12.06.11 19:04 Uhr
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Tiere zunehmend mit Industriemüll gefüttert

Weltweit steigen die Nahrungsmittelpreise und somit auch die Preise für Futtermittel. Deshalb werden Tiere, auch solche die der Fleischproduktion dienen, verstärkt mit Abfällen aus Industrieunternehmen gefüttert. Diese Abfälle fallen beispielsweise bei der Produktion von Ethanol als Treibstoff an.

Oft sind in diesen Nebenprodukten Schadstoffe wie Pestizide, Nervengift oder das Skandalträchtige Dioxin enthalten. Die Produktion des "nachhaltigen Treibstoffs" Ethanol verstärkt den Preisdruck und somit die Tendenz zu minderwertigen Futtermitteln.

Der Mais, der früher an die Tiere verfüttert wurde, kommt heute erst in den Bioreaktor. Das was übrig bleibt bekommen die Tiere. Diese Reste enthalten oft sehr hohe Glycerinkonzentrationen. Glycerin verändert die Struktur des Fleisches der Tiere, so dass es vermutlich den Cholesterinspiegel erhöht.


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WebReporter: KerryKing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Tier, Herstellung, Futter, Ethanol, Preisdruck
Quelle: www.wiwo.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2011 19:04 Uhr von KerryKing
 
+12 | -0
 
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Quelle ist sehr ausführlich. Steht noch wesentlich mehr drin, als in die News passte.

Tja das kommt eben dabei raus, wenn man Nahrungsmittel industriell produziert und verfehlten Umweltschutz mit fragwürdigen Treibstoffen praktiziert. Deshalb: Gemüse beim Bauern auf dem Markt und Fleisch beim heimischen Jäger holen.
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12.06.2011 20:04 Uhr von burAK-47
 
+13 | -2
 
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Nett: was man uns zum Essen serviert..
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12.06.2011 20:09 Uhr von Mark_Aurel
 
+15 | -5
 
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Das ist: mir alles egal. Hauptsache das Fleich ist billig... (Originalton Deutscher Verbraucher)
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12.06.2011 20:10 Uhr von the_dark_shadow
 
+6 | -2
 
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genau! Und die Sprossen hole ich vom Bio-Bauern
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12.06.2011 20:12 Uhr von Rexmund
 
+6 | -5
 
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Eine Frage der Zeit: bis dann die 80.000.000 Schafe plötzlich kein Fleisch mehr kaufen sondern nur noch Gemüse...
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12.06.2011 20:15 Uhr von shadow#
 
+7 | -11
 
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Ethanolherstellung verteuert Lebensmittel? Das ist Schwachsinn.
Dass die Preise für Lebensmittel steigen hat vielfältige andere Gründe. Die Tiere mit dem Dreck zu füttern der anderswo übrig bleibt, ist schlicht und ergreifend billiger.
Fleisch ist in unserer Überflussgesellschaft zu billig.
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12.06.2011 20:29 Uhr von KerryKing
 
+0 | -3
 
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@shadow#: Wer behauptet denn, dass die Nahrungsmittelpreise auf Grund der Ethanolherstellung steigen? Mir ist durchaus bewusst, dass die Ethanolherstellung nur einen marginalen (wenn überhaupt) Einfluss auf die Preise hat. Deshalb hab ich ja auch nichts gegenteiliges geschrieben....
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12.06.2011 21:13 Uhr von kadinsky
 
+4 | -0
 
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12.06.2011 21:59 Uhr von dumm78
 
+4 | -1
 
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der tag x wann der patient 0 in einen verseuchten burger beiss, ist nicht mehr fern.

die zombis wwerden kommen, brainnnn ;)
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12.06.2011 23:03 Uhr von killerkalle
 
+2 | -0
 
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Bis der letzte: Baum fällt ...diese Welt ist so kaputt
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12.06.2011 23:28 Uhr von Kenick
 
+1 | -1
 
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@Mark_Aurel: Naja, es ist ja nicht so, das die Leute das nur nehmen, weil es billig ist. Viele haben garkeine andere Wahl. Nicht jeder kann es sich leisten für jedes kg Hackfleisch 2-3€ (so in etwa!?) hinzulegen. Jemand der da viel Fleisch ist, aber von allen in diesem Land ausgenommen wird, was soll man machen?

[ nachträglich editiert von Kenick ]
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13.06.2011 01:09 Uhr von Finalfreak
 
+2 | -1
 
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@Kenick: 2€ für ein 1KG Hackfleisch!?
Kenne nicht einen Laden wo das Hackfleisch so günstig wäre ...
Vielleicht 3€, dieses abgepackte vom Discounter.

Aber ich bin auch der Meinung, ich zahle gerne ein paar Euro mehr, wenn die Qualität besser wird.
Aber leider zahlt man mehr und es wird schlechter ...
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13.06.2011 02:04 Uhr von smg03
 
+0 | -0
 
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@Alfalfalf: wo brauchen wir den bio diesel. bzw. das bio-ethanol???
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13.06.2011 02:06 Uhr von smg03
 
+0 | -0
 
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@Finalfreak: mein Worte!
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13.06.2011 09:01 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -0
 
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ich kaufe nahezu überhaupt kein fleisch mehr im supermarkt, nur noch in der örtlichen fleischerei. das fleisch dort kommt meist von schlachthöfen und zuchtbetrieben der region. optimalerweise kaufe ich sogar in der landfleischerei mit eigener viehzucht und schlachtung. dort weiß ich, dass das fleisch sauber ist und die kühe gras auf der weide fressen. wer immer noch fleisch im supermarkt kauft, ist selbst schuld. bevor ich organischen sondermüll im supermarktregal für 5 euro das kilo kaufe, geh ich lieber zum landfleischer und zahle 10 euro fürs kilo. ist zwar teurer, aber wenigstens ist es hochwertiges fleisch und es schmeckt auch besser. für gesundes fleisch geb ich gerne das doppelte aus.

p.s. was hat die news eigentlich in der rubrik "wirtschaft" verloren? normalerweise gehört das in die sparte "gesundheit, ernährung"

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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13.06.2011 11:20 Uhr von B.B.Bloxxberg
 
+1 | -0
 
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Der Markt bestimmt, wie produziert wird.

Erst empören und dann trotzdem nur nach Preis kaufen funtioniert nicht.

Ein guter Fleischer weiß bescheid über das, was auf seinen Zulieferhöfen vor sich geht. Auch viele Supermärkte informieren auf Anfragen umfassend.

Ich kenne viele Landwirte und ich bin mir sicher, dass keiner diesen Beruf gewählt hat, um damit reich zu werden. Sie wollen Qualität liefern, was aber dadurch limitiert ist, was der Kunde zu zahlen bereit ist.
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13.06.2011 13:37 Uhr von internetdestroyer
 
+1 | -0
 
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Wir rücken ja auch 2022: immer näher und dann gibts es nur noch Soylent Green! ;)
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16.06.2011 09:01 Uhr von Kenick
 
+0 | -0
 
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@Finalfreak: Ich meinte natürlich 2-3 MEHR - es kann nicht jeder das doppelte für Fleisch bezahlen, ES GEHT NICHT, bleibt ja so schon nix übrig bei den meisten.

Viel zu viele stellen das hier alles als viel zu selbstverständlich hin und ich denke das die meisten davon auch noch bei Mama wohnen und die einkauft.
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27.06.2011 21:06 Uhr von Mahoujin
 
+1 | -0
 
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Es ist ein Verbrechen Nahrungsmittel anzubauen, damit man daraus Kraftstoff machen kann.

Egal ob Mais, Raps oder Getreide.

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