einem Anwalt legal: "Wer Bilder mit Namen in sozialen Netzwerken hinterlegt, ist datenschutzrechtlich ausgeliefert."


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WebReporter: noflowers
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Polizei, Facebook, Ermittlung, Verkehrssünder
Quelle: www.heise.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2011 13:36 Uhr von Hauptstadtlocke
 
+14 | -2
 
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Ja nun: Warum soll nicht auch die Polizei die sozialen Netzwerke nutzen?!
Es steht ja jedem selbst frei, sowohl Verkehrssünden zu begehen, als auch sich mit vollem Namen und sonstigen persönlichen Angaben im Internet zu präsentieren.

Von daher - ok.!
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13.06.2011 13:41 Uhr von Jaecko
 
+5 | -2
 
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...dann lad ich bei meinem Facebook-Konto nur Fotos von bekannten hoch. Es steht nirgendwo, dass _ICH_ auf den Bildern sein muss....

Naja, ich hab sowieso 0 Fotos und mein Name ist da auch nur Abgekürzt drin. Die, die mich kennen, die wissen, dass ich das bin. Alle anderen hats nicht zu interessieren.
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13.06.2011 13:58 Uhr von R.D.61
 
+0 | -4
 
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Urheberrecht ? Wie is das denn mit dem Urheberrecht vereinbart ? Weil schließlich wird das Bild ja unberechtigterweise benutzt um evt .Straftaten festzustellen.Desweiteren wird das Bild sicherlich auch irgendwo gespeichert um einen Vergleich zu machen.
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13.06.2011 14:18 Uhr von bokuliztikz
 
+6 | -1
 
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Ich freu mich auf die Bewertungen Denn es ist schon längst bekannt das menschen vergessen, google aber nicht :)

Facebook ist eine schlimmere Datenkralle, denn, stellt euch vor man würde euch sagen ihr sollt in einem Amt eine Liste eurer Freunde erstellen und ein persönliches Profil von euch. Ihr würdet euch denken was soll das und gehen. Aber dank Facebook usw. sammeln wir alle fleißig unsere Daten und die unserer Freunde, die dafür nichteinmal bei Facebook und co angemeldet sein müssen, nie den AGB´s zugestimmt haben aber vom neuen Facebook Gesichtserkenner (SN Berichtete) erkannt werden. Ist doch klar das auch Behörden und Arbeitgeber (!!!) auf diese Daten zurückgreifen. Das ist nichts neues und wird sich in zukunft mehr etablieren. Die Kröung des ganzen wäre die Umsetzung von "Indect" aber das gehört hioer nicht her.
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13.06.2011 14:34 Uhr von LocNar
 
+2 | -0
 
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*grins*: Das Bild in der News gefällt mir........
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13.06.2011 14:52 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -0
 
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@R.D.61: Was für ein komisches Urheberrecht soll das sein das einem Menschen verbietet sich ein Bild anzugucken das jemand anderes hochlädt und für die Öffentlichkeit freigibt?

Und wozu müssen sie es Speichern? Sie gucken sich Herb Derp bei Facebook an und sagen:" Jop das der Fahrer" und schicken dem dann den Bogen zum bezahlen etc.

Wenn das nicht der Fahrer war kann er wiedersprechen und gut ist. Wichtig ist sicherlich aus Augen der Behörden erstmal die 3 Monatsfrist zu hemmen.

Und was das jetzt mit Facebook speziell zu tun hat weiss ich nicht. Die Polizisten nutzen sicher auch Google und Vereinsseiten. Und wenn sie nichts finden klingeln sie an der Tür. Macht dort keiner auf, dann fragen sie Nachbarn.

Böse
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13.06.2011 15:24 Uhr von prokontra_apple