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Leibniz-Institut räumt mit Vorurteilen gegenüber Gülle auf

Gülle besteht in der Hauptsache aus Kot, Urin, Stroh und Wasser. Jährlich werden von 26,9 Millionen Schweinen und 12,7 Millionen Rindern rund 200 Millionen Tonnen Gülle produziert, die auf den Feldern landet.

"Man sollte nicht einfach den Einsatz von Gülle in Bausch und Bogen verurteilen", sagt Philipp Franken vom Leibnizinstitut für Gemüse und Zierpflanzenbau. Ihr Image hätte die Gülle prinzipiell nicht verdient, denn die Nährstoffe der Gülle sind äußerst segensreich für die Pflanzenwelt.

"Gute Gülle enthält wichtige Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor, Kalium und Magnesium", so Franken. Auch bei Gemüse ist es üblich, dass mit Gülle gedüngt wird. Ausschließlich bei Pflanzen, die für den Rohverzehr bestimmt seien, ist die Benutzung der Kloake untersagt.


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WebReporter: Giagl
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: EHEC, Verwendung, Gülle
Quelle: www.zeit.de

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