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China: 600 Chinesen in stanniolverarbeitender Fabrik vergiftet

In der chinesischen Stadt Yangxunqiao wurden insgesamt rund 600 Menschen schwer mit Blei vergiftet, wie eine Untersuchung der Blutwerte ergab.

Auslöser war eine Werkstatt in der Provinz Zhejiang, welche Stanniol verarbeitet. Stanniol ähnelt Alufolie und wird zur Herstellung von Verpackungen oder Kondensatoren verwendet.

Unter den betroffenen Opfern befinden sich auch knapp 100 Kinder, die in den naheliegenden Provinzen wohnen. Bleivergiftungen können Blutarmut, Muskelschwäche, Verdauungsprobleme und Hirnschäden auslösen.


WebReporter: crzg
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: China, Fabrik, Vergiftung, Blei
Quelle: www.tagesschau.sf.tv

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15.06.2011 15:35 Uhr von Jacdelad
 
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So traurig das ist...wen wunderts? Mich nicht. Die sind doch alle dort krank, nur damit wir es besser haben können (zum Beispiel damit wir Stanniol haben).

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