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China: Exportwachstum ist eingebrochen

China muss sich zunehmend auf seine eigene Binnenwirtschaft verlassen. Der Grund ist in der zunehmenden Verlangsamung des Wachstums der Weltwirtschaft zu suchen, die das Riesenreich nun auch zu spüren bekommt.

Dennoch lagen die Einfuhren Chinas im Vergleich zum Vormonat um 28,4 Prozent über dem Niveau der Vorjahresfrist. Das Land ist inzwischen der bedeutendste Abnehmer von Rohstoffen und muss einen gewaltigen Energiebedarf seiner Fabriken decken.

Der Export chinesischer Waren wuchs jedoch zeitgleich nur noch um 19,4 Prozent an, was auf eine Verlangsamung der Konjunktur hinweise. Im April betrug das Wachstum noch 29,9 Prozent. Eine Verlangsamung der Exporte gab es nicht nur nach Amerika, sondern auch in die Europäische Union (EU).


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WebReporter: Giagl
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Wachstum, Konjunktur, Export
Quelle: www.salzburg24.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2011 16:18 Uhr von Giagl
 
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Ich mache mir langsam wirklich Sorgen um die Wirtschaft. Ich hoffe, wir stolpern nicht in eine neue Krise, wenn der Weltmotor China zu stottern anfängt.
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12.06.2011 17:04 Uhr von artefaktum
 
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@Siel: "der wirtschaftliche Untergang Chinas ist das beste was uns passieren könnte."

China ist wichtiger Handelspartner unserer Wirtschaft.

"Chinas Praktiken sind kriminell und Menschenunwürdig un darf nicht unterstützt werden."

Da gebe ich dir vollkommen recht.
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12.06.2011 17:28 Uhr von artefaktum
 
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@Siel: "Würde ich Geschäfte mit der Mafia machen, wäre es schlimm. Macht unsere Regierung und dessen Konzerne Geschäfte mit dem Menschenfeindlichsten System in unserer Zeit, dann ist das OK?"

Es gibt in China viele Arbeits- und Sozialbedingungen, die wirklich schlimm sind. Das kannst du aber nicht pauschalisieren.

Nach China wandern überwiegend Produktionen, die sehr personalintensiv sind. Die kannst du hier eh nicht halten. Das geht anderen westlichen Ländern auch so und war in der Wirtschaftsgeschichte schon immer so (z.B. Textilindustrie). Auch da wird der Lohnstandard steigen (hat er übrigens auch schon).

China hat mittlerweile auch Wirtschaftszweige, die hochtechnologisch sind. Das is also nicht nur "billig", auch Tendenz steigend.

Es ist nicht so, das ich da vieles vieles nicht auch problematisch finden würde (aus vielen Gründen, die du hier auch erwähnst). Es ist allerdings falsch, die Beziehungen zu China grundsätzlich zu verteufeln.

Zudem darf man nicht vergessen, dass China für uns nicht nur Konkurrent sonder auch großer (vor allem wachsender) Kunde ist.

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