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US-Schuldenkrise: Große Wall Street-Banken bereiten sich auf den Ernstfall vor

US-Präsident Barack Obama steht vor einer schweren Aufgabe: Er muss einen finanziellen Kollaps vermeiden. Jedoch nimmt das Vertrauen in die Haushaltspolitik der US-Regierung stetig ab und der Haushaltsstreit mit den Republikanern dauert weiter an.

Wie die "Financial Times" von einem hochrangigen Bankmanager erfahren haben soll, bereiten sich nun bereits große Wall Street-Banken auf den Fall vor, dass es keine Einigung gibt. So gebe es zwei Möglichkeiten sich abzusichern: Man könne massiv Staatsanleihen abstoßen oder mehr Bargeld aufbauen.

Nach der US-Regierung muss bis zum 2. August die derzeitige Schuldenobergrenze erhöht werden, da ansonsten der Kollaps droht. Zurzeit liegt diese bei 14,3 Billionen Dollar und das Haushaltsdefizit ist größer als Griechenlands, nämlich bei zehn Prozent der Wirtschaftsleistung.


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WebReporter: Fefanince
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bank, Schuldenkrise, Wall Street, Ernstfall
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2011 11:01 Uhr von Serverhorst32
 
+26 | -4
 
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mehr krieg wir brauchen meeeeehr krieg: Warum kann man nicht noch ein paar Länder mehr überfallen? Das kurbelt die Wirtschaft an, nämlich die Rüstungsindustrie.

Und wer mal darüber nachdenkt wieviel Geld die Amerikaner in Waffen und Militär stecken, dem wird klar, dass sie das auch einsetzen müssen/wollen. Für was hat man sonst soviele Raketen, Flugzeugträger, Killerkommandos etc. wenn man sie nicht nutzen kann.

Und wenn eben kein regulärer Feind mehr da ist, dann muss man sich mit Lügen und Tricks eben künstlich welche Schaffen. Mit irgendeinem Vorwand kann man immer mal ein Land überfallen...
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13.06.2011 11:07 Uhr von bigJJ
 
+3 | -3
 
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die, die in den usa auf den höhsten politikerposten sitzen und bestimmen sind meist auch die, die chefs in diesen banken sind.
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13.06.2011 11:43 Uhr von Julian73
 
+4 | -1
 
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FED hat keine Ideen mehr: Bisher hat jeder Handlung der amerikanischen Zentralbank FED zu einer Blase geführt:

Bernanke kam, um zu fluten: http://www.start-trading.de/...

aber niemals zu einer Rettung. Daher ist ein baldiger Crash bei Staatsanleihen/Aktienmärkte gar nicht so unwahrscheinlich. Wir werden sehen.
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13.06.2011 11:54 Uhr von Perisecor
 
+3 | -3
 
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Die News ist Schwachsinn die Anhebung der Schuldenobergrenze wurde bisher immer dazu genutzt, um von der anderen Partei extrem unliebsame Gesetzesentwürfe mit durch zu drücken.

Das geschieht auch diesmal.


Wirklich neu ist das also nur für Leute, die sich bisher null mit US Innenpolitik beschäftigt haben und nicht wissen, wie der Hase läuft.
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13.06.2011 11:58 Uhr von dumm78
 
+4 | -2
 
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solang die banken ihr geld bekommen ist alles gut,schliesslich sind wir doch alle nur bank angtestellte.
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13.06.2011 14:06 Uhr von