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Immer mehr Mini-Jobber: Erstes Gehalt reicht oft nicht mehr zum Leben

Im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern sind immer mehr Beschäftigte dazu gezwungen, einen Nebenjob auf 400-Euro-Basis anzunehmen. Jeder Sechste im Bundesland, das entspricht etwa 90.000 Beschäftigten, sind demnach auf den Zusatzverdienst angewiesen, um ihren Haushalt ausgeglichen zu halten.

Profiteure der geringfügig Beschäftigten sind vorwiegend die Gastronomie, der Einzelhandel sowie wirtschaftliche Dienstleister. Mehr als ein Drittel aller Minijobber arbeiten laut der Statistik in diesen drei Sektoren.

Doch nicht nur geringqualifizierte Arbeitnehmer müssen oft einen Nebenjob annehmen. Auch der Anteil an Akademikern stieg 2010 um 3,3 Prozent auf 2216 Personen. Im Deutschlandvergleich werden Minijobs im Westen des Landes häufiger genutzt als in den Neuen Ländern.


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WebReporter: Giagl
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Leben, Job, Mini, Gehalt, Verdienst
Quelle: www.svz.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2011 14:48 Uhr von Giagl
 
+5 | -14
 
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Eine Freundin von mir arbeitet auch noch nebenbei bei einer Erotikhotline. Was die sich manchmal anhören muss, da könnte man ein Buch drüber schreiben.
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12.06.2011 15:57 Uhr von korem72
 
+11 | -1
 
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man müsste mal ne Studie in Auftrag geben: wieviel neue Arbeitsplätze geschaffen werden könnten wenn jeder "normale" Arbeitnehmer in seinem Job ausreichend verdienen würde und nicht auf Zuverdienst angewiesen wäre... auch was der "Sozialstaat" an HartzIV sparen würde wenn reelle Löhne gezahlt werden würden... da könnte man tatsächlich die extrem hohen Lohnnebenkosten senken - wo sich dann die Bereitstellung eines neuen Arbeitsplatzes auch für die Wirtschaft lohnen würde
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12.06.2011 17:15 Uhr von trakser
 
+2 | -1
 
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Mein Vorschlag: 7.5€/h Mindestlohn

Sozialleistungen werden komplett aus Steuergeldern finanziert (Krankheitskosten, Renten, Arbeitslosengeld).

Gleiche Besteuerung aller Einkommensarten (auch Kapitalerträge, Renten, Beamtenbezüge und Pensionen).

Steuerfreibetrag von 1314€/Monat (7,5€/h * 40h/Woche * 4,38Wochen/Monat).

Gemeinsamme Steuerveranlagung aller Personen einer Haushaltsgemeinschaft.

Erhöhung des Steuerfreibetrages um 600€/Monat für jede weitere Person der Haushaltsgemeinschaft.

Dazu eine geeignete Steuerprogression mit Spitzensteuersatz 50%.
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12.06.2011 17:41 Uhr von DieterKuhn
 
+1 | -4
 
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So traurig es ist, es nützt halt nichts. Bestimmte Dinge im Leben kann man direkt beeinflussen, vieles Andere nicht.

Leider ist es so, dass man sich immer wieder auf die Dinge focusiert, welche man eben NICHT beeinflussen kann, sprich Politik und dergleichen. Warum ist das so? Es ist halt einfacher, und man kann sich in eine lange Reihe von Gleichgesinnten einreihen. Ändert nur nix an der Situation an sich.

@Fisch25:
So leid mir Deine Situation tut: Mir tun eher Deine Frau und Dein Kind leid.
Anstatt die für Dich unveränderbare Mißstände anzuprangern, wäre es besser, Dich auf direkt veränderbare Dinge zu konzentrieren. Was könnte das sein?

- flexible Jobsuche mit freier Standortwahl
- Selbstständigkeit, später Unternehmer
- Erweiterung Deiner fachlichen Qualifikation
- Guerilla-Bewerbungen

Wenn Du aktiv handelst und nachdenkst, fallen Dir bestimmt viele weitere Dinge ein. Griechenland hat mit Deiner persönlichen Situation übrigens nichts zu tun, und wenn, ist es egal. Warum? Weil es außerhalb Deines einlfussbereiches liegt.

@Trakster:
Warum?
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12.06.2011 18:09 Uhr von Serverhorst32
 
+1 | -1
 
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Fisch25: "Wir im eigenen Land gehen am Stock und die Politasseln merken es nicht."

Doch die merken es schon, aber es ist ihnen schei* egal solange die Mehrheit der Bevölkerung sie immer wieder wählt und sie sich dann selbst ihre Diäten erhöhen können und sich von den Industriebossen schmieren lassen können.

Deshalb sind eben nicht die Politiker schuld, sondern die deutsche Bevölkerung die diese Politiker wählt, oder durch komplette Verweigerung der Wahl diese Parteien indirekt unterstützt.

Jeder dem es in diesem Land nicht gefällt, der sollte sich an politischen Wahlen beteiligen und eben eine Partei wählen die etwas ändern wird/würde.
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12.06.2011 18:14 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -3
 
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Kommentare: @ giagl:
was habt ihr denn erwartet, bei ner Erotik-Hotline?

@ fisch:
1500 Euro Gehaltsunterschied? Erscheint mir sehr viel. Das lässt sich für mich nicht alleine dadurch erklären, dass andere zu wenig zahlen; da muss deine bisherige Firma auch außergewöhnlich viel gezahlt haben.
Und jetzt macht die Firma zu? Ich frage mich, warum...
Und siehe DieterKuhn.
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12.06.2011 18:14 Uhr von korem72
 
+1 | -0
 
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@Serverhorst32: und wen sollte man deiner Mainung nach wählen?
es ist ein nachgewiesener Fakt, dass jeder sich selbst am Nächsten ist... und so ist das eben auch bei den Politikern. Sobald sie was zu sagen haben denken sie nicht mehr an den dem sie das verdanken haben sondern nur noch an sich selbst!
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12.06.2011 20:04 Uhr von shadow#
 
+4 | -1
 
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@korem72: Nicht die Union oder die FDP zu wählen wäre ein guter Anfang.
Das macht es nicht unbedingt besser, aber zumindest nicht noch absichtlich schlimmer.
Aber das wollte beim letzten Mal ja auch keiner glauben...
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12.06.2011 21:30 Uhr von Sonny61
 
+1 | -0
 
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Richtig Hauptsache sie sind aus der Arbeitslosenstatistik verschwunden! :)
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13.06.2011 13:46 Uhr von Ma-hatma-Pech
 
+1 | -0
 
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DESHALB ziehe ich Ende September hier weg!
Ich wohne in München in eine 1Zi-Wo und zahle knapp 900 Euro und durch meie Arbeit bin ich alle 8 Wochen in China. Für 900 Euro kriege ich auf den Philippinen ein GANZES HAUS + 1 HAUSMÄDCHEN und das in BORACAY!!! Was zum Geier soll ich hier noch???? Mich ständig ÄRGERN???
Nö, ich arbeite in China und wohne in den Philippinen.
ICH BIN MIR 1000000%ig SICHER DAS RICHTIGE ZU TUN!!!!
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13.06.2011 20:35 Uhr von DieterKuhn
 
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Ma-hatma-Pech: Bravo. Ich bewundere Deine Entscheidung, sehr gut.

Du nimmst Dein Leben selber in die Hand und ziehst in ein Land, das sehr schön ist und einen günstigen Lebensunterhalt ermöglicht.

Schreib mich dann doch mal an, mich würde es interessieren, wie es Dir ergeht. Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute und viel Erfolg.

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